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Damit Schülern ein Licht aufgeht


Stellvertretender Schulleiter des Euregiogymnasiums Cornelius Janse vor der  sanierten Beleuchtung in der Eingangshalle des Gymnasiums, Foto: Bruno WansingStellvertretender Schulleiter des Euregiogymnasiums Cornelius Janse vor der sanierten Beleuchtung in der Eingangshalle des Gymnasiums (Foto: Bruno Wansing)

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Bocholt entwickelt Beleuchtungskonzepte, die nicht nur energieeffizient sind, sondern auch die Konzentration und Leistungen der Schüler verbessert. Bei der Planung der Beleuchtungssanierung wurden durch die städtische Gebäudewirtschaft Leuchten ausgewählt, die alle Anforderungen an leistungsfördernde und effiziente Beleuchtung für Schulen erfüllen.

Die Leuchten, die in den Bocholter Schulen eingebaut wurden, haben dank ihrer speziellen, hoch reflektierenden Silber-Oberflächen einen Reflexionsgrad von mehr als 98 %. T5-Lampen sind Leuchtstofflampen die eine größere Lichtleistung als herkömmliche Leuchtstofflampen haben, hierbei jedoch viel weniger Strom verbrauchen als alte Leuchtstofflampen. Die größere Lichtleistung ist mit einem tageslichtähnlichen Licht zu vergleichen.

Hierdurch werden Aufmerksamkeit und Konzentration von Lehrern und Schülern aktiviert. Aktuelle Studien beweisen, dass sich gutes Licht positiv auf die Leistung auswirkt.

Die ersten Maßnahmen wurden 2010 in den beiden Standorten des Grundschulverbundes Diepenbrock, Teilstandort Knufstraße und Teilstandort Europaplatz, durchgeführt.

Einsparungen von mehreren 100 Euro pro Klassenraum

Durch die Modernisierung konnte am Teilstandort Europaplatz die Leuchtenleistung von 20,13 kW auf 9,18 kW reduziert werden. Am Teilstandort Knufstraße wurde die Leistung von 11,7 kW auf 5,34 kW reduziert. Die Einsparungen betragen somit im gesamten Grundschulverbund jeweils mehr als 50 Prozent. Dies sind pro Klassenraum mehrere 100 Euro jährliche Einsparung. Auch die Ludgerusschule konnte bereits von einer Beleuchtungssanierung durch die Fördermittel des Landes profitieren.

2012/2013 wurden im Euregiogynmasiums sowie im St-Georg-Gymnasium Maßnahmen durchgeführt.

Im Euregiogymnasium wurden der Eingangs- und Treppenbereich mit effizienten LED-Leuchten und Präsenzmeldern versehen um Energie einzusparen. So konnte durch die Modernisierung der Leuchten die Leistung von 8,0 kW auf 2,1 KW und der Verbrauch von 6.300 KWh auf 1.700 KWh reduziert werden. Dieses entspricht einer Verringerung des CO2 Ausstoßes von 2,91 Tonnen pro Jahr auf 0,78 Tonnen pro Jahr. Die hohe Effizienz der Leuchten ist durch die moderne LED-Technik als Downlight Ausführung möglich. Zudem werden diese Leuchten durch eine Präsenzmeldung nur eingeschaltet wenn sich im Eingangs- und Treppenbereich Personen befinden.

Im St-Georg-Gymnasium wurde der Südflügel mit dem Erdgeschoss und dem 1. und 2. Obergeschoss mit effizienten Leuchtstoffröhren mit moderner T5-Technik und neuen Spiegelrastern verbaut um einerseits Energie einzusparen und andererseits eine größere Lichtleistung zu erreichen. So konnte durch die Modernisierung der Leuchten die Leistung von 20,3 kW auf 8,8KW und der Verbrauch von 16.300 KWh auf 7.050 KWh reduziert werden. Dieses entspricht einer Verringerung des CO2 Ausstoßes von 7,48 Tonnen pro Jahr auf 3,27 Tonnen pro Jahr.

