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Salierstraße 4 - Wohnhaus

Wohnhaus Salierstraße 4 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Salierstraße 4  

Denkmalnummer: 39
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Salierstraße 4  

Charakteristische Merkmale:
Es handelt sich um eine der wenigen noch erhaltenen hist. Villen in Bocholt von guter Qualität - nach den Bauakten erbaut um 1904 für Georg Sarazin.
Die Fassade, vierachsig, rechts ein Risalit mit Schweifgiebel, und polygonalem Vorbau im Erdgeschoß. Die verputzte Fassade gestaltetet in neubarocken Stuckierungen, schon mit jugendstilhaften Elementen vermischt.Hervorzuheben ist die gute Gastaltqualität sowie der enge bauliche Zusammenhang (Baugruppe) mit dem qualitätvollen Baudenkmal Salierstraße 6.


Salierstraße 6 - Villa (Musikschule)

Villa (Musikschule) Salierstraße 6 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa (Musikschule)  

Denkmalnummer: 22
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Salierstraße 6  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut um 1900 für Theodor Schwarz. 1953 durch die Stadt Bocholt erworben für dringend benötigte Verwaltungsräume sowie die Unterbringung des Kunstkreises.
Großer zweigeschossiger Putzbau mit pfannengedecktem Walmdach. Fenstergewände und Gesimse aus Werkstein mit reicher Profilierung. Das Dachgeschoß des achteckigen Türmchens links, wie auch der Risalitgiebel in reichem Zierfachwerk. Rechts zurückliegend Anbauten mit Fachwerkobergeschoß und Krüppelwalmdach. Die Dachform schonend etwas schlichter erneuert. Auch die Ausstattung noch teilweise vorhanden. Die Originalpläne sind noch erhalten.


Schonenberg - Kath. St. Agnes-Kapelle

Kath. St. Agnes-Kapelle Schonenberg - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische St. Agnes Kapelle  

Denkmalnummer: 11
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Schonenberg  

Charakteristische Merkmale:
Kapelle des ehem. Augustinerinnenklosters Marienberg auf dem Schonenberg, gegründet um die Mitte des 15. Jh. Kleiner dreijochiger Backsteinsaal mit 5/8-Schluß, südöstlicher Sakristei und Dachreiter, 1484-89. Bis auf die Umfassungsmauern im letzten Krieg ausgebrannt; mit den Gewölben die reiche zwischen 1510 und 1532 entstandene Ausmalung zerstört. Der Bau 1952/53 wiederhergestellt.
Zit.: Dehio S. 60/61


Schloßallee 1 - Schloß Diepenbrock

Schloß Diepenbrock Schloßallee 1 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Schloss Diepenbrock  

Denkmalnummer: 36
Tag der Eintragung: 23.02.1984
Lage: Schlossallee 1  

Charakteristische Merkmale:
Das 1326 erstmals als Arnheimisches Lehen im Besitz der Herren von Diepenbrock erwähnte Haus Diepenbrock entspricht dem Typus der westf. Wasseranlage.
Seine Lage ist gekennzeichnet durch die Nähe zum Dorf Barlo und deren alten Pfarrkirche, die miteinander durch eine schnurrgerade beidseitig baumbestandene allee in direkter achsialer Verbindung stehen.
Das rechteckige zweigeschossige Herrenhaus ist mit hohem Walmdach und Rundtürmen an der Südwest- und Nordostecke wird durch einen Umbau nach 1736 aus vier zwischen dem 15. und den frühen 17. Jh. entstandenen Bauteilen in seine heutige Form gebracht.
Das zu einer solchen Anlage gehördende Torhaus bez. 1532 ist wiederhergestellt. Das anschließende Wirtschaftsgebäude, bez. 1710 ist im Verlauf der Burginsel angeordnet und in die Befestigungsanlage eingebunden. Weitgehen intakt geblieben ist die umgebende Gräftenanlage.
Entscheidendes Kennzeichen und untrennbares Bestandteil einer adeligen Burg- und Schloßanlage ist ihr Befestigungsring - er ermöglicht, die spez. hist. Entwicklung der Anlage zu begereifen.
Dehio S. 35  


Schwartzstraße 1 - Wohnhaus

Wohnhaus Schwartzstraße 1 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Schwartzstraße 1  

Denkmalnummer: 41
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Schwartzstraße 1  

Charakteristische Merkmale:
Linke Hälfte eines zweigeschossigen Doppelhauses im Villenstil der Neurenaissance. Backstein mit Putzornamenten. Zwei unterschiedlich gestaltete Achsen von zwei Geschossen. Das Walmdach verändert. Eingang seitlich vor Risalit zurückgesetzt liegend.
Erbaut um 1900.  


