Der besondere Film "Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes"
Dokumentarfilm zur Migrations- und Asylpolitik in Deutschland und der EU // Vorführung am Dienstag, 8. September 2026 um 20 Uhr im Kinodrom.
Der Film ergänzt die städtische Ausstellung "Schwere Schritte - Fluchtgeschichten", die im Anbau (Appendix) des LernWerks an der Industriestraße 1 zu sehen ist.
"Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes" ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2025 von Max Ahrens und Maik Lüdemann. Der Film behandelt die Konsequenzen einer restriktiveren europäischen und deutschen Migrations- und Asylpolitik und thematisiert die politische und gesellschaftliche Dynamik zunehmender Abschottung gegenüber Geflüchteten.
Der Film begleitet Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer und dokumentiert die Lebensbedingungen in Lagern an den europäischen Außengrenzen. Menschen, die den gefährlichen Weg nach Europa überlebt haben, berichten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf der Flucht.
Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen staatlicher Politik und zivilgesellschaftlichem Engagement sowie der Einfluss eines gesellschaftlichen Rechtsrucks auf die Migrationspolitik. Thematisiert wird die zunehmende Kriminalisierung von Fluchtbewegungen und die Herausforderungen humanitärer Hilfsorganisationen. Der Film dauert 111 Minuten. Die Regie führten Maximilian Ahrens und Maik Lüdemann.
Trailer und Tickets gibt es unter www.kinodrom.de
Die Filmreihe "KINO Bocholt - der besondere Film" besteht seit 1977 als Kooperation des Fachbereiches Bildung und Kultur der Stadt Bocholt mit dem Kinodrom Bocholt. Ziel ist es, außergewöhnliche Filme, die sonst nicht im regulären Programm laufen, einem breiten Publikum zugänglich zu machen. In der Regel werden jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat ausgewählte Produktionen gezeigt. Der Eintritt beträgt 7 €.

