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Kaiser-Wilhelm-Straße 11 - Bürgerhaus

Bürgerhaus Kaiser-Wilhelm-Straße 11 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bürgerhaus an der Kaiser-Wilhelm-Straße 11  

Denkmalnummer: 44
Tag der Eintragung: 04.07.1984
Lage: Kaiser-Wilhelm-Straße 11  

Charakteristische Merkmale:
Das aus einem geschlossenen Baukubus mit aufgesetztem Walmdach bestehende Bürgerhaus ist um 1860 erbaut worden. Die Bausubstanz wurde im Innern durch Kriegseinwirkung erheblich zerstört und beim Wiederaufbau Veränderungen unterworfen. Das Außenmauerwerk ist ganz erhalten geblieben und befindet sich in gutem Zustand. Der zweigeschossige, fünf Achsen breite Putzbau steht in der Tradition des 18. Jh. Die Stuckfassade ist im Sinne der Erbauerzeit in qualitätvollem spätklassizistischem Dekor ausgeführt: Ritzquaderung. Im Erdgeschoß Rundbogenfenster, im Obergeschoß Rechteckfenster mit geraden Verdachungen. Der die Geschosse trennende Fries mit gegenständig angeordneten Akantusranken und Pferdeköpfen. Die Seitenwände und die Rückseite sind ohne Gliederung. Das Gebäude ist eines der bedeutendsten Beispiele dieses Typs im Münsterland. 2005 umfassend restauriert und mit qualitätvollen Erweiterungsanbau versehen.


Kath. Pfarrkirche St. Georg - St.-Georg-Platz

Katholische Pfarrkirche St. Georg  

Denkmalnummer: 13
Tag der Eintragung: 25.11.1983
Lage: St. Georg-Platz  

Charakteristische Merkmale:
1415 der Chor, 1462 das Langhaus, 1472 der Turm begonnen. 1486 vollendet. Im letzten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Wiederhergestellt in alter Form mit Ausnahme des ehem. barocken Turmhelms bis 1957.
Der bestehende Bau ist eine fünfjochige Stufenhalle nach niederrheinischem Schema, d.h. das Mittelschiff ist höher als die Seitenschiffe, sein Obergaden besitzt aber keine Fenster. Im Osten ein nicht ausladendes Querschiff mit einjochigem Chor im 5/8-Schluß; an der Nordseite eine zweigeschossige Vorhalle. Der breitschultrig untersetzte Westturm, von den verlängerten Seitenschiffen eingefasst, seine Halle durch monumentale Spitzbogenöffnung mit dem Mittelschiff verbunden; seine äußeren Wandflächen durch hohe Maßwerkblenden gegliedert; das zweiteilige Portal mit einem großen reichen Maßwerkfenster kombiniert; der moderne Helm nach Entwurf von Rudolf Schwarz 1957.
Der Innenraum durch Rundpfeiler mit üppigem Kapitelschmuck unterteilt. Die spitzen Scheidbögen mit Profilen, die sich an den Pfeilern verlaufen. Maßwerkfenster im Chor ergänzt, die übrigen kopiert. Kreuzrippengewölbe erneuert. Die Bauformen z. T. unter niederrheinischem Einfluss.
Zit.: Dehio S. 59-60
Für den Kirchenschatz jüngst von Gottfried Böhm an der Chornordseite Neubau aus Tuffstein in modernen Formen angefügt.  


Kath. Pfarrkirche Liebfrauen - Wesemann-/Langenbergstraße

Wesemann-/Langenbergstraße Kath. Pfarrkirche Liebfrauen - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche Liebfrauen  

Denkmalnummer: 12
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Wesemannstraße / Langenbergstraße  

