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Was passiert, wenn´s richtig schüttet?


Regentropfen (Foto: Claus Fisser, Bocholt)

Als mögliche Folge des Klimawandels ist mit einem vermehrten Auftreten von Starkniederschlägen zu rechnen. Im Rahmen der "Klimakommune NRW" hat die Stadt Bocholt eine Studie an die Büros Dahlem und Koenzen in Auftrag gegeben, die die Untersuchung der hydrologischen Auswirkungen des Klimawandels auf das Stadtgebiet zum Inhalt hat.

Eine Folge des Klimawandels sind die zunehmenden Starkregenereignisse von denen - früher oder später - auch das Bocholter Stadtgebiet betroffen sein könnte. Eine Studie, die im Rahmen der Auszeichnung der Stadt Bocholt zur "NRW-Klimakommune" in Auftrag gegeben wurde, beschäftigt sich mit möglichen Auswirkungen durch Extremniederschläge.

Generell gilt: Starkregenfälle werden zukünftig insgesamt eine große Herausforderung für Städte darstellen. Die Stadt Bocholt möchte vor diesem Hintergrund Bocholter BürgerInnen frühzeitig zur Eigenvorsorge motivieren. Wichtig ist, insbesondere für diejenigen die schon einmal von Starkregen betroffen waren, nicht nur die Schäden zu beseitigen, sondern geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Tipps und Hinweise zur Eigenvorsorge gibt es im Internet. Einen ersten Einstieg bietet beispielsweise die Internetseite Stark gegen Starkregen des Lippeverbandes. Als Reaktion auf die letztjährigen Wetterextreme hat der ESB die Informationsbroschüre "Schutz vor Rückstau aus dem öffentlichen Kanalnetz" erarbeitet. Diese liegt beim ESB an der Benzstraße, am Wertstoffhof und im Rathaus aus. Darüber hinaus steht der ESB für Beratungsgespräche zur Verfügung.



Vorsorge gegen Wasserschäden im Haus: Das Handwerker lässt sich schulen

Anhand von Einbau- und Anwendungsbeispielen wird praktisch gelernt, Foto: TheißenAnhand von Einbau- und Anwendungsbeispielen wird praktisch gelernt, Foto: Theißen

Es regnet in Strömen und Keller laufen voll Wasser – während der beiden Starkregen im Juni und Juli 2016 war das in Bocholt keine Seltenheit. Technische Vorkehrungen können helfen, Wasserschäden zu vermeiden, etwa durch den Einbau und die fachgerechte Wartung von Rückstausicherungen. Eine Schulung am Mittwoch, 26. April, zeigte lokalen Handwerkern, worauf zu achten ist. Veranstaltet wurde das Praxisseminar durch das städtische Umweltreferat in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Borken.

Das praxisbezogene Seminar vermittelte den 12 Teilnehmern (Liste der teilnehmenden Betriebe) das Wissen rund um den Einbau von Rückstauverschlüssen in Entwässerungsanlagen. Dazu zeigte das Seminar nicht nur, wie die häufigsten Fehler beim Einbau vermieden werden können, sondern machte die teilnehmenden Betriebe mit den zentralen Voraussetzungen für die Planung einer sicheren Hausentwässerung vertraut. Mit praktische Einbau- und Anwendungsbeispielen vermittelt der Referent Kenntnisse zur Wartung und Inbetriebnahme von Rückstauverschlüssen.

Starkregen wird klimabedingt zunehmen

„Das Thema Starkregenvorsorge wird in Zukunft, klimabedingt, immer mehr Hauseigentümer und damit auch Handwerksbetriebe beschäftigen“, sagt Angela Theurich, Umweltreferentin der Stadt Bocholt. In vielen Fällen könnten Schäden durch geeignete technische Vorsorgemaßnahmen verhindert werden. Speziell dem fachgerechten Einbau und der regelmäßigen Wartung von Rückstauverschlüssen komme dabei eine wichtige Bedeutung zu.


Kontakt

Angela Theurich
Telefon+49 (2871) 953-137
Fax+49 (2871) 953-222
E-Mailan Angela Theurich
WWWStartseite Umweltreferat
Heinz Welberg
Telefon+49 (2871) 2463-40
Fax+49 (2871) 2463-64
E-Mailan Heinz Welberg
WWWhttp://www.bocholt.de