Interkulturelle Woche
Das war sie, die interkulturelle Woche 2026 - Hilfsbereitschaft, Begegnung, Barrierenabbau -> Gemeinsamkeit at it's best
Vom 18. bis 26. September 2026 fand in Bocholt die interkulturelle Woche 2026 statt. Auf dem Programm standen auch 2026 Veranstaltungen, die von vielen unterschiedlichen Organisationen auf die Beine gestellt wurden. "Uns ist es immer besonders wichtig, dass es immer mehrere Kulturvereine und Organisationen sind, die gemeinsam etwas für die Bocholterinnen und Bocholter auf die Beine stellen", sagt Bruno Wansing vom Organisationsteam, dem dazu auch noch Caroline Blenker, Fatma Boland und Ulrik Störzer angehören.
Die Woche in diesem Jahr war pickepacke voll, "es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt", sagt Bruno Wansing. "Ich kann gar nicht alle Eindrücke und Begebenheiten aufzählen, wie toll sich die Kulturvereine gemeinsam "DAFÜR" präsentiert haben." Wie Hilfsbereitschaft aussieht, hat das THW beim Rosenbergfestival gezeigt, als es innerhalb von nicht einmal einer Stunde einen Rüstwagen mit Stromgenerator und Besatzung auf die Beine und dem Team um Julia Nakotte von Tür an Tür e.V. zur Verfügung gestellt hat, sodass das Festival pünktlich beginnen konnte. "Wir haben gesehen, was Gemeinschaft bedeutet. Die starke Gemeinschaft ist ja ein Markenkern Bocholts und in der IKW kam sie ganz besonders zum Tragen. Menschen mit allen Arten von internationaler Familiengeschichte haben sich präsentiert, gegenseitig geholfen und sind in den Austausch gekommen, was wollen wir als Orga-Team mehr?"
Seit 1975 finden in Deutschland immer Ende September interkulturelle Wochen statt. Mittlerweile beteiligen sich über 600 Städte und Gemeinden an dieser Initiative. Bocholt ist seit 2014 regelmäßig Dabei. In 2027 startet die Interkulturelle Woche mit dem Weltkindertag am 17. September 2027.
Das war die IKW 2026
Motto: DAFÜR - Bilder, Galerien und Berichte zur kompletten Woche gibt es auf der Facebookseite "Integration in Bocholt" und im Newsletter des ACI III / 2026
- 18.9.2026: Eröffnung der IKW mit dem Weltkindertagsfest am Kapu
- 18.9.2026: Interkulturelles Fußballturnier, Freilufthalle TuB Bocholt
- 20.9.2026: Grillen der Nationen - Kulturverein Akdeniz-Aleviten
- 21.9.2026: "Kultur in Bildern" - Stadtsparkasse
- 21.9.2026: "Europa ein Gesang" - Lesung mit Musik - Carpe Diem
- 22.9.2026: Mittagscafé der Kulturen - Pfarrheim St.-Georg, St.-Georg-Platz
- 22.9.2026: Lernwerk - Ausstellung "Deutschland.Israel.Einblicke"
- 22.9.2026: "urgewald - auf den Spuren des Geldes" - Kinodrom
- 23.9.2026: Tee- und Kaffeefestival in der Mensa Benölkenplatz
- 24.9.2026: Int. Frühstück - Caritastreff Münsterstraße 23 a
- 24.9.2026 - Menschen, Vereine im Quartier, Start der Reihe, DRK.
- 25.9.2026: "Blind meza tasting" - DRK Quartierstreff Bärendorfstraße
- 26.9.2026: Rosenbergpark, Familienfestival - 14 - 22 Uhr
- 27.9.2026: Führung durch das Humberghaus
Viele Beteiligte
"Es ist ein buntes und vielfältiges Angebot, dass wir in mehreren Treffen mit Kulturvereinen und Organisationen in Bocholt auf die Beine gestellt haben", berichtets Caroline Blenker vom Caritasverband Bocholt. Der Caritasverband ist zusammen mit dem Integrationsbüro der Stadt Bocholt, der Familienbildungsstätte Bocholt (FABI), der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg sowie weiteren Vereinen, Schulen und Initiativen Organisator und Ausrichter dieser interkulturellen Woche, die in diesem Jahr erneut unter dem Motto "DAFÜR" steht.
Das Motto kann man auf vielfältige Weise verstehen. "DAFÜR", für Vielfalt und eine starke Demokratie, für eine offene Gesellschaft, für Solidarität und Zusammenhalt.
