Interkulturelle Woche 2026 erneut unter dem Motto "DAFÜR!"
Vielfältiges Programm vom 18. - 27. September 2026
Die Stadt Bocholt lädt zur Interkulturellen Woche vom 18. bis zum 27. September ein. Insgesamt 14 Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, andere Kulturen kennenzulernen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. Das Programm wurde von zahlreichen lokalen Vereinen, Schulen und Initiativen auf die Beine gestellt, um den interkulturellen Dialog zu fördern.
Eröffnet wird die Interkulturelle Woche 2026 am 18. September mit dem Weltkindertagsfest von 15 bis 18 Uhr am St.-Josef Gymnasium (Kapu). Auf Jung und Alt wartet ein buntes Bühnenprogramm und viele tolle Kreativ- und Bewegungsangebote, die kostenlos genutzt werden können.
Am gleichen Abend findet ab 22 Uhr bereits zum vierten Mal ein interkulturelles Fußballturnier in der neuen Freilufthalle auf dem Gelände von TuB Bocholt statt. Jusina e.V., Afghan Hazara Deutsche Gemeinschaft Bocholt e.V., der Türkische Elternbund, TuB Bocholt, EWIBO, die VHS, die Polizei und das Integrationsbüro haben das Turnier organisiert. "Es geht weniger um den sportlichen Erfolg, sondern um das gemeinsame Sporttreiben, den Spaß am Sport und den Dialog", betont Bruno Wansing, Integrationsbeauftragter der Stadt Bocholt.
Kulinarische Vielfalt und kulturelle Erlebnisse
Das "Grillen der Nationen" findet am 20. September auf dem Gelände des Kulturvereins Akdeniz-Aleviten (Westend 50) statt. Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft, der Deutsch-Syrische Verein, die Ahmadiyya Gemeinde, die DITIB, der Italienische Kulturverein, Afghan Hazara Deutsche Gemeinschaft und erstmalig der Deutsch-Somalische Hilfe und Entwicklungsverein sowie der Libanesische Kulturverein (in Gründung) bieten Spezialitäten aus verschiedenen Ländern an, eine Anmeldung ist über die Seite der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg (vhs.bocholt.de) erforderlich
Am 23. September organisieren mehrere Vereine und Organisationen das "Tee- und Kaffeefestival" in der Mensa Benölkenplatz. Ab 18 Uhr gibt es hier britischen, pakistanischen, afghanischen und türkischen Tee, syrischen Kaffee, osteuropäischen Kompot und kleine Leckereien. Dazu röstet der Eritreische Kulturverein Kaffee vor Ort und brüht ihn dann frisch auf.
Ein Highlight und fast am Ende der Woche ist das Familienfest am Rosenberg, das vor allem vom Quartiersverein "Tür an Tür e.V." unter Mithilfe verschiedener Kulturvereine durchgeführt wird. Ab 14 Uhr erwartet die Gäste ein buntes (Mitmach-)-Programm auf und vor der Bühne. Bocholter Künstlerinnen und Künstler mit und ohne internationale Wurzeln präsentieren Literatur und Musik, die das Publikum begeistern und die Vielfalt der Stadt zelebrieren. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.
Filmvorführungen, eine Lesung mit Musik im Carpe Diem, Ausstellungen, ein Mittagscafé der Kulturen, ein interkulturelles Frühstück und auch "Blind meza tasting" im Quartierstreff Bärendorfstraße runden das umfangreiche Programm der IKW 2026 ab.
Zusammenarbeit GROSS geschrieben
"Uns ist es in diesem Jahr gelungen, eine Zusammenarbeit von Vereinen und Organisationen zu schaffen, die Veranstaltungen gemeinsam tragen", berichtet Bruno Wansing. So seien zum Beispiel beim Tee- und Kaffeefestival gleich sieben Akteure beteiligt. Auf diese Weise entstehen bereits während der Veranstaltungsplanung interkulturelle Dialoge.
"Es ist ein buntes und vielfältiges Angebot, das wir in mehreren Treffen mit Kulturvereinen und Organisationen in Bocholt auf die Beine gestellt haben", berichtet Caroline Blenker vom Caritasverband Bocholt. Der Caritasverband ist zusammen mit dem Integrationsbüro der Stadt Bocholt, der Familienbildungsstätte Bocholt (FABI), der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg sowie weiteren Vereinen, Schulen und Initiativen der Organisator und Ausrichter dieser Interkulturellen Woche. In diesem Jahr steht die Veranstaltung ein weiteres Mal unter dem Motto "DAFÜR!".
Das diesjährige Schirmherren-Trio besteht aus Anastasiya Mironava, Karyna Borodii und Björn Volmering. Erster Stadtrat und Kultur- und Sportdezernent Björn Volmering betont, wie wichtig Vielfalt und eine starke Demokratie für eine offene Gesellschaft sind: "Mit der Interkulturellen Woche in Bocholt rufen wir zum beherzten Engagement auf, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu begreifen und anzupacken. Selten war Solidarität wichtiger als gerade jetzt - und nichts stärkt unsere Gesellschaft wie unser Zusammenhalt und unsere gegenseitige Unterstützung".
Zum Organisationsteam der Interkulturellen Woche gehören Caroline Blenker (Caritasverband Bocholt), Ulrik Störzer (Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Bocholt), Fatma Boland (Stadt Bocholt, Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg) und Bruno Wansing (Stadt Bocholt, Integrationsbeauftragter)
Hintergrund und weiterführende Informationen zur Interkulturellen Woche
Seit 1975 finden in Deutschland immer Ende September die Interkulturellen Wochen statt. Mittlerweile beteiligen sich über 600 Städte und Gemeinden an dieser Initiative. Bocholt ist seit 2014 regelmäßig dabei. Weitere Informationen zur Interkulturellen Woche gibt es auf der Sonderseite der Stadt Bocholt unter www.bocholt.de/interkulturellewoche.

