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Artenvielfalt im Garten


Naturnahe blühende Grünfläche - Foto: Nabu BocholtNaturnahe blühende Grünfläche - Foto: Nabu Bocholt

Die biologische Vielfalt und das Klima sind eng miteinander verbunden und beeinflussen einander gegenseitig. Versiegelung, Intensivbewirtschaftung und der Klimawandel stellen große Bedrohungen für die Vielfalt des Lebens auf der Erde dar. Der Erhalt bedrohter Arten und Lebensräume wird in einem wandelnden Klima erschwerten Bedingungen ausgesetzt sein.

Biodiversität kann auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden, ausgehend von der genetischen Vielfalt, welche die Grundvoraussetzung für Evolution ist, der Artenvielfalt und der Vielfalt von Ökosystemen. Alle Arten reagieren individuell auf den Klimawandel. Die Zusammensetzung von naturnahen Ökosystemen wird sich daher deutlich ändern und viele Landschaften werden nicht mehr das gewohnte Bild bieten.

Laut der ILÖK- Studie "Auswirkungen von Klimaänderungen auf die biologische Vielfalt" ist in NRW davon auszugehen, dass Mitte dieses Jahrhunderts ca. 50 Prozent aller Tierarten und ca. 80 Prozent aller Lebensräume vom Klimawandel betroffen sein werden.(Quelle: ILÖK 2009)

Die neuste wissenschaftliche Studie vom Krefelder Entomologen-Verein bestätigen ein dramatisches Insektensterben. In den letzten 27 Jahren ist die Biomasse von fliegenden Insekten insgesamt um über 75 Prozent zurückgegangen. Der Entomologische Verein Krefeld hatte zwischen 1989 und 2014 fliegende Insekten gesammelt und gewogen. Bei der Erhebungen in 63 deutschen Schutzgebieten, in NRW, Rheinland-Pfalz und Brandenburg, zwischen 1989 und 2016 ist ein Rückgang von 76 Prozent (im Hochsommer bis zu 82 Prozent) der Fluginsekten-Biomasse festgestellt worden. Die Verluste betreffen offenbar die meisten Arten, von Schmetterlingen, Bienen und Wespen bis zu Motten und anderen flugfähigen Arten, die als Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen oder zumindest als Beutetiere für Vögel wichtig sind.

Der Agrar-Report 2017 des Bundesamtes für Naturschutz bestätigt, dass der Gesamtbestand der Insekten in Deutschland in den letzten drei Jahrzehnten deutlich abgenommen hat. Insgesamt gelten laut "Roter Liste" in Deutschland 45 Prozent der Wirbellosen, zu denen die Insekten zählen als gefährdet.

Für NRW und auch Bocholt ist ein dramatischer Artenverlust zu konstatieren. Im Bocholter Stadtgebiet finden sich kaum noch nennenswerte Bestände von Feldlerchen bzw. Rebhühnern. Fast alle Arten der Feldflur stehen heute auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Der Rebhuhnbestand in Deutschland ist seit 1980 um 94 % geschrumpft. Für Bocholt ist z. B. für den Kiebitz, eine Vogelart der Agrarlandschaft, ein starker Rückgang zu konstatieren. 1997 kartierte der NABU Bocholt 375  Brutpaare, 2016 konnten lediglich 96 Brutpaare erfasst werden (Quelle: Nabu Bocholt). Aufgrund von Nahrungsmangel konnten keine flüggen Jungvögel in dieser Untersuchung beobachtet werden. Im Bereich einer städtischen Fließgewässerrenaturierung an der Alten Aa konnten in 2016 drei flügge Jungvögel nachgewiesen werden (Quelle: Stadt Bocholt/ FB 33).



Muss es immer Schotter sein? Nein!

Nur kein Schotter, so kann ein Vorgarten auch aussehen - Foto: Dorothe Hülsken für die bocholt.deNur kein Schotter, so kann ein Vorgarten auch aussehen - Foto: Dorothe Hülsken für die bocholt.de

Der Vorgarten gilt als Visitenkarte und Aushängeschild des Hauses und verbindet den öffentlichen Bereich mit dem privaten Grundstück. Der Begriff „Garten“ wird häufig mit einem Reichtum an Pflanzen und Tieren, Sorten und Arten, Blüten und Düften verbunden.

Schotter? Nein Danke.

Die zurzeit leider sehr beliebten Schottergärten sind leblos, steril, spannungsarm,  kalt und ökologisch völlig wertlos.