Charakteristische Merkmale:
Ehem. Minoritenkirche. Anspruchsloser flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor und 5/8-Schluß, 1785 bis 1792. Der nördliche Erweiterungsbau mit Turm 1912-14. Der Altbau im letzten Krieg bis auf die Außenmauern ausgebrannt, im alten Sinne wiederhergestellt.
Ausstattung zumeist aus anderen Kirchen übernommen: Hochaltar Ende 17. Jh.; Altargemälde der Himmelfahrt Mariens, 1. Hälfte 18. Jh., wohl von dem münsterischen Maler Gerhard Coppers nach einer Stichvorlage des Italieners Sebastiano Conca. - Kommunionbank 18. Jh. - Kanzel 1745. - Vesperbild, Holz, niederrheinisch 2. Hälfte 15. Jh. - Tafelbild mit Dornenkrönung, Kopie nach Maarten van Heemskerk, 2. Hälfte 16. Jh.
Zit.: Dehio S. 60
In den letzten Jahren sorgfältige Restaurierung und Neuverglasung von Klos, die beide Raumteile geschickt zusammenzieht. Ergänzung der Ausstattung durch Werke aus dem Kunsthandel.  


Kath. Pfarrkirche St. Helena - Barloer Ringstraße 31

Kath. Pfarrkirche St. Helena Barloer Ringstraße 31 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche St. Helena  

Denkmalnummer: 8
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Barloer Ringstraße 31  

Charakteristische Merkmale:
Schlichter flachgedeckter Saalbau mit 3/6-Schluß von dem königlichen Bauinspektor Teuto aus Münster, erbaut 1824, Westturm 1862.
Zit.: Dehio S. 35
Leider 1968 der Altbau durch großräumige Erweiterung empfindlich in seiner Raumwirkung beeinträchtigt


Kath. Pfarrkirche St. Michael + Pfarrhaus - Hellweg 32-34

Kath. Pfarrkirche St. Michael + Pfarrhaus Hellweg 32-34 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche St. Michael und Pfarrhaus, Suderwick

Denkmalnummer: 6
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Hellweg 32-34  

Charakteristische Merkmale:
Erbaut wurde diese Kirche 1765.
Schlichter Backsteinsaal mit 3/8-Schluß. Rundbogenfenster und -blenden in rechteckigen Wandblenden. Flache verputzte Holztonne.
Zit.: Dehio S. 550
Die neubarocke Ausmalung mit schablonierter Architekturmalerei mit Bildmedaillons ist 1980 wiederhergestellt.
Auf der abgewandten Seite der traufseitig zur Straße stehenden Kirche das Pfarrhaus an die Kirche gebaut. Bez.: H.V.H. 1825. Schlichter eingeschossiger Backsteinbau mit Krüppelwalmdach. Der Hauptgiebel nach Osten neben das Chorpolygon gesetzt. Feines klassizistisches Türgewände.Die Bauart wie bei den schlichten Bürgerhäusern in dieser Gegend.


Kath. Pfarrkirche St. Ludger - Terhoffsteddestraße 6

Terhoffsteddestraße 6 Kath. Pfarrkirche St. Ludger - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche St. Ludger  

Denkmalnummer: 33
Tag der Eintragung: 10.02.1984
Lage: Terhoffsteddestraße 4  

Charakteristische Merkmale:
Expressionistischer Saalbau aus dunklem Backstein von Architekt Tangerding, Bocholt, erbaut 1932/1933. Über dem Schiff Satteldach mit Pfannendach. Der eingezogene Rechteckchor als Chorturm mit geschiefertem Pyramidendach ausgebaut. An der Front Portalvorbau. Geschickt die kubischen Bauformen betonender Sakristeianbau mit Treppenturm.
Inneres mit gestufter Decke mit Schwibbogenunterzügen mit parabolischen Spitzbogen mit schmalen Durchgängen. Wesentliche Teile der originalen Chorausstattung und die Beichtstühle bewahrt. Teile der originalen Verglasung erhalten.
Gutes Beispiel der expressionistischen Architektur der dreißiger Jahre, die trotz sparsamer Mittel künstlerische Formen entwickelt. Mittelpunkt des dörflich anmutenden Ortsteils.