(Stand September 2014)



Sanierung der Innenbeleuchtung des Mariengymnasiums

Logo der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums

Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Stadt Bocholt

Mit der Projektabwicklung hat das Bundesumweltministerium den Projektträger Jülich beauftragt. Den Projektträger Jülich finden Sie unter: www.ptj.de

Weiterführende Informationen zur Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finden Sie unter: www.bmu-klimaschutzinitiative.de

Projektnummer:

03KS6543 Maßnahme 417

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.
Sie decken ein breites zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Die Gebäudewirtschaft Bocholt als zuständige Einrichtung hat für die Stadt Bocholt den Förderantrag beim dem vom BMUB eingesetzten Projektträger Jülich eingereicht und eine Zuwendung aus dem Bundeshaushalt erhalten.

Beschreibung

Sanierung der Beleuchtungstechnik im Mariengymnasium

  • Titel:  KSI: Sanierung der Innen und Hallenbeleuchtung Stadt Bocholt Mariengymnasium
  • Vorhaben LED Beleuchtung
  • Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • Projektträger ist das vom BMUB beauftragte Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
  • Bauherr ist die Stadt Bocholt, Gebäudewirtschaft Bocholt
  • Planung und Ausführung durch die Gebäudewirtschaft Bocholt
  • Förderkennzeichen: 03KS6543


Maßnahmen für den Klimaschutz gewinnen in den Kommunen immer größere Bedeutung.
Auch in der Stadt Bocholt wird seit vielen Jahren verstärkt das Ziel verfolgt, durch verschiedene Maßnahmen Energie zu sparen und damit nachhaltig einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasimmissionen zu leisten.
Als Teil des Programms  “Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung“ werden auch Sanierungsmaßnahmen der Innenbeleuchtung unterstützt, wenn hierdurch nachhaltige Reduzierung von Treibhausgasemissionen  erreicht wird.
Gefördert wird der Einsatz von LED Beleuchtung bei einem CO2  Minderungspotential von mindestens 50%. Der nicht zurückzahlbare Zuschuss beträgt 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Im Mariengymnasium  wurden in den Klassen und Fluren des Altbaus effizienten LED-Leuchten und Präsenzmeldern und Tageslichtsteuerung um Energie einzusparen.
So konnte durch die Modernisierung der Leuchten und Steuerung die Leistung von 59,6 kW auf 17,1 KW und der Verbrauch von 163.900 KWh auf 38.800 KWh reduziert werden. Dieses entspricht einer Verringerung des Verbrauchs von 164.000 kWh pro Jahr.


Die erwartete Energieeinsparung beträgt über 75 %.

Die CO2-Minderung berechnet auf eine Nutzungsdauer von
20 Jahren betragen rd. 875 Tonnen.
                            
Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rd. 200.000 € und amortisieren sich unter Berücksichtigung der bewilligten Förderung durch Reduzierung der Stromkosten in einem Zeitraum von rd. 7 Jahren.
Die im Rahmen des Klimaschutzprogramms  durchgeführte Maßnahme wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative mit einen Zuschuss des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) in Höhe von 79.600 € gefördert.



alte ineffiziente und abgängige Beleuchtungsanlage im Klassenraumalte ineffiziente und abgängige Beleuchtungsanlage im Klassenraum
Neue Beleuchtungsanlage mit LED Technik  und Präsenzmelder im KlassenraumNeue Beleuchtungsanlage mit LED Technik und Präsenzmelder im Klassenraum
Neue Beleuchtungsanlage mit LED Technik  und Präsenzmelder im  FlurNeue Beleuchtungsanlage mit LED Technik und Präsenzmelder im Flur

Kontakt

Angela Theurich
Telefon+49 (2871) 953-137
Fax+49 (2871) 953-222
E-Mailan Angela Theurich
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