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30. Juni 2026

Wirtschaft

Nachhaltige Energieverbünde im I-Park Bocholt

Projekt ReNET-EV informiert über kooperative Energielösungen für Unternehmen 

Bocholt - Steigende Energiekosten und Unsicherheiten bei der Energieversorgung stellen Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Mit dem neuen Förderprojekt "ReNET-EV - Regionale netzdienliche Energieverbünde in Gewerbegebieten" sollen deshalb innovative Ansätze entwickelt werden, die über den einzelnen Betrieb hinausgehen.

ReNET-EV_Projekt_Begrüßung_Dieckhues_Mangen_Schultewolter_Warmers

Ziel ist es, Unternehmen in Gewerbegebieten dabei zu unterstützen, gemeinsam nachhaltige, wirtschaftliche und zukunftsfähige Energielösungen zu gestalten. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung, zu der die Stadt Bocholt sowie die Wirtschaftsförderung Bocholt und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken in die Gastronomie Taro's im Industriepark einluden, wurde das Projekt am heutigen Montag vorgestellt und erläutert, wie im Industrie- und Gewerbegebiet I-Park Bocholt kooperative Energieverbünde entstehen können.

Dabei stehen insbesondere die Vorteile für die beteiligten Unternehmen sowie die gemeinsame Entwicklung praxistauglicher Lösungen im Mittelpunkt. Das Projekt wird außerdem von der stadtwerker GmbH Bocholt (vormals BEW) begleitet. 40 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter folgten der Einladung. 

Ansprechpartnerin für interessierte Unternehmen im Kreis Borken ist Renate Warmers, warmers(at)wfg-borken(dot)de, Innovationsberaterin bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG Borken). 


Zum Hintergrund: 
Das Projekt ReNET-EV läuft von April 2026 bis März 2029 und wird mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem EFRE/JTF Programm Nordrhein-Westfalen gefördert, das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Projektpartner sind die Wirtschaftsförderungen der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster, die FH Münster und RIZM Energy.

Im Kreis Borken zählen der I-Park Bocholt und das Gewerbegebiet Gronau-Ost zu den Pilotstandorten, an denen gemeinsam Konzepte für eine klimafreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung entwickelt werden.