Zu dem Thema hat die NUA (Natur- und Umweltschutzakademie NRW) einen Flyer herausgegeben. Sie werden sehen, auch das Stichwort "Zeitersparnis" spricht nicht für einen Schottergarten!



Extensiv genutztes Grünland - Naturschutz pur

bocholt rathaus umwelt klimakommune klimaschutz klimafolgenanpassung biodiversitaet nabu verein schmetterling 01Extensiv genutztes Grünland - Foto: Nabu Bocholt

Extensiv genutztes, artenreiches Grünland ist ein aus Naturschutzsicht prioritärer Lebensraum von besonderer Bedeutung.

Etwa 50 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Pflanzenarten sind diesen Flächen zuzuordnen. Zudem ist artenreiches Grünland von hohem landschaftskulturellem und ästhetischem Wert und prägend für zahlreiche Tourismusregionen. Schon deshalb sollten diese wertvollen Flächen eine ganz besondere Achtung bekommen. Auf einer ca. 25 m² großen Wiese sind bis zu 50 Pflanzenarten und mehr zu finden. (Quelle: Nabu Bocholt)

Der Geschäftsbereich Stadtgrün hat in den letzten 20 Jahren rund 170 ha Grünflächen, verteilt auf ca. 150 Flächen, entwickelt. Von diesen Flächen sind zwei Drittel derzeit extensiv gepflegt. Das heißt, diese Flächen werden nicht gedüngt und werden nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Hier bilden sich langfristig naturnahe Wiesengesellschaften, die eine ökologisch wertvolle Lebensgrundlage für die Tierwelt bieten. (Quelle: Stadt Bocholt/ FB 33)

Um die langfristige Bedrohung der biologischen Vielfalt zu entschärfen, initiiert die Stadt Bocholt gemeinsam mit verschiedenen Akteuren des Naturschutzes, weitere Projekte zum Erhalt der Biodiversität.



Anlage von Ackerrandstreifen

bocholt rathaus umwelt klimakommune klimaschutz klimafolgenanpassung biodiversitaet fb 33 buessinghook boemkesgraben 2 01Extensiv gepflegte Grünanlagen Büssinghook / Bömkesgraben - Foto: FB 33

Vor dem Hintergrund der dramatischen Abnahme der Biodiversität haben Land und Kommunen eine Handlungsstrategie entwickelt. Bocholt ist, mit dem Ziel der Verbesserung der Biodiversität, Mitglied am Runden Tisch des Kreises Borken zur Erhaltung der Artenvielfalt.

Eine extensive Grünflächenpflege kann zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, da sich auf diese Weise langfristig naturnahe Wiesengesellschaften bilden. In Bocholt werden bereits 66 Prozent der städtischen Grünflächen extensiv gepflegt, beispielsweise Bürgerpark Mosse, Technologiepark, Grünzug „Bocholt-West“ und Teilbereiche des Aasees. Diese Flächen werden nicht gedüngt und ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Darüber hinaus verfügt Bocholt über 23 Flächenpools, die als Ausgleichsflächen im Zuge von Baumaßnahmen, zur ökologischen Aufwertung zur Verfügung stehen. Weitergehend hat eine naturnahe Ausgestaltung von Fließgewässern, wie dies am Holtwicker Bach, Laaker Bach und an der Alten Aa umgesetzt wurde, eine positive Auswirkung auf die Biodiversität. Zur Vernetzung der vorhandenen Biotopflächen leisten Ackerrandstreifen einen wichtigen Beitrag.

Auf Grundlage einer Luftbildauswertung hat der Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (FB 33) die städtischen Wegeparzellen mit den vorhandenen Ackerflächen abgeglichen und fremdgenutzte Flächen im Hinblick auf ihre Eignung als dauerhafte Blühstreifen analysiert. Im Ergebnis wurden 18 Teilflächen mit einer Mindestbreite von 2 m und mindestens 500 m² als vorrangige Standorte zur Anlage von Ackerrandstreifen ausgewählt. Im Frühjahr 2017 wurden ausgewählte Ackerrandstreifen mithilfe von Eichenspaltpfählen abgesteckt und nach der erforderlichen Bodenaufbereitung mit entsprechendem Regiosaatgut eingesät. Bis zum Herbst 2017 wurden alle 18 Teilflächen mit einer Gesamtfläche von 2,3 ha angelegt. Sie liegen unter anderem in Holtwick, Barlo und Mussum.

