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Projekt „Zukunftsstadt 2030+“: Bocholts Bürgern brennt das Thema "Fahrraddiebstahl" auf den Nägeln

Umfrage Teil 2: Mehrheit ist mit Lebensqualität in der Stadt zufrieden, sieht aber auch Handlungsbedarf


Bocholt (PID) - Fahrraddiebstahl ist für viele Bocholterinnen und Bocholter ein großes Problem in der Innenstadt. Das war ein Ergebnis der jüngst ausgewerteten Bürgerumfrage des Instituts für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Zukunftsstadt 2030 + Bewegtes und atmendes Bocholt“ entstanden ist.

Die Bürgerumfrage umfasste zwei schriftliche Befragungen (von rund 3.700 Haushalten in der Gesamtstadt bzw. der Innenstadt) sowie eine Onlinebefragung. In der Innenstadt wurde dabei eine separate Vollerhebung durchgeführt, während die Teilnehmer der Gesamtstadt-Umfrage zufällig ausgewählt wurden.

1.066 beantwortete Fragebögen wurden im März und April dieses Jahres zurückgegeben und konnten ausgewertet werden. Die Ergebnisse dienen als eine Grundlage für die Diskussionen im Rahmen der Planungszellen, die derzeit durchgeführt werden - aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Zahlen als Online-Format.

Bewertet wurden im Rahmen der Befragung acht Orte in der Innenstadt. Das Problem des Fahrraddiebstahls wurde an allen acht Orten als "besonders dringlich" eingestuft. Drei der acht untersuchten Orte - Europaplatz/Kolpinghaus, Ravardistraße und Bocholter Aa/VHS – belegten dabei Spitzenwerte.

Europaplatz/Kolpinghaus

Am Europaplatz/Kolpinghaus sehen 82,8% der Befragten Maßnahmen gegen Fahrraddiebstahl als dringlich an. „Sichere Schulwege für Kinder und Jugendliche (74,4%)“, „die Erhöhung der allgemeinen Sicherheit (69,9%)“, „die Schaffung von öffentlichen Toiletten (68,8%)“, sowie die „Schaffung von Sitzmöglichkeiten (61,9%)“ folgten in der Rangliste der Nennungen.

Ravardistraße

85,6% der Befragten sehen Maßnahmen gegen Fahrraddiebstahl als dringlich an. Bei allen acht Plätzen war dies die höchste Zahl der Nennungen. Es folgen: „Erhöhung der allgemeinen Sicherheit (76,7%)“, „Sichere Schulwege für Kinder und Jugendliche (61,3%)“, „Schaffung von Sitzmöglichkeiten (56,8%)“ und die „Schaffung von öffentlichen Toiletten (55,5%)“.

Bocholter AA/VHS

An der Bocholter Aa/VHS sehen 74,8% der Befragten Maßnahmen gegen Fahrraddiebstahl als dringlich an. Es folgen: „Schaffung von Sitzmöglichkeiten (70,4%), „Erhöhung der allgemeinen Sicherheit (66,6%)“, „Schaffung von Bewegungsflächen für Kinder (64,8%)“ sowie Sichere Schulwege für Kinder und Jugendliche (61,2%). 

Hintergrundinformationen

Weitergehende Informationen zum Wettbewerb „Zukunftsstadt 2030+“ finden sich auf der Projektseite (www.zukunftsstadt-bocholt.de) sowie des Instituts für Demokratie- und Partizipationsforschung (www.idpf.eu). Neben dieser gekürzten Version wird eine ausführliche Gesamtauswertung der Bürgerbefragung in Kürze auf den genannten Internetpräsenzen verfügbar sein.

Stimmen

Sascha Terörde, Leiter des Zukunfts- und Strategiebüros der Stadt Bocholt und gleichzeitig der Verbundkoordinator des BMBF-Projekts "Zukunftsstadt 2030+": "Wir sind heilfroh, dass trotz der verschärften Corona Pandemie die für den Erfolg des Projektes so außerordentlich wichtige Planungszelle zur Zukunft Bocholts mit den Bürgerinnen und Bürgern von 26. -28.10.20 nunmehr in digitaler Form stattfindet."

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Prof. Dr. Volker Rittner, wissenschaftlicher Partner und Gründungsmitglied des Projektes, zuständig für public health, Bewegung- und Gesundheitsförderung im Projektverbund: "Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die Bocholter mit ihrer Stadt sehr zufrieden sind, aber sie sehen auch deutlich sehr deutlich die Zukunftsprobleme der Stadt."

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Mark Schwalm, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) der Bergischen Universität Wuppertal, leitet von dort als wissenschaftlicher Verbundpartner das Projekt "Zukunftsstadt 2030+": "Wir sind glücklich, dass es uns gelungen ist, den weltweiten renommierten Stadtplaner Jan Gehl nach Bocholt zu holen. So kann Bocholt von den Erfahrungen profitieren, die in Metropolen wie Sydney, New York, San Francisco, Kopenhagen, und Barcelona mit dem Stadtumbau gemacht wurden. Seine Philosophie: Der Mensch ist das Maß der Stadtentwicklung. Dort liegt die Zukunft!"



27.10.2020 16:00
Kategorie: Stadtentwicklung, Startseite - Slider



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