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Wasserturm - Auf der Recke/Herzogstraße

Wasserturm Auf der Recke/Herzogstraße - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wasserturm  

Denkmalnummer: 48
Tag der Eintragung: 04.07.1984
Lage: Auf der Recke / Herzogstraße  

Charakteristische Merkmale:  
Der Wasserturm, Baujahr 1913, ist einer der bedeutesten profanen Denkmäler und das wichtigste technische Denkmal der Stadt Bocholt. Entworfen und gebaut wurder der Turm nach dem "Intze-Prinzip" von dem Münsteraner Architekten Alfred Hensen 1869-1931 (Hensen gilt als einer der qualitätvollsten und wandelbarsten Architekten Westfalens seiner Zeit). Im Inneren ist der Baukörper bis zum Wassertank hohl, Stahlkonstruktionen steifen den Baukörper von innen aus. Der Wassertank hat ein Fassungsvermögen von 1000 cbm. Die Höhe des Turmes beträgt 42,0 m bei einem Durchmesser von 16,0 m. Der Rundbau aus Backsteinmauerwerk ist durch Lisenen in Quaderimitation gegliedert. 1963 erfolgten Instandsetzungsarbeiten des durch Kriegsereignisse beschädigten Wasserturmes mit der Umgestaltung des Turmkopfes durch Zumauern der oberen Fensterreihe und Neuausbildung der Attika und des Daches.In 1997 wurden 4 Klassenräume in den Turm eingefügt, die über einen externen Treppenturm erschlossen sind, Entwurf Architekturbüro Prof. Pfeiffer, Lüdinghausen. In 2002 erfolgte der Ausbau des Erdgeschosses zu einem Ausstellungs- und Tagungsraum. Der Wasserturm bildet einen unerläßlichen Blickpunkt an der Nordwest-Ecke des Benölkenplatzes. Seit 2004 sorgen Pumpen für den richtigen Druck im Trinkwassernetz und der Wasserturm wurde vom Netz genommen. 2012 wurde eine umfassende Restaurierung der Fassade mit Neuaufmauerung des Turmkopfes vorgenommen.


Werther Straße 78a + 78b - Spinnerei Hammersen

Spinnerei Hammersen  

Denkmalnummer:74
Tag der Eintragung: 23.05.2002
Lage: Werther Straße 78a + 78b    

Charakteristische Merkmale:
Das viergeschossige kubische Backsteingebäude wird durch hohe gleichmäßig gereihte Flachbogenfenster gegliedert, die wiederum zu zweit von Lisenen mit abschließendem Rundbogenfries gefasst sind. Typisch ist die nach englischem Vorbild großzügige Durchfensterung und die auf Erweiterung angelegte Stützen- und Rasterbauweise. Die Fenstergliederung erfolgt mit Eisensprossen. Die alten Beschläge sind häufig noch erhalten. Das Kerngebäude aus 1898 wurde noch mit Kappendecken und aufwendig gearbeiteten Stahlstützen ausgeführt. Der Übergang zum südl. Anbau von 1905 mit seinen Stampfbetondecken (zur damaligen Zeit eine innovative und hoch moderne Bauausführung) und einfach gearbeitete Stützen ist noch gut zu erkennen. Auf der Westseite liegt das großzügig angelegte Haupttreppenhaus mit altem Treppengeländer und Pegelmesser für den darüber liegenden Wasserspeicher. Denkmalwert ist das Gebäude aus dem Entstehungsjahr 1898 und die Erweiterung 1905, das villenartige Wohn- und Verwaltungsgebäude sowie das Pförtnerhaus mit der alleeartigen Zufahrt. Villa, Pförtnerhaus und Zufahrtsallee bilden das Entree zum Betriebsgelände und sind im Sinne der Gesamtgestaltung als Einheit zu erhalten.