Karyna Borodii, Anastasia Mironava (Schirmherrinnen), Björn Volmering, Schirmherr
Motto: DAFÜR
Schirmherrinnen-Trio
"Dieses Motto kann man auf vielfältige Weise verstehen", sagt das neue Schirmherrinnentrio der Interkulturellen Woche 2025, das aus Karyna Borodii, Anastasia Mironava und Björn Volmering besteht.
DAFÜR, für eine offene Gesellschaft
"Bocholt steht dafür, für eine offene Gesellschaft", ergänzt Anastasia Mironava. Menschen sollten gleichberechtigt teilhaben - unabhängig von Herkunft und Glauben. Mit der Interkulturellen Woche in Bocholt setzen wir ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Wir setzen uns ein für Menschenrechte und eine menschenwürdige Behandlung von allen, die zu uns kommen und friedlich mit uns leben.
DAFÜR, für Vielfalt und eine starke Demokratie
"Bocholt steht dafür, für Vielfalt und eine starke Demokratie", betont Karyna Borodii. Vielfalt sei der Motor unserer Demokratie. Sie will nicht ertragen, sondern aktiv gestaltet und gefördert werden. Dafür schaffen wir mit der Interkulturellen Woche in Bocholt Räume - für Dialog, Begegnung, den Abbau von Vorurteilen, für gegenseitiges Verständnis und den Spaß, den wir miteinander haben.
DAFÜR, für Solidarität und Zusammenhalt
"Bocholt steht dafür, für Solidarität und Zusammenhalt", sagt Björn Volmering, Nummer drei im Trio. "Mit der Interkulturellen Woche in Bocholt rufen wir zum beherzten Engagement auf, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu begreifen und anzupacken. Selten war Solidarität wichtiger als gerade jetzt. Und nichts stärkt unsere Gesellschaft wie unser Zusammenhalt und unsere gegenseitige Unterstützung!
Interkultureller Dialog schon in der Vorbereitung
"Uns ist es in diesem Jahr - und das ist insbesondere auch meine ganz persönliche Intention - erneut gelungen, dass sich mehrere Vereine und Organisationen gemeinsam um eine Veranstaltung kümmern", berichtet Bruno Wansing, Integrationsbeauftragter der Stadt Bocholt.
So seien zum Beispiel beim Tee- und Kaffeefestival am 23. September gleich sieben Akteure beteiligt. "Das freut uns riesig, kommt doch gerade dadurch auch direkt der interkulturelle Dialog schon in der Vorbereitung der Veranstaltungen zum Tragen", betont Wansing.
Eröffnet wird die Interkulturelle Woche 2026 am 18. September mit dem Weltkindertagsfest. Veranstaltungsort ist von 15 bis 18 Uhr das St.-Josef Gymnasium (Kapu). "Auf Jung und Alt wartet ein buntes Bühnenprogramm und viele tolle Kreativ- und Bewegungsangebote, die kostenlos genutzt werden können", heißt es in der Ankündigung.
Am selben Abend noch, quasi als Mitternachtsturnier, findet zum dritten Mal ein interkulturelles Fußballturnier statt. Der Austragungsort bleibt der Gleiche, es wird wieder in der neuen Freilufthalle auf dem Gelände von TuB Bocholt gespielt. Beim Modus wird sich noch einiges ändern, "wir wollen ein noch bunteres Bild als im letzten Jahr erreichen", sagt Björn Volmering, der sich als Schirmherr auch selber um die Organisation kümmert, insbesondere, was die Spielerinnen und Spieler anbelangt.
Gefragt sind Jugendliche im Alter von 16 - 25 Jahren, Jungen und Mädchen. Schon der Modus stellt sicher, dass es ein buntes Bild geben wird. Die Jugendlichen im Alter von 16 - 25 Jahren, die sich im Vorfeld bei Bruno Wansing (bruno.wansing(at)bocholt(dot)de) oder Gül Balci (g_balci(at)gmx(dot)de) anmelden, werden am Abend bunt durcheinander in verschiedenen Mannschaften zusammengelost, die dann anschließend gegeneinander antreten werden.
"Da kommen Jugendliche zusammen in eine Mannschaft, die sich vielleicht vorher noch gar nicht gesehen haben, das wird genauso bunt wie Bocholt auch ist", wünscht sich Bruno Wansing. Die Auslosung erfolgt um 22 Uhr, Anstoß zum ersten Spiel ist um 22.30 Uhr. Jusina e.V., Afghan Hazara Deutsche Gemeinschaft Bocholt e.V., der Türkische Elternbund, TuB Bocholt, EWIBO und das Integrationsbüro haben das Turnier organisiert. "Es geht weniger um den sportlichen Erfolg, sondern um das gemeinsame Sporttreiben, den Spaß am Sport und den Dialog", betont Wansing weiter.







