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Bei der regelhaften Überprüfung des Aasees sind erhöhte Werte von Cyanobakterien, sogenannten Blaualgen, festgestellt worden.Erhöhte Konzentration an Blaualgen im Bocholter Aasee
Ergebnisse der jüngsten Wasseruntersuchung liegen vor // Reguläres Badeverbot besteht ohnehin // Stadt appelliert an Hundehalterinnen und Hundehalter, Tiere vom Wasser fernzuhalten
Bei der regelhaften Überprüfung des Aasees sind erhöhte Werte von Cyanobakterien, sogenannten Blaualgen, festgestellt worden. Da die offizielle Badesaison bereits beendet ist, gilt für den See derzeit ohnehin ein generelles Badeverbot mangels Badeaufsicht. Die Stadtverwaltung Bocholt und der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) richten sich nun mit einem vorsorglichen Hinweis an alle Hundehalterinnen und Hundehalter.
Die Auswertung einer aktuellen Gewässerprobe hat gezeigt, dass die Messwerte für Sichttiefe, Chlorophyll a sowie das Biovolumen an Cyanobakterien (Blaualgen) über den Richtwerten liegen. Unter regulären Bedingungen während der Sommermonate hätte dieser Befund zu einer formellen Sperrung der Badestelle geführt. Da das Baden im See mit dem regulären Ende der Saison jedoch ohnehin untersagt ist, erübrigt sich eine gesonderte behördliche Schließung für den Schwimmbetrieb.
Ein besonderes Augenmerk gilt nun den Hunden im Umfeld des Sees. Nach den örtlichen Vorschriften ist es Hunden im Aasee generell nicht gestattet, ins Wasser zu gehen. Dennoch bittet die Stadtverwaltung alle Tierhalterinnen und Tierhalter um erhöhte Aufmerksamkeit beim Spaziergang. Insbesondere sollte verhindert werden, dass Tiere das Wasser trinken oder am Uferbereich mit aufgeschwemmtem Material in Kontakt geraten.
Zwar handelt es sich bei den nachgewiesenen Cyanobakterien um Arten, die keine Toxine bilden, dennoch können gesundheitliche Risiken bei einer Aufnahme größerer Mengen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Stadtverwaltung Bocholt beobachtet die Entwicklung des Gewässers weiterhin aufmerksam, um bei Veränderungen reagieren zu können.