Wesemann-/Langenbergstraße - Kath. Pfarrkirche Liebfrauen

Wesemann-/Langenbergstraße Kath. Pfarrkirche Liebfrauen - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche Liebfrauen  

Denkmalnummer: 12
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Wesemannstraße / Langenbergstraße  

Charakteristische Merkmale:
Ehem. Minoritenkirche. Anspruchsloser flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor und 5/8-Schluß, 1785 bis 1792. Der nördliche Erweiterungsbau mit Turm 1912-14. Der Altbau im letzten Krieg bis auf die Außenmauern ausgebrannt, im alten Sinne wiederhergestellt.
Ausstattung zumeist aus anderen Kirchen übernommen: Hochaltar Ende 17. Jh.; Altargemälde der Himmelfahrt Mariens, 1. Hälfte 18. Jh., wohl von dem münsterischen Maler Gerhard Coppers nach einer Stichvorlage des Italieners Sebastiano Conca. - Kommunionbank 18. Jh. - Kanzel 1745. - Vesperbild, Holz, niederrheinisch 2. Hälfte 15. Jh. - Tafelbild mit Dornenkrönung, Kopie nach Maarten van Heemskerk, 2. Hälfte 16. Jh.
Zit.: Dehio S. 60
In den letzten Jahren sorgfältige Restaurierung und Neuverglasung von Klos, die beide Raumteile geschickt zusammenzieht. Ergänzung der Ausstattung durch Werke aus dem Kunsthandel.  


Wiggerstraße/Kerkpett - Kruzifix (Friedhof Suderwick)

Wiggerstraße/Kerkpett Kruzifix (Friedhof Suderwick) - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Kruzifix auf dem katholischen Friedhof Suderwick  

Denkmalnummer: 5
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Wiggerstraße / Kerkpatt  

Charakteristische Merkmale:
Auf neuen Sockelstufen barockes Sandsteinkreuz. Der Originalsockel auf Rechteckplatte allseitig lebhaft geschweift. Dazu geschweifter Giebelabschluß, aus dem der Kreuzbalken wächst, flankiert von Voluten. Die Inschriftflächen am Sockel lautet: "Ich bin die Auferstehung und das Leben!" Joh 11,25 - "Unseren gefallenden Helden aus dem Weltkriege."
Kreuzbalken mit eingezogenen Kielbogenendungen. Die Inschrifttafel INRI als teils aufgerolltes Blatt gearbeitet.
Ausdrucksvoller, kräftiger und durchmodellierter Körper Christi. Das Lendentuch nach barocker Art leicht flatternd. Qualitätvolles Kunstwerk.
Datiert: 1. Hälfte 18. Jh.


Windrad - Lange Fohre 6

Windrad Lange Fohre 6 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Windrad  

Denkmalnummer: 45
Tag der Eintragung: 04.07.1984
Lage: Lange Fohre 6  

Charakteristische Mekrmale:
Das 1904 erbaute Windrad ist von einem Vorfahren des heutigen Eigentümers auf der Industrie-Gewerbe-Ausstellung in Düsseldorf erworben worden. Dieses große Windrad auf einem etwa 10 m hohen vierseitigen und sich verjüngenden Eisenmast aus genietetem Profilstahl diente der Hofwasserversorgung (amerikanisches Patent). 1950 wurde das Rad abgenommen und durch eine Wetterfahne ersetzt. In den Jahren 1982/83 ist das Windrad in einer technisch weniger aufwendigen Art restauriert worden. Ursprünglich konnten die Schaufeln zur Drehzahlregulierung verstellt werden. Durch die heutige Nutzung verzichtet man darauf und begrenzt die Drehzahl durch Kraftabnahme für die Elektrizitätsversorgung. Die Suderwicker Windradanlage ist von hoher Seltenheit und die älteste erhaltene Anlage ihrer Art in Westfalen und belegt eindrucksvoll den Stand technischer Innovation auch auf einem "normalen" landwirtschaftlichen Betrieb.  


2 Wohngebäude - Ritterstraße 15-17

2 Wohngebäude Ritterstraße 15-17 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

2 Wohngebäude an der
Ritterstraße 15 – 17
 

Denkmalnummer: 52
Tag der Eintragung: 02.10.1984
Lage: Ritterstraße 15 - 17  

Charakteristische Merkmale:
Die beiden gegenüberliegenden Wohnhäuser sind 1926 durch den Bocholter Architekten Tangerding für die Wohnungsbaugesellschaft "Bocholter Bauverein" als Lehrerwohnungen erbaut worden und liegen innerhalb eines Wohngebietes der 20er Jahre. Die Häusergruppe gegenüber in der Ritterstraße ist ebenfalls von künstlerischer Bedeutung. Die beiden zweigeschossigen Backsteinbauten bilden städtebaulich und in ihrer identischen Gestaltung eine Torsituation von der Monichstraße zur Ritterstraße. Die Fassaden sind streng gegliedert, das Dach als Walmdach ausgebildet. Die Hauptseite und die Traufseite zur Monichstraße mit Zwerchgiebel in Dreiecksform ausgebildet. An den Fassaden jeweils eine Gestaltung mit Mittelgliederung durch Backsteinlisenen mit Querband in Sohlbankhöhe der Obergeschoßfenster. Vor der Mitteltür eine kurze Freitreppe. Die Tür ist mit Seitenfensterchen in die Lisenengliederung einbezogen. Die Gliederung der Fassade wurde vom Architekten in freier Form an den Klassizismus angelehnt. Durch die Sorgfalt der Proportionen, durch den eigenwilligen künstlerischen Entwurf und in der städtebaulichen Situation ein hervorragendes Beispiel des Wohnbaus aus dieser Zeit.  