Schwartzstraße 7 - Villa

Villa Schwartzstraße 7 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Schwartzstraße 7  

Denkmalnummer: 42
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Schwartzstraße 7  

Charakteristische Merkmale:
Zweigeschossige Villa in Putz und Backstein, unter Verwendung von gotischen Motiven.
Am Risalitgiebel Schwebewerk, entsprechend das Ecktürmchen links mit Fachwerkobergeschoss und roter Biberschwanzdeckung. Sonst Pfannendach.
Erbaut 1905 durch Bauunternehmer A.V. Hülskamp, Bocholt.


Schwartzstraße 14 - Wohnhaus

Wohnhaus Schwartzstraße 14 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Schwartzstraße 14  

Denkmalnummer: 46
Tag der Eintragung: 04.07.1984
Lage: Schwartzstraße 14  

Charakteristische Merkmale:
Es handelt sich um ein erhaltenswertes bürgerliches Wohnhaus aus der Zeit um 1900, sowie um das Wohnaus des jüdischen Mitbürgers Albert Löwenstein. Die Bausubstanz wurde im Inneren durch Kriegsschäden starken Veränderungen unterworfen. Die Straßenseitige Außenfassade ist erhalten geblieben, lediglich das ehem. Mansarddach wurde als Satteldach ausgebildet und der ursprüngliche Mittelrisalit nicht wieder aufgenommen.Hervorzuheben ist der gute Erhaltungszustand sowie die Lage innerhalb der noch geschlossenen hist. Bebauung um die Christuskirche (einziger in Bocholt erhaltener großer Bereich von hist. Stadtgestaltung).


Sommerhaus Drießen - In der Ziegelheide 239a

In der Ziegelheide 239a Sommerhaus Drießen - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Sommerhaus Drießen  

Denkmalnummer: 76
Tag der Eintragung: 25.04.2008
Lage: In der Ziegelheide 239a    

Charakteristische Merkmale:
Denkmalwert ist das Gesamtgebäude aus dem Entstehungsjahr 1913 in sparsamen Formen des Jugendstiles vom Darmstädter Architekten Prof. Dr. Georg Metzendorf (1874-1934). Das Sommerhaus gilt als bedeutendes Verwahrstück für das Schaffenswerk des Architekten Metzendorf und für die Margarethenhöhe, die zu den herausragenden Stadtteilgründungen des 20. Jahrhunderts gehört und ein Paradebeispiel für die deutsche Gartenstadtbewegung ist. Zum denkmalwerten Teil der Anlage gehört auch die axiale Zufahrt mit den zwei hochstämmigen Bäumen.
Bei der Anlage handelt es sich um ein Sommerhaus für den Bocholter Textilfabrikanten Albert Drießen, welches 1913 von dem Darmstädter Architekten Prof. Dr. Georg Metzendorf parallel und in zeitlich enger Folge mit der Essener Kruppsiedlung Margarethenhöhe 1909-1934/38 errichtet wurde. Ähnlich wie bei der Margarethenhöhe als "Denkmal von europäischem Rang" kann man bei diesem Einzelhaus gleichfalls von einer Dichtung in Stein und Grün (E. Bode) sprechen: die einfache, schlichte, werkgerechte Lösung der Bauaufgabe Sommerhaus ist von Metzendorf aus den stadtteilbildenden musterhaften Arbeiterhäusern schlüssig hierhin übertragen worden. Künstlerische Gründe für den Denkmalwert ergeben sich zusammenfassend aus dem Werk Metzendorfs, seiner Stellung in der Zeit des Jugendstiles, den hier ablesbaren Bemühungen im überregionalen Bauschaffen um eine Wiederbelebung der heimatlichen Bauformen unter dem Einfluss des Jugendstiles und die Stellung des Gebäudes am Umbruch zum Reformstil. Die besonderen Details an Türen und Fenstern, Gesimsen, Giebelflächen, Fassadenbekleidungen zeigen dies unverfälscht wie selten.