Kath. St. Agnes-Kapelle - Schonenberg

Kath. St. Agnes-Kapelle Schonenberg - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische St. Agnes Kapelle  

Denkmalnummer: 11
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Schonenberg  

Charakteristische Merkmale:
Kapelle des ehem. Augustinerinnenklosters Marienberg auf dem Schonenberg, gegründet um die Mitte des 15. Jh. Kleiner dreijochiger Backsteinsaal mit 5/8-Schluß, südöstlicher Sakristei und Dachreiter, 1484-89. Bis auf die Umfassungsmauern im letzten Krieg ausgebrannt; mit den Gewölben die reiche zwischen 1510 und 1532 entstandene Ausmalung zerstört. Der Bau 1952/53 wiederhergestellt.
Zit.: Dehio S. 60/61


Karolingerstraße 40 - Umspannstation

Umspannstation Karolingerstraße 40 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Umspannstation  

Denkmalnummer: 80
Tag der Eintragung: 18.06.2010
Lage: Karolingerstraße 40    

Charakteristische Merkmale:
Umspannstation aus dem Jahre 1914 mit zugehörigem Dienstgebäude, welche den Ausgangspunkt der für Bocholt wichtigen Stromversorgung zu Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Dem hochrechteckigen Schalthaus unter einem hohen, leicht ausgestellten Walm- / Satteldach ist traufenseitig zur Straße der dreiseitige, ebenfalls bewalmte Anbau für die Transformatoren vorgelagert. Linksseitig schließt sich das Wohngebäude mit einem leicht geschwungenen Satteldach an. Straßenseitig auf dem Schalthaus befindet sich ein ehemals für die Einführung der Stromleitungen genutztes breitgelagertes, übergiebeltes Dachhaus. Alle Gebäude bestehen aus rotem Backstein; die Dächer sind mit dunklen Pfannen gedeckt. Die Fassaden der Umspannstation sind mit Ausnahme der Giebelseite des Schalthauses mit Lisenen gegliedert; die Fenster- und Türöffnungen sind in den Zwischenfeldern angeordnet. Die hochrechteckigen Fenster bestehen aus Eisen und sind kleinteilig gegliedert. Der seitliche Zugang zum Transformatorengebäude wird durch eine spitzbogige Eisentür verschlossen. Die drei großen Öffnungen zum Ein- und Ausbau der Transformatoren wurden nachträglich zugemauert. Das angrenzende kleine, eingeschossige Wohngebäude mit ausgebautem Dachgeschoss ist im Detail besonders sorgfältig gestaltet. Das Wohngebäude wurde teilweise modernisiert, diese Maßnahmen greifen aber nicht wesentlich in die Originalsubstanz mit den hochrechteckigen Fensterformaten, dem geschwungenen Dach mit dem weiten Überstand und breiter Schleppgaube ein. Details wie die ovalen Fensteröffnungen auf der Giebelseite und ein quadratisches Fenster im Giebel mit originalem Holzfenster (Teilung: Quadrat im Quadrat) sind erhalten geblieben. Die schlichte Backsteinarchitektur der Umspannstation weist auf die zu dieser Zeit beginnende Moderne hin (Reformstil), während das Wohngebäude dem Heimatschutzstil verpflichtet ist.


Kirchplatz St.-Josef 1-5 - Kath. Pfarrkirche St. Josef und Pfarrhaus

Kath. Pfarrkirche St. Josef und Pfarrhaus Kirchplatz St. Josef 1-5 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche St. Josef und Pfarrhaus  

Denkmalnummer: 68
Tag der Eintragung: 04.03.1994
Lage: Kirchplatz St. Josef 1 - 5    

