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eca - European Climate Adaption Award


Schon heute sind Klimaänderungen in Deutschland und in NRW deutlich erkennbar: Hitzestau im Sommer und regenreichere Winter mit erhöhtem Starkregen sind nur einige der Phänomene, die Auswirkungen auf die Lebensqualität, auch in Bocholt, haben. Verharren und Abwarten reicht nicht aus. Als NRW- Klimakommune wollen wir uns diesen Herausforderungen stellen – und vorsorglich agieren.

Am 10. September 2015 startete der Modellversuch „EEA-plus, Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen“ (neuer Titel: European Climate Adaption Award - eca) , an dem 12 Städte unterschiedlicher Größe und Lage zwei Jahre lang teilnehmen. Der Modellversuch wird vom Land NRW, vertreten durch das MKLUNV, gefördert. Bocholt ist aktiv dabei und wird die gesamte Stadt auf Handlungsmöglichkeiten in klimasensitiven Bereichen überprüfen. Die Teilnahme der Klimakommune Bocholt am Modellprojekt „eea-plus - Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen“ ist ein weiterer konsequenter Schritt, klimasensitive Bereiche auf kommunalem Gebiet zu überprüfen und Handlungsoptionen zu erarbeiten.


eea-plus-Team - Foto: Bruno Wansingeea-plus-Team - Foto: Bruno Wansing

Ziel des Modell-Vorhabens ist es, Bocholt fit für die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels zu machen. Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist ein lokaler und gesamtgesellschaftlicher Prozess. Die Initiierung und Steuerung des Anpassungsprozesses sind daher wichtige Aufgaben zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung. Für den eea-plus-Prozess wurde ein Team aus Vertretern aller relevanten Fachbereiche sowie Akteuren aus dem Naturschutz und BürgerInnen gegründet. Das Klima-Team ist für die Erarbeitung von Maßnahmenpaketen für den Umgange mit Klimafolgen zuständig.

Das Klima-Team besteht aus den folgenen Akteuren:

Umweltreferat (FB 35), Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (FB 33), Stadtplanung und Bauordnung (FB 30), Öffentliche Ordnung (FB 20), ESB, Feuerwehr, NABU Bocholt, Imkerverein Bocholt, Kreisjägerschaft Borken, Landwirtschaftlicher Stadtverband Bocholt, Revierförsterei, Verein "Essbare Stadt" und interessierte BürgerInnen.


Bocholt erhält Klimapreis

Christina Schulze Föcking zeichnet Bocholt mit dem eca aus. (Foto: Stadt Bocholt)Christina Schulze Föcking zeichnet Bocholt mit dem eca aus. (Foto: Stadt Bocholt)

Im Rahmen des kommunalen Klimaanpassungskongresses mit dem Thema “Kommunen begegnen dem Klimawandel – vom Konzept zur Umsetzung” wurde Bocholt für die erfolgreiche Teilnahme am Modellversuch eea-plus und die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen ausgezeichnet.

Bocholt widmete sich vor allem den Themen Starkregen und Biodiversität. "Und hierbei ist Bocholt mit der Vielzahl an Maßnahmen in diesem Bereich ein herausragendes Beispiel", lobte Schulze Föcking. "Die Auszeichnung mit dem European Climate Award, durch das Land NRW, ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich. Selten haben so viele interne und externe Kooperationspartner/Inn/en so engagiert zusammen gearbeitet.", berichtet Angela Theurich, Leiterin des Fachbereichs Umweltreferat, begeistert.


Klimawandel in Bocholt?

Für Bocholt ist, laut den Berechnungen des Klimamodells REMO, bereits relativ zeitnah mit einer deutlichen Zunahme von Starkregenereignissen und insgesamt einer Zunahme der Winterniederschläge zu rechnen, die zudem ganz überwiegend als Regen fallen werden. Diese Entwicklung wird sich moderat weiter verschärfen. Die Starkregenfälle im Juni und Juli 2016 boten hierfür einen ersten Eindruck. Demgegenüber sind die Auswirkungen im Sommerhalbjahr (deutliche Zunahme an Hitzetagen und Abnahme der Sommerniederschläge) erst gegen Ende des Jahrhunderts als dramatisch zu betrachten, zeigen zuvor aber keine deutlichen Veränderungen.

Der Ausschuss für Umwelt und Grün der Stadt Bocholt beschloss, im September 2017, das Arbeitsprogramm "EEA-plus Klimafolgenanpassung" und dessen Umsetzung. Das Arbeitsprogrammenthält auf Bocholt zugeschnittene, zielgerichtete Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung, welche in Kooperation mit diversen Fachbereichen sowie externen Beteiligten erarbeitet wurde. 

In Bocholt ergeben sich aus den Verwundbarkeitsanalysen, gegenüber den Klima- und Wetterveränderungen, insbesondere zwei Maßnahmenbereiche in denen Handlungserfordernisse entstehen: zunehmende Starkregenereignisse und der Rückgang der Biodiversität.


Biodiversität

Dieses Bild zeigt eine Thermographieaufnahme eines Wohnhauses

Klimaveränderungen beeinflussen die Artenvielfalt und die Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere. Das Ausmaß der Veränderungen der biologischen Vielfalt wird entscheidend davon abhängen, ob geeignete Anpassungsmaßnahmen realisiert werden.

Konkrete Projekte:


Starkregen

bocholt rathaus umwelt klimakommune klimaschutz klimafolgenanpassung starkregen

Der Klimawandel hat viele Gesichter, dazu gehören extreme Regenereignisse. Das Thema Starkregenvorsorge wird in Zukunft, klimabedingt, immer mehr BocholterInnen beschäftigen.

Konkrete Projekte:


Kontakt

Angela Theurich
Telefon+49 (2871) 953-137
Fax+49 (2871) 953-222
E-Mailan Angela Theurich
WWWStartseite Umweltreferat

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