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Jubiläumstriathlon: Aushängeschild für Bocholt

Alexander Janitzki und Mareen Hufe heißen die Sieger der Mitteldistanz des 30. Aasee-Triathlons in Bocholt. "Der Aaseetriathlon ist ein Aushängeschild für Bocholt", lobte Bürgermeister Peter Nebelo bei der Siegerehrung der für die Teilnehmer des Schülertriathlon. "Heute hat alles gepasst", freute sich auch Hauptorganisator Reinhold Lensing vom Bocholter Wassersportverein.


Aus sportlicher Sicht sind die Leistungen der Lokalmatadore Alexander Janitzki, der über die Mitteldistanz siegte, Jörg Wittag, Zweiter über die Olympische Distanz und Luca Hagemayer, Zweiter im Sprint, hervorzuheben.

"Ich lege mich jetzt nicht weit auf aus dem Fenster, auch wenn man das mit Übergewicht nicht machen sollte", war Moderator Raimund Stroick gut gelaunt, "wenn ich jetzt sage, dass Mareen und Alex gewinnen." Da waren beide noch auf ihren zweiten Runden auf der Laufstrecke, doch Stroick sollte Recht behalten. Beide gewannen souverän.

Bildergalerien auf der Sonderseite zum Aaseetriathlon

Echte Dominanz strahlte Mareen Hufe aus, die sich zuletzt in Brasilien die Quali für den Hawaii-Triathlon holte und mit ihrer Zeit, auch wenn es ein paar Minuten langsamer war, als im letzten Jahr, sehr zufrieden war. "Zwei Wochen nach der Quali bin ich super zufrieden, wie es gelaufen ist", sagte Mareen Hufe im Gespräche mit bocholt.de-Redakteur Bruno Wansing, "nach dem Radsplit hatte ich genügend Vorsprung, sodass ich beim Laufen nicht mehr drücken musste, das kam mir heute sehr entgegen." Trainingskameradin Karin de Baey, die eine sehr gute Läuferin ist, hätte ihr noch gefährlich werden können, "doch als ich gesehen habe, dass sie auf die zweite Runde gegangen ist, als ich in die dritte ging, da hatte ich genügend Vorsprung und bin dann sauber durchgelaufen und habe es genossen." Es sei schön, in der Heimat zu laufen, "da hörst Du schon mal öfter Deinen Namen, das ist klasse", so Hufe abschließend, die sich jetzt an das große Trainingspensum auf dem Weg nach Hawaii macht.

"Es wurde immer wärmer"

Die Mitteldistanzler starteten schon um 8:30 Uhr, da waren die Witterungsbedingungen noch optimal, "am Ende wurde es immer wärmer", berichtete Alexander Janitzki, "und der Wind wurde nach der zweiten Radrunde auch immer mehr." Janitzki sprach von einem super Erlebnis, "bei der 30. Auflage starten zu dürfen und dann noch zu gewinnen, das ist einfach top, auch wenn ich mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen hatte." Er wollte unter vier Stunden bleiben und schaffte es mit einer Zeit von 3:59,59 h so gerade. 

"Heel mooie wedstrijd"

Cindy Brusse aus den Niederlanden, siegte über die Bocholter Distanz und legte den Grundstein für den Sieg auf der Laufstrecke. Petra Stöppler vom Marathon Team Steinfurt führte nach dem Radsplit noch doch gegen die starke Läuferin Brusse hatte sie am Ende keine Chance. "Das Wetter war sehr schön, da musste ich schon darauf achten, viel zu trinken, das habe ich auch gemacht", sagte Brusse im Ziel, "ich hatte Angst vor Krämpfen, die sind aber nicht gekommen." Auf dem Rad sei es zum Ende hin doch arg windig gewesen, "die Stimmung war toll, es war ein heel mooe wedstrijd."

