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Der Masterplan 2020 für Bocholt

Das Strategiekonzept zum Umgang mit dem demografischen Wandel

Logo Demografie - es zeigt eine grüne Sprechblase mit stilisierten Menschen verschiedenen Alters - Grafik Oliver Leson

Die Bocholter Bevölkerungsstruktur verändert sich. Sie wird "älter" und "weniger." Dieser demografische Wandel ist eine Herausforderung und Zukunftsaufgabe für Politik und Verwaltung. Der demografische Wandel wird deutlich in den Veränderungen der Bevölkerungsentwicklung, der Alters- und Geschlechterstruktur, der Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen, sowie der veränderten Lebensformen. Die Lebenserwartung der Menschen nimmt ständig zu und bewirkt eine Verschiebung der Alterszusammensetzung der Bevölkerung zugunsten der älteren Bevölkerung.

Kurz gesagt: weniger "Junge" mehr "Ältere". Diese Entwicklung ist auch in Bocholt zu erkennen. Wohnten am 1.1.2011 noch 73.170 Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, werden dies nach der neuesten Bevölkerungsvorausberechnung im Jahre 2030 voraussichtlich nur noch 67.387 sein. Heute leben in Bocholt 14.357 Menschen die über 65 Jahre alt sind, im Jahre 2030 werden dieser Bevölkerungsgruppe in Bocholt bereits 18.224 Menschen angehören. Diese Veränderungen werden wir zukünftig in den Vereinen, am Arbeitsplatz, in den Schulen und im Straßenbild unserer Stadt sehen. Damit die Stadt Bocholt angesichts des demografischen Wandels eine lebenswerte Stadt für "Jung" und "Alt" bleibt, ist eine gemeinsame Strategie von Politik und Verwaltung erforderlich. Darauf weist Bürgermeister Peter Nebelo in der Videokolumne von Januar 2012 schon hin.

Die Stadt Bocholt hat sich entschlossen ein Strategiekonzept zu erarbeiten "den Masterplan Demografie 2020" unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und vieler fachkundiger Akteure. Es werden fünf verschiedene Handlungsfelder bearbeitet, die für besonders wichtig erachtet wurden im demografischen Wandel für Bocholt, und zwar

  • Gesundheit und Sport
  • Wohnen und Mobilität
  • Betreuung und Pflege
  • Wirtschaftsförderung und Arbeit
  • Bildung und Kultur.

Zu diesen Handlungsfeldern werden Fachforen durchgeführt, wo das Wissen und das Engagement der Bocholter Bürgerinnen und Bürger und natürlich vieler Fachleute gefragt ist.

In der Zeit von Februar bis September 2012 wurden die Fachforen Gesundheit und Sport, Wohnen und Mobilität, Betreuung und Pflege und Kultur und Weiterbildung durchgeführt. Die Fachforen waren sehr gut besucht, und die Akteure sehr engagiert. Hierfür möchte ich mich als Demografiebeauftragte bei allen recht herzlich bedanken.

Die Berichterstattung, sowie die Dokumentation der Ergebnisse finden Sie unter den jeweiligen Fachforen.