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Raiffeisenring 50 - Bauernhof

Bauernhof Raiffeisenring 50 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bauernhof Raiffeisenring 50 (ehem. Mussumer Ringstraße 12)  

Denkmalnummer: 24
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Raiffeisenring 50 (ehem. Mussumer Ringstraße 12)  

Charakteristische Merkmale:
Zusammen mit dem ehemaligen Bauernhaus Mussumer Ringstraße 19 befinden sich zwei an der Straßenkreuzung gegenüberliegende Hofstellen, beide mit den typischen Längsdeelenbauernhäusern und den zugehörigen Scheunen und Wagenschuppen. Wegen ihrer nur unwesentlich veränderten Gestalt und ihrem straßenbestimmenden Zusammenhang exemplarisch für die Bauernhausgestaltung des Historismus im Westmünsterland.
Das Haus Mussumer Ringstraße12/Schlavenhorst von 1901 in hellrotem Backsteinmauerwerk.
Das Haus Mussumer Ringstraße19/ Brinkstegge bez. 1881 in dunklem Backstein, dunkles Pfannendach.
Anmerkung: Durch die neue Straßensituation ist der Zusammenhang zwischen den beiden Hofstellen nicht mehr vorhanden und eine Unterschutzstellung der Hofstelle Mussumer Ringstraße 19 nicht mehr erfolgt.


Ritterstraße 15-17 - 2 Wohngebäude

2 Wohngebäude Ritterstraße 15-17 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

2 Wohngebäude an der
Ritterstraße 15 – 17
 

Denkmalnummer: 52
Tag der Eintragung: 02.10.1984
Lage: Ritterstraße 15 - 17  

Charakteristische Merkmale:
Die beiden gegenüberliegenden Wohnhäuser sind 1926 durch den Bocholter Architekten Tangerding für die Wohnungsbaugesellschaft "Bocholter Bauverein" als Lehrerwohnungen erbaut worden und liegen innerhalb eines Wohngebietes der 20er Jahre. Die Häusergruppe gegenüber in der Ritterstraße ist ebenfalls von künstlerischer Bedeutung. Die beiden zweigeschossigen Backsteinbauten bilden städtebaulich und in ihrer identischen Gestaltung eine Torsituation von der Monichstraße zur Ritterstraße. Die Fassaden sind streng gegliedert, das Dach als Walmdach ausgebildet. Die Hauptseite und die Traufseite zur Monichstraße mit Zwerchgiebel in Dreiecksform ausgebildet. An den Fassaden jeweils eine Gestaltung mit Mittelgliederung durch Backsteinlisenen mit Querband in Sohlbankhöhe der Obergeschoßfenster. Vor der Mitteltür eine kurze Freitreppe. Die Tür ist mit Seitenfensterchen in die Lisenengliederung einbezogen. Die Gliederung der Fassade wurde vom Architekten in freier Form an den Klassizismus angelehnt. Durch die Sorgfalt der Proportionen, durch den eigenwilligen künstlerischen Entwurf und in der städtebaulichen Situation ein hervorragendes Beispiel des Wohnbaus aus dieser Zeit.  


Rossendale-Promenade - Fuckepott (Dampfmaschine)

Rossendale-Promenade Fuckepott (Dampfmaschine) - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Fuckepott (Dampfmaschine)  

Dekmalnummer: 23
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Rossendale Promenade  

Charakteristische Merkmale:
1978 hier aufgestellte Antriebswelle einer liegenden Dampfmaschine mit großem Schwungrad und Kolben. Auf neuem Betonsockel montiert. Dampfkessel fehlt.
Aus der Weberei Tacke & Piepenbrock, Bocholt, Ostwall stammend. Hergestellt von Fabrik Otto Recke, Rheydt, um 1894. 
Die technischen Daten: 172 PS bei 70 Umdrehungen pro Minute, der Durchmesser des Schwungrades beträgt 4,40 m.
Der Name "Fuckepott" stammt übrigens von den Geräuschen die eine Dampfmaschine gemacht hat (pfff, pfff...). 
Wichtiges Denkmal der Industrialisierung Bocholts.  


Russischer Friedhof - Vardingholter Straße

Russischer Friedhof  

Denkmalnummer: 77
Tag der Eintragung: 04.06.2008
Lage: Vardingholter Straße    

Charakteristische Merkmale:
In den Jahren 1941 bis 1945 wurden in dem Kriegsgefangenenlager Stalag VI F gestorbene sowjetische Kriegsgefangene in unbekannter Zahl aber auch teilweise zwischen den jüdischen Gräbern dem neuen jüdischen Friedhof (ab 1940) beerdigt. 1964 wurden dann 169 auf dem jüdischen Friedhof beerdigte sowjetische Kriegsgefangene auf dem benachbarten Kriegsgräberfriedhof beigesetzt. Diese, jetzt "Russischer Friedhof" genannte Anlage wurde für im Stadtwaldlager Bocholt und anderswo in Bocholt gestorbene russische Kriegsgefangene errichtet. Ein zentraler Gedenkstein befindet sich herausgehoben in der Mitte der Anlage auf vier Stufen. Der Obelisk als eine sich nach oben verjüngende vierseitige Stele mit Pyramidenabschluss und einem fünfzackigen Sowjetstern auf der Spitze ist seit 1986 mit der Inschrift versehen: "Hier ruhen 1736 russische Kriegsopfer". Auf dem Gelände befinden sich überwiegend mit Stern, Erkennungsnummern und Grabnummern versehene Steine für gestorbene russische Kriegsgefangene. Rund 1550 Erkennungsmarken-Nummern sind auf den Steinplatten des Friedhofes zu lesen. 1333 Namen von gestorbenen russischen Kriegsgefangenen konnten mit den ersten Auswertungen bislang Gräbern auf dem russischen Friedhof zugeordnet werden.


Kontakt für Fragen und Anregungen:


(Kopie 2)

Bernhard Deckers
Telefon+49 (2871) 953-420
E-Mailan Bernhard Deckers