Wittag Zweiter hinter Schaffeld

Jörg Wittag beendete die Bocholter distanz als Zweiter hinter Timo Schaffeld vom OTV Ednurance Team. Nach dem Schwimmen hatte er noch gute zwei Minuten Vorsprung. Auf dem Rad holte Schaffeld schon auf, dennoch ging Wittag als Erster auf die Laufstrecke. In Runde zwei war es dann soweit, Schaffeld ging vorbei, Wittag kam nicht mehr hinterher und so sicherte sich der junge Athlete den Sieg in der Bocholter Distanz. "Ich musste aufgrund eienr Erkrankung Tabletten nehmen und die sind meiner Achillessehne nicht gut bekommen", berichtete Wittag im Ziel, "der Einbruch heute kam auf der zweiten Runde, beim Laufen fehlte mir aufgrund des fehlenden Trainings die Kondition." Dennoch sei es ein toller Lauf gewesen, "es ist ein Privileg, hier starten zu dürfen", sagte Wittag, "wir haben 150 Athleten im Verein, da ist es schon klasse, wenn du hier antreten darfst."

Heimwettkampf das Geilste

Sieger Timo Schaffeld pflichtete Wittag bei, "ein Heimwettkampf ist das Geilste", so Schaffeld, "heute waren die Bedinungen top, auch wenn es beim Radfahren windig und beim Laufen am Ende auch schwül war."

"Schnapp Dir noch ein paar Männer"

Auf die vielen Helferinnen und Helfer an der Strecke, in der Wechselzone und auch im Zieleinlauf können wir uns immer verlassen", betonte Reinhold Lensing, der unter anderem selber dafür sorgte, dass die Radfahrer vor der Linie abstiegen, "aber nicht nur die Organisation wird gelobt, auch Streckenverlauf und das ganze Drumherum finden die Athleten, die aus dem gesamten Bundesgebiet und den benachbarten Niederlanden kommen, klasse." Die 435 Starterinnen und Starter beim Schülertriathlon, so viele wie noch nie, seien schon fast das Maximale gewesen. Aber auch damit wurden die Helferinnen und Helfer spielend fertig und an der Anfeuerung ließen sie es auch nicht fehlen, "schnapp Dir noch ein paar Männer", forderte ein Helfer in der Wechselzone Frauke Stern vom TV Goch auf, die als erste Frau auf die Laufstrecke ging. Am Ende musste sie allerdings Andrea Schmitz von der DMSG den Vortritt lassen. Bei den Männern siegte Kai Hesterwerth aus Münster vor dem A-jugendlichen Luca hagemeyer vom BWV und Christian Schulte vom SUS Darme Triathlon. 

Aus Bocholt nicht wegzudenken

"Der Triathlon ist eine Traditionsveranstaltung, die - ähnlich wie der Citylauf - aus Bocholt nicht wegzudenken ist", betonte Bürgermeister Peter Nebelo bei der Siegerehrung der Schülertriathlonwettbewerbe, "der Triathlon ist nicht nur bei den Bocholterinnen und Bocholtern beliebt sondern auch bei unseren auswärtigen Gästen."

"Die nächsten Treppen werden ein Gedicht"

Moderator Raimund Stroick, in diesem Jahr von Martin Weever begleitet, sorgte mit seinen launigen Kommentaren immer wieder für gut gelaunte Gesichter, "die nächsten Treppen werden ein Gedicht", gab er einem Mitteldistanzler, der nach gut sechs Stunden mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Ziel kam, mit auf den Weg. Aber auch Weever wollte da nicht nachstehen, "der Raimund macht gerade Rückengymnastik, das viele Reden ist ihm auf die Rückenmuskulatur geschlagen."



13.06.2017 07:44
Kategorie: Sport
Von: Bruno Wansing
Applaus für die Siegerinnen beim Schülertriathlon gab es auch von Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Applaus für die Siegerinnen beim Schülertriathlon gab es auch von Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Der Aasee kocht, auch bei der 30. Auflage des Aasee-Triathlons des Bocholter Wassersportvereins - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Der Aasee kocht, auch bei der 30. Auflage des Aasee-Triathlons des Bocholter Wassersportvereins - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de



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