Charakteristische Merkmale:
Dreischiffige neugotische Backsteinhalle mit Querhaus und drei gestaffelten Chorpolygonen und vorgesetztem Westturm. Erbaut 1897 von den Architekten Kersting und Wenking aus Münster. Nach erheblicher Kriegszerstörung wiederhergestellt, dabei die Dachformen und den Turmhelm abweichend gestaltet. Verglasung und ein großer Teil der Ausstattung neu. Westturm mit Doppelstreben, anstelle der vier Ecktürmchen und Spitzhelm über vier eingezogenen Giebeln heute niedriges Zeltdach. Turmfront durch polygonale Kapellen an den Seitenschiffwestjochen bereichert. Die Maßwerkformen im Stil des späteren 14. Jh. aus Sandstein, der Backstein dunkel. Eine der Skulpturen an dem Querhaus heute vor die Kirche gesetzt. Inneres über Rundpfeilern kreuzrippengewölbt. In der Doppelarkade zum Turm gutes Eisengitter. Im Zusammenhang mit der Kirche im gleichen Stil erbaut das Pfarrhaus. Zweigeschossiges Haus mit Satteldach. Polygonaler Seitenrisalit in Türmchenform. Klares Beispiel der Baugruppe der typischen Ausformung der späteren, doktrinären Neugotik.


Königsmühlenweg 1 - Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz

Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz Königsmühlenweg 1 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz  

Denkmalnummer: 15
Tag der Eintragung: 01.12.1983
Lage: Königsmühlenweg 1  

Charakteristische Merkmale:
Basilika mit untersetztem Turm, seine hohe offene Halle vom Architekten als "Paradies" bezeichnet. Die ornamentalen Glasfenster der Seitenkapelle ebenfalls nach Entwurf des Architekten Dominikus Böhm.
Erbaut um 1936.
Zit.: Dehio S. 60
Backsteinrohbau mit Pfannendeckung. Zum Teil großzügig gestaltete Umgebung mit schlichter, sich gut einfügender Bebauung.
Großartige Platzwirkung zu dem Kalvarienberg hin.  


Kötterhaus - Am Rosenberg 1

Kötterhaus Am Rosenberg 1 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Kötterhaus  

Denkmalnummer: 72
Tag der Eintragung: 25.10.2001
Lage: Am Rosenberg 1    

Charakteristische Merkmale:
Das Zweiständerfachwerkgebäude geht auf ein Haus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts zurück. Sein Äußeres zeigt jetzt die Überformung des späteren 18. Jahrhunderts. 1939/40 wurde das Gebäude nach einem Entwurf des Architekten Karl Jansen zu einem Kindergarten umgebaut. 1948 eingreifend umgebaut und innen ausgebaut, dabei die Backsteingefache mit alten Steinen neu ausgemauert und die Endtür durch sprossenverglaste Türanlage ersetzt. Es handelt sich hier um das letzte Fachwerkbauernhaus nicht nur in Bocholt, sondern in der gesamten weiteren Umgebung. Über dem ehem. Stallteil steiles Pfannendach, der Wohnteil mit weit ausgestellten Kübbungen. Die vorkragenden Giebelverbretterungen sind auf schlichten Knaggen abgestützt. Die Gefache jeweils oben mit Bändern aus schräg gesetzten Backsteinen gegliedert. Bedeutend ist u. a. der Umbau der 1940er Jahre, da das Gebäude die Ansprüche und Ausstattung der Kindergärten zeigt, die von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt eingerichtet wurden. Zum denkmalwerten Kötterhaus gehört auch der hochwüchsige und wertvolle Eichenbestand auf der umgebenden Freifläche.


Kreuzigungsgruppe - Münsterstraße/Am Kreuzberg

Kreuzigungsgruppe Münsterstraße/Am Kreuzberg - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Kreuzigungsgruppe (Kalvarienberg)  

Denkmalnummer: 14
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Münsterstraße / Am Kreuzberg  

Charakteristische Merkmale:
Die Gruppe an der Münsterstr. gegenüber der Front der Hl. Kreuz Kirche angeordnet. Auf kleinem Hügel drei Kreuze aus Sandstein auf erneuerten Sockeln aufgestellt. Original noch die Kreuze und die Skulpturen der Schächer, um 1550. Diese an runde Kreuzbalken gebunden. Das Kreuz Christi mehrfach erneuert, in seiner heutigen Gestalt eine qualitätvolle Steinmetzarbeit des späteren 19. Jh.
Die Schächerfiguren erinnern an der Gesamtanlage an Kalvarienberge des benachbarten Niederrheins wie die in Xanten und in Dinslaken, die etwas eher entstanden sind. Deutlich ist bei den Schächerfiguren noch der spätgotische Einfluss. Das Material der alten Teile wohl Baumberger Sandstein. Im Stilistischern Anklänge an die Skulpturen Johann Brabenders für den münsterschen Dom.  