Spinnerei Hammersen - Werther Straße 78a + 78b

Spinnerei Hammersen  

Denkmalnummer:74
Tag der Eintragung: 23.05.2002
Lage: Werther Straße 78a + 78b    

Charakteristische Merkmale:
Das viergeschossige kubische Backsteingebäude wird durch hohe gleichmäßig gereihte Flachbogenfenster gegliedert, die wiederum zu zweit von Lisenen mit abschließendem Rundbogenfries gefasst sind. Typisch ist die nach englischem Vorbild großzügige Durchfensterung und die auf Erweiterung angelegte Stützen- und Rasterbauweise. Die Fenstergliederung erfolgt mit Eisensprossen. Die alten Beschläge sind häufig noch erhalten. Das Kerngebäude aus 1898 wurde noch mit Kappendecken und aufwendig gearbeiteten Stahlstützen ausgeführt. Der Übergang zum südl. Anbau von 1905 mit seinen Stampfbetondecken (zur damaligen Zeit eine innovative und hoch moderne Bauausführung) und einfach gearbeitete Stützen ist noch gut zu erkennen. Auf der Westseite liegt das großzügig angelegte Haupttreppenhaus mit altem Treppengeländer und Pegelmesser für den darüber liegenden Wasserspeicher. Denkmalwert ist das Gebäude aus dem Entstehungsjahr 1898 und die Erweiterung 1905, das villenartige Wohn- und Verwaltungsgebäude sowie das Pförtnerhaus mit der alleeartigen Zufahrt. Villa, Pförtnerhaus und Zufahrtsallee bilden das Entree zum Betriebsgelände und sind im Sinne der Gesamtgestaltung als Einheit zu erhalten.


Sporker Straße - Ev. Pfarrkirche Suderwick

Ev. Pfarrkirche Suderwick Sporker Straße - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Evangelische Pfarrkirche Suderwick  

Denkmalnummer: 3
Tag der Eintragung: 01.09.1983
Lage: Sporker Straße  

Charakteristische Merkmale:
Die geschichtlich bemerkenswerte Bildung der evangelischen Gemeinde aus der Grenzsituation zum niederländischen Dinxperlo führte 1877 zum Bau der heutigen, für Suderwick ortsbildprägenden Kirche.
Der 1877 erbaute romanische Backsteinsaal mit halb eingezogenem Westturm, gewölbtem Polygonalchor und Holzdecke im Schiff, ist ein bemerkenswert spätes Beispiel für das Nachleben Schinkelscher Bautradition.
Schlichte Ausstattung aus der Erbauungszeit.
Zit.: Dehio s. 550


Staatsanwaltschaft - Benölkenplatz 3

Staatsanwaltschaft - Benölkenplatz 3 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholtbocholt rathaus planen denkmal A 58 02 staatsanwaltschaft bernhard deckers 01

Staatsanwaltschaft Bocholt

Denkmalnummer: 58
Tag der Eintragung: 25.11.1984
Lage: Benölkenplatz 3

Charakteristische Merkmale:
Die Villa Hebberling mit der zwischenzeitlichen Nutzung durch die Staatsanwaltschaft von 1951-2006 ist ein zweigeschossiger Backsteinbau mit Fensterrahmungen aus Werkstein. Die sechsachsige Fensterfassade ist mit Lisenen gegliedert und mit Ziermauerwerk zwischen den Fenstern in den Brüstungsfeldern versehen. Das Kellergeschoss ist aus Bruchstein und die Kellerfenster mit schlichten Jungendstilgittern gesichert. Das ebenerdige Portal auf der rechten der sechs Fensterachsen in barockisierenden Jugendstilformen mit geschmiedetem Gitter am hochovalen Oberlicht hochwertig gestaltet.
Das Gebäude ist im Krieg bis auf die Mauern des 1. Obergeschosses ausgebrannt und ausgebombt. Anfang der 50er Jahre wurde die Geschossdecke erneuert und ein einfach einseitig abgewalmtes Dach aufgesetzt. Ursprünglich war das Dach als Mansarddach mit steilem Walm und Einzeldachgauben ausgeführt. Der Grundstein auf der Rückseite des Gebäudes ist mit 1912 bezeichnet. Die Jahreszahl wird ergänzt durch die Initialen L.H. für Ludwig Hebberling (1872-1954) und L.S-St.


