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Fahrradstadt Bocholt


Radfahrer vor dem historischen Rathaus in Bocholt - Foto: Rose Biketown

"In Bocholt kommen Kinder mit einem Fahrrad auf die Welt", witzelt der hiesige Volksmund. Bocholt ist neben Münster bundesweit für seine Fahrradfreundlichkeit bekannt.

Das Rad gehört in Bocholt zum Alltag und Stadtbild. Die Stadt verfügt über ein sehr gut ausgebautes Netz an Fahrradwegen. Mit der Firma "Rose" hat ein europaweit bekannter Fahrradspezialist seinen Sitz in Bocholt.

Fahrradfreundlichste Stadt laut ADFC

Bereits viermal wurde Bocholt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) e.V. zur fahrradfreundlichsten Stadt (unter 100.000 Einwohnern) ausgezeichnet.

Warum das so ist und was die Stadt dafür tut? Lesen Sie mehr.


Radtourismus:

Radweg entlang der 'Bocholter Aa' - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deRadweg entlang der "Bocholter Aa" - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Wegweiser mit interessanten Informationen - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deWegweiser mit interessanten Informationen - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Bocholt - ein Paradies für Radler

Die Fahrradstadt Bocholt lädt zu Touren im Stadtgebiet und in den angrenzenden Gebieten des Münsterlandes, des Niederrheines und der Niederlande ein.

Überregionale und regionale Themenrouten führen durch Bocholt und bieten die Möglichkeit, z. B. auf der agri-cultura-Erlebnisroute die ländliche Gastfreundschaft, auf dem Radweg "Bocholter Aa" reizvolle Städte oder auf der 100-Schlösser-Route die Schlösser und Burgen mit imposanten Parkanlagen zu erkunden.

Touren in alle Himmelsrichtungen

Touren mit dem Fahrrad erfreuen Gäste und Bocholter. Der Bocholter spricht von sogenannten "Pättkesfahrten".

Tipp: Machen Sie Bocholt zur ´Drehscheibe´ für Ihre Radtour Richtung Niederlande, Münsterland, Ruhrgebiet und Niederrhein:


„Wir wollen in unserer Stadt den bereits hohen Anteil des Radverkehrs amVerkehrsaufkommen weiter steigern.“

(Ulrich Paßlick, Stadtbaurat)


Verkehrsmittel Fahrrad:

Schülerverkehr vor Bocholter SchuleTypisch: Morgendlicher Schülerverkehr vor Bocholts Schulen - viele kommen mit dem Rad
Fahrräder in einem ParkDas Fahrrad für den Ausflug ins Grüne
Beliebte Kombination: Rad und Bus verbinden - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deBeliebte Kombination: Rad und Bus verbinden - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

In Bocholt selbstverständlich

Ob es an der Nähe zu den fahrradfreundlichen Niederländern, den flachen und kurzen Wegen oder einfach am Reiz der "Münsterländischen Parklandschaft" liegt, im Bocholter Nahverkehr zählt das Fahrrad zu den beliebtesten und wichtigsten Verkehrsmitteln.

Fast jeder Bocholter besitzt mindestens zwei Fahrräder und fährt von Kindesbeinen bis ins hohe Alter mit seiner "Fietse".

Besonders im Schülerverkehr dominiert das Fahrrad. Darüber hinaus sind E-Bikes und Pedelecs, also elektronisch getriebene Räder, auf dem Vormarsch.

30 % Radverkehr

Schon heute beträgt der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen rund 30 Prozent. Und für die Zukunft hat sich die Stadt Bocholt viel vorgenommen: Der bereits hohe Anteil des Radverkehrs soll weiter gesteigert werden.

Gleichzeitig soll das Radfahren in der 75.000 Einwohner großen Stadt noch attraktiver und einfacher werden.


Stadtplanung:

Radschnellwege in Bocholt - Fotos: Bruno Wansing, bocholt.deRadschnellwege in Bocholt - Fotos: Bruno Wansing, bocholt.deRadschnellwege in Bocholt - Fotos: Bruno Wansing, bocholt.de

Das Radfahren im Fokus

Die Förderung des Radverkehrs hat in Bocholt eine jahrzehntelange Tradition. Und durch die große Bedeutung des Fahrrads verfügt die Stadtverwaltung über eine hohe Kompetenz für Fragestellungen rund um den Radverkehr. Koordiniert werden die Aktivitäten im Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün.

Stadt der kurzen Wege

Die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Fahrradfahrern zeigt sich in Bocholt, der "Stadt der kurzen Wege", auf vielfältige Weise: Zum Beispiel werden die Siedlungen so geplant, dass Straßen und Wege für Radfahrer und Fußgänger optimiert sind. 