Wohnhaus - Adenauerallee 26

Wohnhaus Adenauerallee 26 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 26  

Denkmalnummer: 54
Tag der Eintragung: 02.10.1984
Lage: Adenauerallee 26  

Charakteristische Merkmale:
Das Gebäude ist Teil einer zusammenhängenden Baugruppe, die um die Jahrhundertwende an der großzügig geplanten Ausfallstraße nach Norden – der heutigen Adenauerallee – als eine einheitliche zweigeschossige historische Wohnhausbebauung erstellt worden ist. Bezeichnet im Zwerchgiebel mit 1899. Die Planung erfolgte durch den Architekten Gustav Pries aus Hameln für den Bocholter Bauunternehmer August Hülskamp. Die Baugruppe aus 3 Reihenhäusern ist einheitlich aus Backsteinen mit Stuckgliederungen erstellt. Die Mansarddächer wurden nach Kriegsbeschädigung erneuert und die Dachaufbauten zum Teil in vereinfachter Form wiederhergestellt. Der straßenseitige Eingang wurde zur Giebelseite verlegt und das Gebäude 1971 zum Mehrfamilienhaus umgebaut. Die Bebauung zeigt hier im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie Adenauerallee 32 bis 36 ein geschlossenes Straßenbild der Jahrhundertwende. Dieses Straßenstück vom Benölkenplatz an hat trotz der Verbreiterung der Straße noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung beibehalten und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914. Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städt. Repräsentationsachse mit übernimmt.


Wohnhaus - Adenauerallee 28

Wohnhaus Adenauerallee 28 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 28  

Denkmalnummer: 55
Tag der Eintragung: 02.10.1984
Lage: Adenauerallee 28  

Charakteristische Merkmale:
Das Gebäude ist Teil einer zusammenhängenden Baugruppe, die um die Jahrhundertwende an der großzügig geplanten Ausfallstraße nach Norden – der heutigen Adenauerallee – als eine einheitliche zweigeschossige historische Wohnhausbebauung erstellt worden ist. Bezeichnet im Zwerchgiebel des Nachbarhauses. Die Planung erfolgte durch den Architekten Gustav Pries aus Hameln für den Bocholter Bauunternehmer August Hülskamp. Die Baugruppe aus 3 Reihenhäusern ist einheitlich aus Backsteinen mit Stuckgliederungen erstellt. Die Mansarddächer wurden nach Kriegsbeschädigung erneuert und die Dachaufbauten zum Teil in vereinfachter Form wiederhergestellt. Die Bebauung zeigt hier im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie Adenauerallee 32 bis 36 ein geschlossenes Straßenbild der Jahrhundertwende. Dieses Straßenstück vom Benölkenplatz an hat trotz der Verbreiterung der Straße noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung beibehalten und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914. Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städt. Repräsentationsachse mit übernimmt.


Wohnhaus - Adenauerallee 30

Wohnhaus Adenauerallee 30 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 30

Denkmalnummer: 56
Tag der Eintragung: 02.10.1984
Lage: Adenauerallee 30  

Charakteristische Merkmale:
Das Gebäude ist Teil einer zusammenhängenden Baugruppe, die um die Jahrhundertwende an der großzügig geplanten Ausfallstraße nach Norden – der heutigen Adenauerallee – als eine einheitliche zweigeschossige historische Wohnhausbebauung erstellt worden ist. Bezeichnet im Zwerchgiebel des Nachbarhauses. Die Planung erfolgte durch den Architekten Gustav Pries aus Hameln für den Unternehmer Gustav Grote. Bauunternehmer ist August Hülskamp. Die Baugruppe aus 3 Reihenhäusern ist einheitlich aus Backsteinen mit Stuckgliederungen erstellt. Die Mansarddächer wurden nach Kriegsbeschädigung erneuert und die Dachaufbauten zum Teil in vereinfachter Form wiederhergestellt. Die Bebauung zeigt hier im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie Adenauerallee 32 bis 36 ein geschlossenes Straßenbild der Jahrhundertwende. Dieses Straßenstück vom Benölkenplatz an hat trotz der Verbreiterung der Straße noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung beibehalten und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914. Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städt. Repräsentationsachse mit übernimmt.