Stadtmuseum - Osterstraße 66

Villa (Stadtmuseum) Osterstraße 66 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Stadtmuseum  

Denkmalnummer: 59
Tag der Eintragung: 14.11.1984
Lage: Osterstraße 66  

Charakteristische Merkmale:
Die Villa vertritt einen Bautyp, der in seiner schlichten kubischen Gestalt mit dem niedrigen Walmdach sich an den Bautypus der Villenarchitektur des Reformstils um 1910 anlehnt. Sein Grundtyp, auf Wohnlichkeit konzipiert, orientiert sich an den schlichteren Großbürgerhaustypen des späten 18. Jh. In Bocholt, sonst nicht in gleicher Sorgfalt und Erhaltung zu finden, ist der feine Putzdekor in ausgeprägtem Art Deko, der ja die moderne Ornamentform der zwanziger Jahre darstellt. Der Lage des Hauses sind die beiden Schauseiten reich gegliedert, die beiden abgewandten Seiten schlicht behandelt. Im Inneren des Hauses ist die alte, großzügige Raumaufteilung erhalten, die von einem zentralen Treppenhaus erschlossen ist. Das Treppenhaus mit vorgelagertem Vestibül, Eichenpaneelen und Kamin ist als zweigeschossige Halle ausgeführt und variiert die Formen des Außenbaus, ebenfalls mit Zitaten aus der Barockzeit (Treppenführung: "Kölner-Balkendecke"). Unmittelbar am Ostrand der Osterstraße gelegen, bietet die Villa mit ihren Gegenübern Nr. 69 + 71 ein Ensemble von alten Villen, die städtebaulich wichtig den Stadtrand des Altstadtkerns in diesem Bereich zusammenhalten und die Ostseite der Altstadt prägen.  


Statuen Flora und Ceres - Kurfürstenstraße 21

Statuen Flora und Ceres Kurfürstenstraße 21 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

2 Statuen (Flora und Ceres)  

Denkmalnummer: 37
Tag der Eintragung: 08.03.1984
Lage: Kurfürstenstraße 21  

Charakteristische Merkmale:
Es handelt sich um beachtliche Figuren des münsterschen Bildhauers Mauritz Gröninger aus der Zeit um 1700. Die 6 - einschließlich der 4 im Ehrenhof von Haus Woord aufgestellten - ursprünglich aus dem Schlossgarten Ahaus stammenden und wohl seit dem frühen 19. Jahrhundert in Bocholt aufgestellten Sandsteinskulpturen gehören zu den bedeutendsten profanen Bildwerken des 17. + 18. Jahrhunderts in Westfalen. Ceres: Die Sandsteinfigur, ist einschl. Sockel 2,70 m hoch. Auf dem Sockel das Wappen des Fürstbischofs Friedrich Christian v. Plettenberg (regierte 1688 - 1706).Die Attribute der Ceres (lat.; Göttin- des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, Hüterin von Ehe und Familie) sind Getreideähren, Fruchtkorb, Fackel, Zepter. Flora: Göttin der Blumen, der Blüten und der Jugend, verkörpert in allegorischen Darstellungen der vier Jahreszeiten den Frühling.
Hinweis: In Abstimmung mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege wurden die Originalfiguren im Schloss Ahaus aufgestellt. Auf dem Grundstück Kurfürstenstraße 21 stehen entsprechende Abgüsse der Originalfiguren.


Statue St. Michael - Münsterstraße

Statue St. Michael Münsterstraße - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Statue (St. Michael)  

Denkmalnummer: 50
Tag der Eintragung: 04.07.1984
Lage: Münsterstraße  

Charateristische Merkmale:
Am Ausgang des heutigen Stadtgebietes gelegen steht auf hohem feinem Rechtecksockel mit Doppelwappenkartusche die Statue des Heiligen, dargestellt in römischer Kriegerrüstung mit Blitzbündel in der erhobenen rechten Hand. In der linken Hand das Schild mit dem Kreuzzeichen. Er steht auf dem überwältigten Teufel, der in verzerrter Haltung auf dem Rücken liegt.
Die sehr bewegte barocke Figurengruppe ist von hoher künstlerischer Qualität (datiert um 1700, in Sandstein).


St.-Georg-Gymnasium - Herzogstraße 4/Adenauerallee

St.-Georg-Gymnasium Herzogstraße 4/Adenauerallee - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

St. - Georg - Gymnasium  

Denkmalnummer: 17
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Herzogstraße 4 / Adenauerallee  

Charakteristische Merkmale:
Dreigeschossiger Großbau in Backstein unter teilweiser Verblendung mit Sandstein. Zum Platz hin zur Hälfte mit Laubengang. An der Platzfassade seitlich verschobener, teils vor die Fassade gesetzter Turm mit Uhr und abschließendem gedecktem Umgang. Als Abschluss kleine Laterne mit kupfergedeckter Zwiebelkuppel. Ein kleinerer Turm nimmt diese Formen an der Fassade zur Adenauerallee auf. Das L-förmige Gebäude von Walmdach überdeckt.
Erbaut durch den Architekten Fritz Hitzbleck 1931.  