Es gibt in Bocholt zahlreiche Tempo-30-Zonen, Einbahnstraßen, die für Radfahrer in beide Richtungen befahrbar sind, Radwege an Hauptverkehrsstraßen und selbständige Rad- und Gehwege. Dieses engmaschige und feingliedrige Netz macht das Rad als Verkehrsmittel nicht nur für sportbegeisterte oder umweltbewusste Bocholter attraktiv, sondern für jeden, der einfach zügig von A nach B kommen möchte.

Ergebnis: Auf Distanzen von bis zu drei Kilometern sind in Bocholt die Fahrtzeiten mit dem Fahrrad meist deutlich kürzer als mit dem Auto.


„In den nächsten Jahren wollen wir für die Radfahrer in der Stadt, zu denen praktisch jeder zählt, der hier wohnt, das Radwegenetz noch weiter ausbauen.“

(Reinhold Wilke, Fachbereichsleiter Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün)


Verkehrssicherheit:

Radfahrerin in markierter HaltebuchtMarkierte Haltebuchten vor Ampeln sorgen für mehr Sicherheit

Sicher und schnell mit dem Rad unterwegs

Radfahrer können sich in Bocholt sicher im Straßenverkehr bewegen. So wird der Radfahrverkehr auf allen weniger belasteten Straßen im sog. Mischverkehr mit Kraftfahrzeugen auf der Fahrbahn geführt. Auf stärker befahrenen Straßen bieten großzügig ausgebaute Radwege den nötigen Schutz.

Vorreiter ist Bocholt im Bereich wichtiger Verkehrsknotenpunkte. Durch vorgezogene Aufstellflächen, sog. "Buchten", sowie großzügige Fahrbahnmarkierungen wird dem Radfahrer der nötige Raum und eine Führung gegeben. Eigene Signale für Radfahrer an fast allen Ampelanlagen sorgen für einen Zeitvorsprung. Das erhöht die Sicherheit für "Biker" enorm.

Eigene Fahrradstraßen und Radschnellwege

Zudem wurde im Jahr 2010 im Ortsteil Biemenhorst eine erste Fahrradstraße, die das Rad gegenüber dem Auto bevorrechtigt, eingeweiht. Jüngst wurden vorhandene Radwege zu Radschnellwegen ausgebaut. Hier hat der Radfahrer Vorfahrt an Straßenkreuzungen. Schließlich sollen die Radler ihr Ziel nicht nur sicher, sondern auch schnellstmöglich erreichen.


„Gerade an den Schnittstellen im Straßenverkehr, an denen Radfahrer und Kraftfahrzeuge aufeinander treffen, hat die Sicherheit höchste Priorität.“

(Hans Schliesing, Geschäftsbereichsleiter Straße und Verkehr)


Abstellmöglichkeiten:

Radstation und Stellplätze

Der Einsatz für die Radler umfasst in Bocholt nicht nur den fließenden Verkehr: Wer am Ziel ist, möchte seine "Fietse" sicher und wettergeschützt abstellen. Umgekehrt sollen andere Verkehrsteilnehmer nicht durch parkende Räder behindert werden.

Dafür hat Bocholt an allen Zielen, wie zum Beispiel der Innenstadt, dem Liebfrauenplatz, dem Busbahnhof und dem DB-Bahnhof, Fahrradstellplätze bzw. eine Radstation eingerichtet. So können "Biker" ihre Räder zum Teil an überdachten oder bewachten Parkplätzen abstellen.

Die Radstation am "Bustreff" verfügt zudem über eine Fahrradwerkstatt, die  kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten ausführt. Durch die Stellplätze am "Bustreff" und am Bahnhof ist der Radverkehr zugleich optimal mit dem Öffentlichen Personennahverkehr verknüpft.


Die Erfolgsgeschichte:

Eröffnung des Radschnellweges mit NRW-Minister Johannes RemmeltEröffnung des Radschnellweges mit NRW-Minister Johannes Remmelt
Umweltreferetin Angela Theurich präsentiert die RadmesseUmweltreferetin Angela Theurich präsentiert die Radmesse
Klimashopper, der praktische Einkaufswagen fürs RadKlimashopper - der praktische Einkaufswagen fürs Rad

"Klimakommune Bocholt" will Vorbild in NRW sein

Das Engagement für den Fahrradverkehr wird von den Bürgern anerkannt. So wurde Bocholt im Fahrradklimatest des ADFC viermal Bundessiegerin in der Kategorie "Städte/Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern".

Außerdem ist Bocholt eine von zwei Städten, die als Sieger der "Aktion Klimaplus – NRW-Klimakommune der Zukunft", die das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW ausgeschrieben hat, hervorgegangen ist. Im Zuge der Auftaktveranstaltung "Klimakommune Bocholt" im Jahr 2009 erwies sich der Einkaufs-Fahrradanhänger (sog. Klima-Shopper) als Verkaufsrenner. Darüber hinaus wurden stark besuchte Fahrradmessen unter dem Motto "Radtrends" durchgeführt.

