Zwei Veranstaltungen zum queeren Leben im Bocholter LernWerk
Eröffnung der Ausstellung "Feldwege zum Coming-out" // Eintritt zu allen Angeboten frei
Im Vorfeld des 2. Bocholter CSD finden am Sonntag, 16. August 2026, zwei Veranstaltungen im LernWerk an der Industriestraße statt. Das Angebot umfasst eine Aufklärungs- und Gesprächsveranstaltung zum Thema HIV sowie die Eröffnung einer Audio-Ausstellung über Coming-out-Erfahrungen. Der Eintritt ist frei.
Den Auftakt macht am Sonntag, 16. August, um 16 Uhr die Aufklärungs- und Diskussionsveranstaltung "Hans Hilft: Lieben ohne Angst-Tour 2026" im großen Saal des LernWerks Bocholt. Im Mittelpunkt stehen Information und Entstigmatisierung rund um das Thema HIV sowie Einblicke in Lebensrealitäten der LGBTQ+-Community.
Moderatorin und Drag Queen Ripley Meyers führt durch ein Gespräch mit Hans Berlin, dem Initiator der Kampagne. Ergänzend informieren verschiedene Fachorganisationen an Infotischen über Präventions- und Beratungsangebote. Eine Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Im Anschluss wird um 18:30 Uhr die Ausstellung "Feldwege zum Coming-out" auf der ersten Etage des LernWerks eröffnet. Die Schau porträtiert auf Roll-ups zwölf Menschen und stellt deren persönliche Lebenswege im ländlichen Raum vor, die über das eigene Smartphone als Hörbeiträge abgerufen werden können.
Die Wanderausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Landesfachstelle blick sowie des DemokratieBüros "Vielfalt lieben" im Kreis Paderborn. Sie ist vom 16. bis zum 29. August 2026 während der regulären Öffnungszeiten des LernWerks kostenfrei zugänglich. Für Schulen und Bildungseinrichtungen steht begleitendes pädagogisches Material zur Verfügung.
Beide Angebote werden vom Verein Bocholt Pride e.V. organisiert und bilden das Vorprogramm zum 2. Bocholter CSD, der am 22. August 2026 unter dem Motto "Grenzenlos Stolz - Nie wieder still". "Mit den beiden Veranstaltungen möchte Bocholt Pride e.V. verschiedene Aspekte queeren Lebens nach Bocholt holen und zeigen: Queeres Leben gibt es auch hier in ganz unterschiedlichen Formen und mit ganz unterschiedlichen Geschichten", heißt es in der Mitteilung des Vereins.