Kruzifix (Friedhof Suderwick) - Wiggerstraße/Kerkpett

Wiggerstraße/Kerkpett Kruzifix (Friedhof Suderwick) - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Kruzifix auf dem katholischen Friedhof Suderwick  

Denkmalnummer: 5
Tag der Eintragung: 30.11.1983
Lage: Wiggerstraße / Kerkpatt  

Charakteristische Merkmale:
Auf neuen Sockelstufen barockes Sandsteinkreuz. Der Originalsockel auf Rechteckplatte allseitig lebhaft geschweift. Dazu geschweifter Giebelabschluß, aus dem der Kreuzbalken wächst, flankiert von Voluten. Die Inschriftflächen am Sockel lautet: "Ich bin die Auferstehung und das Leben!" Joh 11,25 - "Unseren gefallenden Helden aus dem Weltkriege."
Kreuzbalken mit eingezogenen Kielbogenendungen. Die Inschrifttafel INRI als teils aufgerolltes Blatt gearbeitet.
Ausdrucksvoller, kräftiger und durchmodellierter Körper Christi. Das Lendentuch nach barocker Art leicht flatternd. Qualitätvolles Kunstwerk.
Datiert: 1. Hälfte 18. Jh.


Kunsthaus - Osterstraße 69

Villa (Kunsthaus) Osterstraße 69 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Kunsthaus (Villa am ehem. Ostertor)  

Denkmalnummer: 16
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Osterstraße 69  

Charakteristische Merkmale:
Neurenaissancevilla mit kubischer Form, z. T. mit Risaliten zu den Seiten, typische Putzgliederungen auf Backsteinfläche mit gekappten, verschieferten Dach. Im Zusammenhang mit Osterstraße 66 und 71 hist. Villengruppe am ehem. Ostertor.  


Kurfürstenstraße 21 - Statuen Flora und Ceres

Statuen Flora und Ceres Kurfürstenstraße 21 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

2 Statuen (Flora und Ceres)  

Denkmalnummer: 37
Tag der Eintragung: 08.03.1984
Lage: Kurfürstenstraße 21  

Charakteristische Merkmale:
Es handelt sich um beachtliche Figuren des münsterschen Bildhauers Mauritz Gröninger aus der Zeit um 1700. Die 6 - einschließlich der 4 im Ehrenhof von Haus Woord aufgestellten - ursprünglich aus dem Schlossgarten Ahaus stammenden und wohl seit dem frühen 19. Jahrhundert in Bocholt aufgestellten Sandsteinskulpturen gehören zu den bedeutendsten profanen Bildwerken des 17. + 18. Jahrhunderts in Westfalen. Ceres: Die Sandsteinfigur, ist einschl. Sockel 2,70 m hoch. Auf dem Sockel das Wappen des Fürstbischofs Friedrich Christian v. Plettenberg (regierte 1688 - 1706).Die Attribute der Ceres (lat.; Göttin- des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, Hüterin von Ehe und Familie) sind Getreideähren, Fruchtkorb, Fackel, Zepter. Flora: Göttin der Blumen, der Blüten und der Jugend, verkörpert in allegorischen Darstellungen der vier Jahreszeiten den Frühling.
Hinweis: In Abstimmung mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege wurden die Originalfiguren im Schloss Ahaus aufgestellt. Auf dem Grundstück Kurfürstenstraße 21 stehen entsprechende Abgüsse der Originalfiguren.


Kontakt für Fragen und Anregungen:


Bernhard Deckers
Telefon+49 (2871) 953-420
E-Mailan Bernhard Deckers