Unter dem Leitthema "Vielfältige Fietse – Beschleunigungsmaßnahmen für den Radverkehr" wurden Radschnellwege angelegt.

U.a. diese Maßnahmen machen Bocholt zum Vorbild für umweltfreundliche Mobilität:

Schnellradwege
Fahrradmesse
Kostenloser Bus an verkaufsfreien Sonntagen
Klimashopper
Fahrradstand am Rathaus

Die Stadt Bocholt verfügt über einen eigenen Fahrradstadtplan, der im Umweltreferat (Tel. 02871/953 137) erhältlich ist.

Mitglied in der AG fahrradfreundlicher Städte NRW

Ein wichtiger Meilenstein war in 2009 zudem die Aufnahme in die "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.". Hier setzt die Stadt Impulse im Bereich Verkehrsplanung.


Ausblick:

Fahrräder gehören in Bocholt zum Stadtbild - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deFahrräder gehören in Bocholt zum Stadtbild - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Nico Hakvoort und Melanie Lohmann nutzen die Pumpstation am Liebfrauenplatz - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deNico Hakvoort und Melanie Lohmann nutzen die Pumpstation am Liebfrauenplatz - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Das Fahrrad immer im "Hinterkopf"

Die Stadt Bocholt ruht sich nicht auf ihren bisherigen Erfolgen aus, sondern arbeitet gezielt daran, weitere Potenziale für die Entwicklung des Radverkehrs auszuschöpfen. U.a. sollen aus dem Programm zur Beschleunigung des Radverkehrs in den nächsten Jahren weitere Abschnitte im Straßen- und Wegenetz zu Radschnellwegen und Fahrradstraßen umgebaut werden. Eine erste "Lufttankstelle" für Fahrräder ist installiert, weitere sind in der Planung.

Fazit: Es geht immer noch ein bisschen besser. Und so bleibt die Stadt am Ball, um die Themen rund um den beliebten "Fietsenverkehr" stetig zu entwickeln und auszubauen. Diese Aufgabe genießt bei Verkehrsplanungen eine hohe Priorität.


Fahrradfreundlichste Stadt

Gefragter Mann: Stadtbaurat Ulrich Paßlick nach der Preisverleihung am 19.2.2015 in Berlin - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Bocholt hat beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC) zum vierten Mal den ersten Platz bei den Städten zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern belegt.




Zahlen und Fakten

Anteil des Radverkehrs am Straßenverkehr: 30 %
Radwege im Stadtgebiet: 213 km
Radstationen: 1
"Herrenlose Räder", die pro Jahr beim Fundamt abgegeben werden: 900

Einwohnerzahl: rd. 75.000
Fläche (Stadtgebiet): rd. 120 km²



Ansprechpartner für verkehrstechnische Fachinformationen

Stadt Bocholt – Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

Leitung: Reinhold Wilke

Berliner Platz 1
46395 Bocholt
Tel.: 02871 953-0
Fax: 02871 953-222


Download:



Informationen für Touristen


Radfahrer vor Bocholter Rathaus

Touren rund um Bocholt

Besuchen Sie die Bocholter Tourismus-Radelseiten und planen Sie dort Ihre individuelle Radtour.



Logo Fietsenbus (Logo: Kreis Borken)

Per "FietsenBus" das Münsterland erkunden

Die FietsenBusse* sind die FahrradBusse im westlichen Münsterland. Sie können an jeder Haltestelle der gewählten Strecke ein- und aussteigen und so individuell Ihre Route nach dem Rückenwind ausrichten.

Das Besondere: Die Mitnahme Ihres Fahrrades ist kostenlos! Mehr Informationen über die FietsenBusse

*Die FietsenBusse sind ein Angebot des Kreis Borken



NRW Radroutenplaner Logo (Logo: Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW)

Radroutenplaner NRW

Wer eine Tour durch Nordrhein-Westfalen plant, findet beim NRW-Radroutenplaner interessante Streckenpläne und hilfreiche Tipps.



Lastenrad "Georg" ausleihen

Bocholter Lastenrad "Georg" (Foto: Stadt Bocholt, Wansing)

Idealer Begleiter für Ausflüge, Einkäufe oder kleine Transporte: Das Lastenrad "Georg" kann von Bocholter Bürgern für drei Tage kostenlos ausgeliehen werden. Reservierungen an der Information in den Shopping-Arkaden Bocholt, Tel. 02871 / 23 66 764 oder E-Mail managementping@arkaden-bocholtpong.de .



Bleifuß oder Knackarsch?

Plakat mit einem Rennradfahrer mit Rucksack und Mütze und dem Text 'Warum Bleifuß, wenn ich einen Knackarsch haben kann?'

Video

Bocholt ist für Radtouristen ein ideales "Drehkreuz" für Touren in die Niederlande, ins Münsterland, ins Rheinland oder Ruhrgebiet.