Wohnhaus - Adenauerallee 34

Wohnhaus Adenauerallee 34 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 34  

Denkmalnummer: 53
Tag der Eintragung: 02.10.1984
Lage: Adenauerallee 34  

Charakteristische Merkmale:
Das Gebäude ist Teil einer einheitlichen historischen Wohnhausbebauung, die um die Jahrhundertwende an der heutigen Adenauerallee entstanden ist. Erbaut 1904 für den Bauunternehmer Sütfels, Bocholt. 1945 durch Kriegseinwirkungen beschädigt und ausgebrannt. Das Dach wurde als Wulmdach ohne Zwerchgiebel wiederaufgebaut. Im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie 26 bis 32 und 36 zeigt dieses Straßenstück noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914. Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städtisches Repräsentationsachse mit übernimmt.  


Wohnhaus - Adenauerallee 36

Wohnhaus Adenauerallee 36 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 36

Denkmalnummer: 70
Tag der Eintragung: 19.05.1999
Lage: Adenauerallee 36    

Charakteristische Merkmale:
Fünfachsiges, zweigeschossiges Wohnhaus mit schwarzen Pfannen gedecktes Walmdach. Im Innern ursprünglich erhaltene Struktur mit alten Fenstern und Türen sowie im Eingangsbereich erhaltene Tür mit Oberlicht und eingebauter Lampe.


Wohnhaus - Bismarckstraße 9

Villa Bismarckstraße 4 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 9  

Denkmalnummer: 60
Tag der Eintragung: 20.02.1985
Lage: Bismarckstraße 9  

Charakteristische Merkmale:
Seitlich erschlossener zweigeschossiger schlichter Putzbau mit Walmdach und Zierfachwerk an den Zwerghäuschen.


Wohnhaus (Doppelhaus) - Bismarckstraße 11

Wohnhaus (Doppelhaus) Bismarckstraße 11 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus (Doppelhaus)
an der Bismarckstraße 11  

Denkmalnummer: 27
Tag der Eintragung: 01.12.1983
Lage: Bismarckstraße 11  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut 1902 durch den Bauunternehmer Hülskamp aus Bocholt.
Zweigeschossiges Doppelhaus als Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Weite Dachüberstände und Schwebegiebel.


Wohnhaus - Bismarckstraße 12

Wohnhaus Bismarckstraße 12 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 12  

Denkmalnummer: 38
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Bismarckstraße 12  

Charakteristische Merkmale:
Zweigeschossiger neugotischer Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Coupiertes Mansarddach mit Schieferdeckung, weite Dachüberstände mit Knaggen und Schwebegiebeln an den Risaliten. Die Rückseite weiß gestrichen mit neuem Anbau.
Erbaut für den Kaufmann Otto Degener, später Wohnhaus von Heinrich Beckmann. Auf der Nordseite links neben dem Treppenturm Stuckornament mit Jahreszahl 1902.


Wohnhaus (Doppelhaus) - Bismarckstraße 13

Wohnhaus (Doppelhaus) an der Bismarckstraße 13  

Denkmalnummer: 28
Tag der Eintragung: 01.12.1983
Lage: Bismarckstraße 13  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut 1902 durch den Bauunternehmer Hülskamp aus Bocholt.
Zweigeschossiges Doppelhaus als Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Weite Dachüberstände und Schwebegiebel.


Wohnhaus - Bismarckstraße 15

Wohnhaus Bismarckstraße 15 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 15

Denkmalnummer: 35
Tag der Eintragung: 23.02.1984
Lage: Bismarckstraße 15  

Charakteristische Merkmale:
Zweigeschossiger Putzbau mit jugendstilhaften Stuckierungen. Fünf Achsen mit Mittelrisalit Coupiertes Mansarddach mit Schiefer gedeckt.
Erbaut 1904 für Heinrich Valleé.