Die Anlage von Ackerrandstreifen im gesamten Stadtgebiet soll bereits vorhandene Biotopflächen vernetzen, um Tier- und Pflanzenarten einen Austausch zu ermöglichen. Langfristig entstehen auf diese Weise naturnahe, strukturreiche und dauerhafte Wiesengesellschaften.



Wildblumenwiesen als Bienenweiden

Wildblumenwiese Vennweg - Foto: Imkerverein BocholtWildblumenwiese Vennweg - Foto: Imkerverein Bocholt
SchülerInnen des Kapu mit Schulleitung Klaus Schepp, Biologielehrerin Sonja Köhler und Klimaschutzmanagerin Karolina Theißen – Foto: Stadt BocholtSchülerInnen des Kapu mit Schulleitung Klaus Schepp, Biologielehrerin Sonja Köhler und Klimaschutzmanagerin Karolina Theißen – Foto: Stadt Bocholt

Bienen sind unentbehrlich. Sie gehören, mit rund 100 Millionen Jahren auf der Erde, zu den ältesten Lebewesen. Sie sind ein Hauptbestandteil des funktionierenden Ökosystems und halten das Leben auf der Erde im Gleichgewicht.

Weltweit ist ein ganzes Heer von Insekten und anderen Tieren damit beschäftigt, Pollen von einer Pflanze zur nächsten zu tragen und so die Blüten zu bestäuben. Die fleißigen Bestäuber sorgen unter anderem für bessere Ernten in der Landwirtschaft. Bienen sind in Mitteleuropa die wichtigsten Pflanzenbestäuber und tragen so erheblich zur Biodiversität bei. Für ein Drittel unserer Lebensmittel sind wir auf die Bestäubung von Insekten angewiesen, aber auch für die Artenvielfalt der Pflanzen sind sie unerlässlich. 

Die Stadt Bocholt trägt zum Schutz der fleißigen Bestäuber und gleichzeitig zum Erhalt der Biodiversität bei. Im Bereich der bisher extensiv genutzen innerstädtischen Grünflächen finden sich bereits Blütenpflanzen, die als Bienenweiden dienen. 2015 wurden an der Fachhochschule, in Kooperation mit dem Landwirtschaftlichen Stadtverband Bocholt, dem Bocholter Imker Verein und dem Geschäftsbereich Stadtrün, Blühstreifen angelegt. Im Rahmen des eea-plus Modellvorhabens gestaltete das Umweltreferat, gemeinsam mit dem Bocholter Imkerverein und der Kreisjägerschaft Borken, Bienenweiden. Im Mai 2016 entstanden so an der Hamalandstraße und am Vennweg die ersten beiden Blühflächen, mit einer Größe von insgesamt 6.500 m², die von Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurden. Das Saatgut ist speziell auf die örtlichen Böden angepasst. 2017 wurden weitere 3.500 m² Wildblumenwiesen vom Umweltreferat gefördert. Unter anderem wurde auch das Schulbiotop des St. Josef-Gymnasium, mit Heckenpflanzen und Obstbäumen, umgestaltet und es wurde Wilblumensaatgut eingesäht. Im nächsten Frühjahr dürften die ersten sichtbaren Wildblumen im Kabubiotop hervorkommen. Bis dahin können die Kinder in ihren Schulgarten die Natur erkunden und dort beobachten, wie sich das Tier und Pflanzenleben in diesem kleinen Bereich abspielt. 

Mit der Anlage der Ackerrandstreifen in 2017 (auf 2,3 ha) werden ebenfalls für Bienen und andere Insekten neue Nahrungsquellen in der Agrarflur geschaffen. Zudem sind im Bereich des Südostringes sowie des Tunnels weitere Ansaatflächen geplant. Die extensiv gepflegten Bereiche bieten für Bienen, andere Insekten und Co. einen heimischen Lebensraum und tragen zum Erhalt der Biodiversität bei.



Bienenschutzprojekt "Bee Green"

Kinder der Josefschule mit ihrer selbst gebauen Wildbienennisthilfe und Klimaschutzmanagerin Karolina Theißen - Foto: Stadt BocholtKinder der Josefschule mit ihrer selbst gebauen Wildbienennisthilfe und Klimaschutzmanagerin Karolina Theißen - Foto: Stadt Bocholt
Biemenhorster Grundschülerinnen mit Dosennisthilfen - Foto: Stadt BocholtBiemenhorster Grundschülerinnen mit Dosennisthilfen - Foto: Stadt Bocholt

Weltweit gibt es ca. 20.000 Bienenarten. Nur neun davon produzieren Honig. Die meisten Bienenarten in Deutschland sind Wildbienen. Wildbienen sind besonders wichtige Bestäuber, denn sie fliegen früher und länger als ihre domestizierten Verwandten und sind dadurch deutlich effizienter.

