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Breitbandausbau: Bocholt nimmt Speed auf!


Schaltkasen - Foto: BEW

Allen ist bewusst, dass eine Versorgung mit schnellem Internet zurzeit eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen darstellt. Im vergangenen Jahr wurden der Stadt Bocholt die Mittel genehmigt, in den äußeren Stadtbereichen einen Glasfaser-Ausbau zu initiieren. Im Unterschied zum Innenbereich sind aufgrund der geringen Siedlungsdichte und der deutlich größeren Entfernungen in den Außenbereichen sehr viel höhere Investitionen notwendig, um eine Breitbandversorgung zu erreichen. Eigenwirtschaftlich baut daher kein Telekommunikationsanbieter die Außenbereiche flächendeckend mit Breitband aus, was sich in einem sogenannten Markterkundungsverfahren bestätigt hat. Dieses Verfahren war eine Voraussetzung für eine finanzielle Förderung des Landes NRW für den Breitbandausbau in den Außenbereichen (Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Next Generation Access (NGA) im ländlichen Raum vom 19. April 2016).

 

 


Aufbau der verschiedenen "Cluster" beginnt

Übersicht der Bauabschnitte in Bocholt

Dank der Förderzusagen durch das Landesumweltministerium kann der Breitbandausbau in den Außenbereichen in diesem Jahr starten. Nach einem aufwändigen Antrags- und Vergabeverfahren hat die Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH den Zuschlag zum Bau und Betrieb der Glasfasernetze in neun verschiedenen Außenbereichen der Stadt bekommen.

610 km Glasfaserleitung

Für über 1.800 förderfähige Hausanschlüsse bedeutet das Bandbreiten von mindestens 100 Mbit/s im Up- und Download. Im Zuge der Maßnahme werden bis Ende 2021 die förderfähigen Hausanschlüsse erstellt und über 610 km Glasfaserleitung in den neun sogenannten Baulosen verlegt. Die ersten Informationsveranstaltungen für die Bereiche Biemenhorst und Stenern wurden seitens der BEW bereits durchgeführt.

Die Übersicht zeigt, welche Bauabschnitte ausgebaut werden, wobei der Reihenfolge vor allem technische Rahmenbedingungen zu Grunde liegen. Das Netz wird im Grunde sternförmig von innen nach außen auf- bzw. ausgebaut.

Die Listen der Hauskoordinaten auf den entsprechenden Seiten der BEW (PDF-Dateien nach Straßen bzw. nach den Ausbaugebieten; Stand: 16.10.2018) geben Auskunft darüber, welche Anschriften als förderfähig gelten und ausgebaut werden können.

 

 


Hinweis für als nicht förderfähig geltende Haushalte im Außenbereich

Glasfaserleitungen - Foto: BEW

Förderfähig sind nach den Richtlinien des Landes diejenigen Hausanschlüsse, die mit aktuell weniger als 30 Mbit im Download versorgt sind (bzw. zum Zeitpunkt der Markterkundung waren) und bei denen kein Telekommunikationsanbieter in den auf das Markterkundungsverfahren folgenden drei Jahren mindestens 30 Mbit/s im Download zur Verfügung stellen wird.

Diejenigen Haushalte, die nach Angaben der Deutschen Telekom oder einem anderen Anbieter bereits jetzt oder absehbar bis Ende Februar 2020 mit mindestens 30 Mbit/s im Download versorgt werden können, sind demnach nicht förderfähig.

Ausfüllbares Formular - Fragen Sie bei Ihrem Anbieter nach!

Sofern ein Anwohner oder eine Anwohnerin im Außenbereich nicht in die Förderung fallen, aber dennoch davon ausgehen, dass sie aktuell keine Bandbreite von 30 Mbit/s erhalten, kann diese*r mit einem einfachen Formular (PDF-Datei), das wir hier ausfüllbar für Sie vorbereitet haben, bei dem jeweiligen Telekommunikationsanbieter abfragen, welche Leistung tatsächlich technisch verfügbar ist. Sollte sich im Ergebnis herausstellen, dass eine Unterversorgung vorliegt, wird die Stadt Bocholt prüfen, ob bei der Bezirksregierung Münster die Aufnahme in das Förderprogramm beantragt werden kann.


Ihre Ansprechpartner:

Sascha Terörde
Telefon+49 (2871) 953-324
E-Mailan Sascha Terörde
Markus Telahr
Telefon+49 (2871) 953-323
E-Mailan Markus Telahr


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