Wohnhaus - Bismarckstraße 23

Wohnhaus Bismarckstraße 23 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 23  

Denkmalnummer: 29
Tag der Eintragung: 27.01.1984
Lage: Bismarckstraße 23  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut 1907. Zweigeschossiger neugotischer Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Gekapptes Mansarddach mit Schiefereindeckung.


Wohnhaus - Leopoldstraße 2

Wohnhaus Leopoldstraße 2 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus (Eckgebäude) an der Leopoldstraße 2 / Münsterstraße

Denkmalnummer: 32
Tag der Eintragung: 10.02.1984
Lage: Leopoldstraße 2 / Münsterstraße  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut 1899 im einzig erhaltenen Bereich von historischer Stadtgestalt Bocholts, ein "Herzstück". Bildet zusammen mit der Münsterstraße 21 eine bauliche Einheit. Schönes Neurenaissanceeckhaus mit Putzgliederungen auf Backsteinflächen. Zweigeschossig, gekapptes Dach, Risalitgiebel. Abgeschrägte Ecke mit orginalen Ladenfenstern. Im Obergeschoß Erker mit Spitzhelmtürmchen. Kleine Veränderungen in der Dachzone, sonst gut erhalten.  


Wohnhaus - Münsterstraße 12

Wohnhaus Münsterstraße 12 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Münsterstraße 12  

Denkmalnummer: 63
Tag der Eintragung: 29.07.1986
Lage: Münsterstraße 12    

Charakteristische Merkmale:
Dreiachsiges Neurenaissancehaus mit Putzgliederung auf Backsteinflächen.


Wohnhaus - Münsterstraße 17

Wohnhaus Münsterstraße 17 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus (Eckgebäude) an der Münsterstraße 17  

Denkmalnummer: 25
Tag der Eintragung: 01.12.1983
Lage: Münsterstraße 17  

Charakteristische Merkmale:
Die exponierte Lage des Eckgebäudes, die den städtebaulichen Zusammenhang mit der Christuskirche rahmt, weist das Gebäude als historisches Zeugnis der ursprünglichen Neustadtbebauung außerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns und als Bestandteil der gleichzeitig entstandenen Ensembles Christuskirche aus.
Erbaut 1897 für Adolf Reygers durch die Bocholter Firmen Hermanns und Rümann.
1986 wurde bei Restaurierungsarbeiten ein aufwendiges Deckengemälde im Treppenhaus freigelegt.
Zweigeschossiges Mietshaus mit gekapptem Dach. Eckabschrägung mit hübschem Erker im Obergeschoß. Die Putzornamente mischen Renaissance- und Barockmotive. Dach verschiefert.  


Wohnhaus - Münsterstraße 21

Wohnhaus Münsterstraße 21 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Münsterstraße 21  

Denkmalnummer: 31
Tag der Eintragung: 10.02.1984
Lage: Münsterstaße 21  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut 1899 im einzig erhaltenen Bereich von historischer Stadtgestalt Bocholts, ein "Herzstück".
Bildet zusammen mit dem Eckgebäude Leopoldstraße 2 / Münsterstraße eine Einheit.  


Wohnhaus - Salierstraße 4

Wohnhaus Salierstraße 4 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Salierstraße 4  

Denkmalnummer: 39
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Salierstraße 4  

Charakteristische Merkmale:
Es handelt sich um eine der wenigen noch erhaltenen hist. Villen in Bocholt von guter Qualität - nach den Bauakten erbaut um 1904 für Georg Sarazin.
Die Fassade, vierachsig, rechts ein Risalit mit Schweifgiebel, und polygonalem Vorbau im Erdgeschoß. Die verputzte Fassade gestaltetet in neubarocken Stuckierungen, schon mit jugendstilhaften Elementen vermischt.Hervorzuheben ist die gute Gastaltqualität sowie der enge bauliche Zusammenhang (Baugruppe) mit dem qualitätvollen Baudenkmal Salierstraße 6.


Wohnhaus - Schwartzstraße 1

Wohnhaus Schwartzstraße 1 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Schwartzstraße 1  

Denkmalnummer: 41
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Schwartzstraße 1  

Charakteristische Merkmale:
Linke Hälfte eines zweigeschossigen Doppelhauses im Villenstil der Neurenaissance. Backstein mit Putzornamenten. Zwei unterschiedlich gestaltete Achsen von zwei Geschossen. Das Walmdach verändert. Eingang seitlich vor Risalit zurückgesetzt liegend.
Erbaut um 1900.  