Seit einigen Jahren kommt es jedoch zum Rückgang der Wildbienen, da durch fehlende Nisträume und Nahrung die Nachkommen nicht versorgt werden können. Die Ursachen für das Bienensterben sind vielfältig und noch nicht vollständig geklärt. Als Gründe gelten unter anderem der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, fehlende Nahrungsquellen und der Verlust des natürlichen Lebensraums. Die Honigproduktion sichert der Honigbiene Schutz und Versorgung, denn in Deutschland kümmern sich rund 110.000 Imker um etwa 750.000 Bienenvölker.

Dies ist Grund genug für das Umweltreferat, das Thema Wildbienen in den Fokus zu rücken. Das Bildungsprojekt „Bee Green“ richtete sich an Bocholter Grundschulen und hatte zum Ziel, einen aktiven Beitrag zum Bienenschutz zu leisten. Mit dem Bau einer Wildbienennisthilfe und sogenannten „seed bombs“ gestalteten die Kinder den Lebensraum der Bienen attraktiver. „Seed bombs“ sind kleine Bällchen aus Erde, Ton und einer bienenfreundlichen Saatgutmischung die auf die Erde geworfen werden. Durch den nächsten Regen werden sie aktiviert und fangen dann an zu keimen. Nicht nur das Herstellen der Nisthilfe stand für die GrundschülerInnen auf dem Arbeitsplan. Um sie auf den praktischen Teil des Projektes vorzubereiten, wurden die SchülerInnen zunächst in das Leben der Bienen eingeführt. Insbesondere die Bedeutung der Wildbienen wurde den SchülerInnen vermittelt.



Tragen auch Sie einen Teil zur Biodiversität in Bocholt bei - blühen Sie mit

bocholt rathaus umwelt klimakommune klimaschutz klimafolgenanpassung biodiversitaet imker verein garten 02Ein blühendes Paradies schaffen - Foto: Imkerverein Bocholt

Jeder Einzelne kann durch Anpflanzung von Wildpflanzen etwas tun. Verwandeln Sie Ihren Garten in ein blühendes Paradies und lassen Sie Rasenmäher, Heckenschere und chemische Pflanzenschutzmittel in der Ecke stehen. Heimischen Pflanzen und Lebewesen erhalten so einen natürlichen Lebensraum und die Biene ausreichend Nahrung.

Es muss nicht immer ein großer Garten sein. Balkonblumen und Küchenkräuter machen sogar aus einem Fenstersims einen bienenfreundlichen Lebensraum. Das Thema "bienenfreundliche Pflanzen" ist vielfältig. Bei der Auswahl der Pflanzen sollten drei Grundregeln beachtet werden. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass die Blütenpracht auch den Bienen Nahrung bietet.

  1. Vielfalt statt Monokultur: Wichtig ist es, verschiedenste heimische Blumen zu pflanzen, um den Bienen so eine reichhaltige Auswahl anzubieten. Viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und fliegen nur diese auf der Pollen- und Nektarsuche an. Je vielfältiger das Pflanzenangebot ist, desto besser für die Bienen.

  2. Blütenangebot für das ganze Jahr: außerhalb des Sommers haben Bienen oft Schwierigkeiten, Nahrung zu finden. Indem sowohl früh, mittel, als auch spät blühende Arten angepflanzt werden, sorgt man dafür, dass die Bienen das ganze Jahr über Nahrung finden. Beete und Blumenkästen sollten Blumen, Kräuter und Stauden beherbergen, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen.

  3. Riecht gut, sieht gut aus und schmeckt gut: Pflanzen mit ungefüllten Blüten stillen den Hunger unserer Bienen. Gefüllte Blumensorten, wie z.B. Geranien oder gezüchtete Dahlien sind dekorativ, bieten aber keine oder nur wenig Nahrung für die Bienen.

Besonders bienenfreundlich Pflanzen werden in dem BMEL Bienenlexikon "Bienenfreundliche Pflanzen für Balkon und Garten" vorgestellt. Viele weiter Tipps für einen natürlichen, bunten und artenreichen Garten erhalten Sie beim Bocholter Imkerverein und beim NABU.


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