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Dampfmaschine (Fuckepott) - Rossendale-Promeande

Rossendale-Promenade Fuckepott (Dampfmaschine) - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Fuckepott (Dampfmaschine)  

Dekmalnummer: 23
Tag der Eintragung: 28.10.1983
Lage: Rossendale Promenade  

Charakteristische Merkmale:
1978 hier aufgestellte Antriebswelle einer liegenden Dampfmaschine mit großem Schwungrad und Kolben. Auf neuem Betonsockel montiert. Dampfkessel fehlt.
Aus der Weberei Tacke & Piepenbrock, Bocholt, Ostwall stammend. Hergestellt von Fabrik Otto Recke, Rheydt, um 1894. 
Die technischen Daten: 172 PS bei 70 Umdrehungen pro Minute, der Durchmesser des Schwungrades beträgt 4,40 m.
Der Name "Fuckepott" stammt übrigens von den Geräuschen die eine Dampfmaschine gemacht hat (pfff, pfff...). 
Wichtiges Denkmal der Industrialisierung Bocholts.  


Dinxperloer Straße 340 - Haus Heidefeld

Haus Heidefeld Dinxperloer Straße 340 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Haus Heidefeld  

Denkmalnummer: 51
Tag der Eintragung: 04.10.1984
Lage: Dinxperloer Straße 340  

Charakteristische Merkmale:
Der Komplex des Gutshofes liegt als ländliche Insel in dem in den letzten Jahren gewachsenen Ortsteil Spork. Die im Kern wohl Anfang des 19. Jh. entstandene Anlage eines Gutshofes erhielt ihre heutige Gestalt im Wesentlichen um 1860. Von der Dinxperloer Str. führt eine Allee schräg auf den Hof. Winklig versetzt zu dem Wirtschaftsflügel mit Satteldach erhebt sich das zweigeschossige Haupthaus. Die Vorderseite in Hufeisenform ist unsymmetrisch gegliedert, da ein Flügel als Turm mit niedrigem Pyramidendach dreigeschossig ausgebaut ist. Der Eingang in der Mittelfront ist unbetont an der rechten Seite angeordnet, die schlichten hohen Fenster sind meist mit ganz leichtem Flachbogenabschluss versehen. Die Gebäudeecken sind mit Lisenen gestaltet und der Putz ist in der Front mit einer geritzten Quaderung gearbeitet. Im Inneren ist die alte Zimmerfolge mit historischen Stuckdecken bewahrt. Der schlichte Bau mit noch klassizistischen Anklängen ist mittlerweile als Bauform des Gutshofes im Münsterland selten geworden. Erbaut wurde das Haus Heidefeld 1810 vom Grafen Friedrich Wilhelm von Hamelberg. Nach seinem Tod vermachte er das Bauerngut seinem Neffen Ferdinand Freiherr von Hamelberg, der von 1848 - 1870 als Landrat des Kreises Borken für den Bau der Chausee von Bocholt nach Dinxperlo verantwortlich war. Ende des 19. Jhd. wurde ein Flügel zum Hotel umgenutzt und nach Osten ein großer eingeschossiger Saal angebaut. Von 1898 - 1914 wurde östlich angrenzend eine 500-Meter-Radrennbahn betrieben. Ab 1919 bis zur Einweihung der neuen St.-Ludgerus-Kirche 1933, wurde der Saal als Notkirche genutzt. Für die Namensgebung zeigt sich der Erbauer verantwortlich, weil in der Umgebung seinerzeit große Heideflächen lagen.
2013 wird das Gut unter einem neuen Eigentümer restauriert, umgebaut und umgenutzt.  


Kontakt für Fragen und Anregungen:


Bernhard Deckers
Telefon+49 (2871) 953-420
E-Mailan Bernhard Deckers