St.-Georg-Platz - Kath. Pfarrkirche St. Georg

Katholische Pfarrkirche St. Georg  

Denkmalnummer: 13
Tag der Eintragung: 25.11.1983
Lage: St. Georg-Platz  

Charakteristische Merkmale:
1415 der Chor, 1462 das Langhaus, 1472 der Turm begonnen. 1486 vollendet. Im letzten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Wiederhergestellt in alter Form mit Ausnahme des ehem. barocken Turmhelms bis 1957.
Der bestehende Bau ist eine fünfjochige Stufenhalle nach niederrheinischem Schema, d.h. das Mittelschiff ist höher als die Seitenschiffe, sein Obergaden besitzt aber keine Fenster. Im Osten ein nicht ausladendes Querschiff mit einjochigem Chor im 5/8-Schluß; an der Nordseite eine zweigeschossige Vorhalle. Der breitschultrig untersetzte Westturm, von den verlängerten Seitenschiffen eingefasst, seine Halle durch monumentale Spitzbogenöffnung mit dem Mittelschiff verbunden; seine äußeren Wandflächen durch hohe Maßwerkblenden gegliedert; das zweiteilige Portal mit einem großen reichen Maßwerkfenster kombiniert; der moderne Helm nach Entwurf von Rudolf Schwarz 1957.
Der Innenraum durch Rundpfeiler mit üppigem Kapitelschmuck unterteilt. Die spitzen Scheidbögen mit Profilen, die sich an den Pfeilern verlaufen. Maßwerkfenster im Chor ergänzt, die übrigen kopiert. Kreuzrippengewölbe erneuert. Die Bauformen z. T. unter niederrheinischem Einfluss.
Zit.: Dehio S. 59-60
Für den Kirchenschatz jüngst von Gottfried Böhm an der Chornordseite Neubau aus Tuffstein in modernen Formen angefügt.  


Stenerner Weg 5-7 - Wohnhaus

Stenerner Weg 5-7 Wohnhaus - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus am Stenerner Weg 5-7  

Denkmalnummer: 21
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Stenerner Weg 5-7  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut wurde das Wohnhaus um 1920.
Zweigeschossiges Doppelhaus aus Backstein. Vierachsiger Mittelteil. Seitlich je ein risalitartig vorspringender Flügel von zwei Achsen mit Ecklisenen und Dreiecksgiebel, über dem Hautbau pfannengedecktes Walmdach. Die Eingänge an den Schmalseiten in hübschen Risaliten angeordnet. Schlanke hochrechteckige Fenster mit eingetieften Putzgewänden.
In der schlichten aber vorzüglich proportionierten Fassade die Bauform des barocken Dreiflügelbaus aufgenommen. Hervorragendes Beispiel für die Architektur der zwanziger Jahre, die historische Formen zu einer neuen qualitätvollen Wohnarchitektur frei zusammenstellt.


Südwall 4a - Volkshochschule

Südwall 4a Villa (Volkshochschule) - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Volkshochschule

Denkmalnummer: 19
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Südwall 4a  

Charakteristische Merkmale:
Als Villa erbaut. Verputzter, durch Risalite und Erkervorsprünge lebhaft gegliederter Bau mit Barockanklängen. Einzelheiten der Ornamentik in qualitätvollem Jugendstil. Die Risalitgiebel teils mit Sichtfachwerk und Krüppelwalmgiebeln, Pfannendächer. In dem oberen der zwei Geschosse zwischen den Fenstern Jugendstilblütenfries. Die Schmalseiten und die Rückseite sind künstlerisch sicherer als die Front gestaltet. Der seitliche Aufgang mit feinem Jugendstilgitter. Die Haustür und große Teile der einfachen Ornamentverglasung blieben im Erdgeschoß erhalten. Völlig originale Raumaufteilung. In der Halle, in den Fluren und den großen Erdgeschoßräumen sind noch die Paneele und die Heizungsverkleidungen vorhanden, alles gute Beispiele des industriell hergestellten Jugendstils. Der offene Kamin in der Halle historisierend. In der Raumanlage geschickte Trennung der Wohnräume von den Wirtschaftsräumen, diese mit eigenem Flur erschlossen.
Erbaut 1904 für Textilfabrikant Werner Schwartz.


Kontakt für Fragen und Anregungen:


Bernhard Deckers
Telefon+49 (2871) 953-420
E-Mailan Bernhard Deckers