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Fußball: Flender-Turnier brachte 21.600 Euro

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis", brachte es Jochen Lennartz im Rahmen der Pressekonferenz zur Scheckübergabe auf den Punkt, "wir haben nicht nur den Betrag aus dem letzten Jahr noch erhöht sondern das Ergebnis insgesamt jetzt auf über 510.000 Euro geschraubt."


Darauf könne das Team der Flender-Fußballer stolz sein. Beim Flender drives Wohltätigkeitsturnier der Fa. Siemens im Januar hatten die "Flenderaner" die beiden Hauptspendenempfänger schon bekanntgegeben, die genaue Summe, die jeder erhalten sollte, stand aber seinerzeit noch nicht fest. Die Pädiatrie des St.-Agnes-Hospitals erhält eine Spende in Höhe von 10.000 Euro, das Projekt 30 eine Spende von 5.000 Euro. "Die zur Gesamtsumme noch fehlenden über 6.000 Euro haben wir verschiedenen Spendenempfänger zukommen lassen", sagte Lennartz weiter, "darunter die Büngerntechnik, ein Kinderheim in Rumänien, das von deutschen Ordensschwestern betreut wird und die FAMI."

"Ich habe einen Riesenrespekt vor der gesamten Organisation", lobte Dr. Klaus Winter, "das Flender-Turnier ist schon Kultur und fester Bestandteil im Jahreskalender, das ist herausragend." Er habe sich schon beim Turnier gefreut, da das große Ultraschallgerät, das Hauptbestandteil der Untersuchungen bei Kindern sei, "zu früh" kaputt gegangen sei. "So mussten wir außerplanmäßig ein neues Gerät beschaffen", so Winter weiter, "und mit dieser Spende sind wir in der Lage, ein High end Gerät anzuschaffen." Das neue Gerät ist sowohl in der Lage Herzuntersuchungen bei Kleinkindern, wo sich die Bilder bei einem Puls von bis zu 150 Schlägen megaschnell aufbauen müssen, durchzuführen, wie auch Bilder bei Nieren- oder Hüftgelenksaufnahmen zu liefern. "Für jede spezielle Aufnahme gibt es unterschiedliche Schaltköpfe und Software", berichtete Winter, "deswegen sind diese High-End-Geräte auch so teuer."

Hanni Tekampe vom Projekt 30 berichtete von ihren Schützlingen. André Terhart befinde sich zurzeit in Pforzheim in einer Reha, die wöchentlich 2.000 Euro koste, "und das sind nur 2.000 Euro", so Tekampe, "weil aus der Familie eine Begleitperson gestellt wird, sonst wären es noch 1.000 Euro mehr." Der kleinen Kati, die am Rett-Syndrom leidet, soll eine Delfin-Therapie, die von keiner Krankenkasse übernommen wird, ermöglicht werden. Und Stefan Kappenhagen, der nach einem Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, bekommt zurzeit eine Magnet-Resonanz-Therapie, die ihn nach vorne bringen soll. "Es sind immer die kleinen Fortschritte", so Tekampe, "die uns in unserer Arbeit bestätigen", so Tekampe weiter.



23.05.2014 14:17
Kategorie: Sport
Von: Bruno Wansing
v.l.n.r.: Jochen Willmes und Jochen Lennartz (Flender drives), Dr. Klaus Winter (St.-Agnes-Hospital), Hanni und Ludger Tekampe (Projekt 30) und Christian Seidel (Flender drives) - Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt

v.l.n.r.: Jochen Willmes und Jochen Lennartz (Flender drives), Dr. Klaus Winter (St.-Agnes-Hospital), Hanni und Ludger Tekampe (Projekt 30) und Christian Seidel (Flender drives) - Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt



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