Wohnhaus - Schwartzstraße 14

Wohnhaus Schwartzstraße 14 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Schwartzstraße 14  

Denkmalnummer: 46
Tag der Eintragung: 04.07.1984
Lage: Schwartzstraße 14  

Charakteristische Merkmale:
Es handelt sich um ein erhaltenswertes bürgerliches Wohnhaus aus der Zeit um 1900, sowie um das Wohnaus des jüdischen Mitbürgers Albert Löwenstein. Die Bausubstanz wurde im Inneren durch Kriegsschäden starken Veränderungen unterworfen. Die Straßenseitige Außenfassade ist erhalten geblieben, lediglich das ehem. Mansarddach wurde als Satteldach ausgebildet und der ursprüngliche Mittelrisalit nicht wieder aufgenommen.Hervorzuheben ist der gute Erhaltungszustand sowie die Lage innerhalb der noch geschlossenen hist. Bebauung um die Christuskirche (einziger in Bocholt erhaltener großer Bereich von hist. Stadtgestaltung).


Wohnhaus - Stenerner Weg 5-7

Stenerner Weg 5-7 Wohnhaus - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus am Stenerner Weg 5-7  

Denkmalnummer: 21
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Stenerner Weg 5-7  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut wurde das Wohnhaus um 1920.
Zweigeschossiges Doppelhaus aus Backstein. Vierachsiger Mittelteil. Seitlich je ein risalitartig vorspringender Flügel von zwei Achsen mit Ecklisenen und Dreiecksgiebel, über dem Hautbau pfannengedecktes Walmdach. Die Eingänge an den Schmalseiten in hübschen Risaliten angeordnet. Schlanke hochrechteckige Fenster mit eingetieften Putzgewänden.
In der schlichten aber vorzüglich proportionierten Fassade die Bauform des barocken Dreiflügelbaus aufgenommen. Hervorragendes Beispiel für die Architektur der zwanziger Jahre, die historische Formen zu einer neuen qualitätvollen Wohnarchitektur frei zusammenstellt.


Wohn- und Geschäftshaus - Osterstraße 1

Wohn- und Geschäftshaus Osterstraße 1 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohn- und Geschäftshaus an der Osterstraße 1  

Denkmalnummer: 9
Tag der Eintragung: 01.12.1983
Lage: Osterstraße 1  

Charakteristische Merkmale:
In freier Wiederaufnahme der Renaissanceformen des nahen Rathauses gestaltete Front als Geschäftshaus. Erdgeschoß mit Laubengang um 1950 eingebaut. Die Rundbogenarkaden urspr. mit Fensterverglasung.
Die beiden Obergeschosse ebenfalls fünfachsig mit Putzgliederungen. Horizontale Kachelbänder. Bez.1894.
Urspr. mit Mittelrisalitgiebel. Beim Wiederaufbau die Fassade mit traufseitigem Dach abgeschlossen.  


Wohnhaus - Viktoriastraße 36

Wohnhaus Viktoriastraße 36 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Viktoriastraße 36  

Denkmalnummer: 64
Tag der Eintragung: 26.02.1987
Lage: Viktoriastraße 36    

Charakteristische Merkmale:
Typisches Kleinwohnhaus des Historismus in dieser Region, welches in wesentlichen Teilen (Stuckierung) gut überliefert ist.


Wollstegge 39 - Bauernhaus

Wollstegge 39 Bauernhaus - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bauernhaus an der Wollstegge 39  

Denkmalnummer: 43
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Wollstegge 39  

Charakteristische Merkmale:
Gut erhaltener Zweiständerbau des frühen 19. Jh.mit zur Straße gewandtem Wohnteil und Backsteinmauerwerk. Hellrote Backsteinwände. Fenster mit Holzzargenrahmung. Die Sprossenfenster erneuert. Blendläden. Schwarzes Pfannendach. Oberes Giebelfeld an der Wohnseite senkrecht verbrettert. Seitenmauern und der Stallteil teils später erneuert. Kellerkammer noch vorhanden.
Ebenso erkennbar die in den Abseiten liegenden Opkamern.
Als einziges dazu gut erhaltenes Beispiel der hier früher vorherrschenden Bauernhäuser in dieser Entwicklungsstufe von besonderer Bedeutung.


Kontakt für Fragen und Anregungen:


Bernhard Deckers
Telefon+49 (2871) 953-420
E-Mailan Bernhard Deckers