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Bahnhof - Hindenburgstraße 5

Bahnhof Hindenburgstraße 5 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bahnhof  

Denkmalnummer: 65

Tag der Eintragung: 27.04.1990

Lage: Hindenburgstraße 5

 

Charakteristische Merkmale:

a) Empfangsgebäude mit

b) 2 Bahnsteigüberdachungen,

c) Abgang im Empfangsgebäude einschl. Unterführung und Aufgang zu den Gleisen,

d) geschlossener Überdachung des Aufganges auf dem Bahnsteig.

zu a): eingeschossiges Empfangsgebäude von 1904. Hauptbau (ziegelsichtig ausgebildet) mit seitlichen Anbauten (durch putz- und ziegelsichtige Flächen gegliedert). Hauptbau unter Satteldach, nördlicher Anbau unter Walmdach, südlicher Anbau nahezu flach gedeckt. Mittelbau mit Halle wird von 2 oktogonalen Türmen (ursprüngl. Hauben-Dächer nicht mehr vorhanden) flankiert.

zu b): genietete Stahlkonstruktion von 1904 mit aufliegenden Flächen mit Innengefälle.

zu c): jugendstilhaftes Geländer am Abgang zur Unterführung, zum Teil erhaltene Wandfliesen (weiß, mit gebrochenen Kanten) im Bereich des Ab- und Aufganges sowie der Unterführung.

zu d): kleine Halle in einer Eisenkonstruktion von 1904 mit verglasten Feldern und Giebelbekrönung.

Begründung: Der Bahnhof ist ein Baudenkmal, weil er anschaulich informiert über die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse (hier: der Verkehrstechnik) in Bocholt und erhaltenswert ist aus wissenschaftlichen (insbesondere Verkehrs- und architekturgeschichtlichen) sowie städtebaulichen Gründen (§ 2 Abs. 1 u. 2 DSchG).


Barloer Ringstraße 31 - Kath. Pfarrkirche St. Helena

Kath. Pfarrkirche St. Helena Barloer Ringstraße 31 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Katholische Pfarrkirche St. Helena  

Denkmalnummer: 8

Tag der Eintragung: 30.11.1983

Lage: Barloer Ringstraße 31

 

Charakteristische Merkmale:

Schlichter flachgedeckter Saalbau mit 3/6-Schluß von dem königlichen Bauinspektor Teuto aus Münster, erbaut 1824, Westturm 1862.
Zit.: Dehio S. 35

Leider wurde 1968 der Altbau durch großräumige Erweiterung empfindlich in seiner Raumwirkung beeinträchtigt


Bauernhaus Klein-Hardt - Harderhook 3

Bauernhof Klein-Hardt Harderhook 3 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bauernhaus Klein-Hardt  

Denkmalnummer: 67

Tag der Eintragung: 17.12.1993

Lage: Harderhook 14    

 

Charakteristische Merkmale:

Eines der ältesten Bauernhäuser auf T-förmigem Grundriss im westlichen Münsterland.

Der querliegende Wohnteil vor dem erneuten Wirtschaftsteil mit Längsdeele zweigeschossig mit Krüppelwalmdach.

Die Fassade des Backsteinhofes zu fünf Achsen, Fensterzargen aus Holz, im Erdgeschoss Blendladen, schlichte Maueranker, auf der Mittelachse im Schriftstein bez.: G. H. H. - A. C. S. T - Nr. 39 -L. H. M. C. W. - B. I. H. 1834 - E 216G, - Baumeister Gebrüder Giesing. Die Oberlichttür auf der zweiten Achse von links.


Bauernhaus - Wollstegge 39

Wollstegge 39 Bauernhaus - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bauernhaus an der Wollstegge 39  

Denkmalnummer: 43
Tag der Eintragung: 19.03.1984
Lage: Wollstegge 39  

Charakteristische Merkmale:
Gut erhaltener Zweiständerbau des frühen 19. Jh.mit zur Straße gewandtem Wohnteil und Backsteinmauerwerk. Hellrote Backsteinwände. Fenster mit Holzzargenrahmung. Die Sprossenfenster erneuert. Blendläden. Schwarzes Pfannendach. Oberes Giebelfeld an der Wohnseite senkrecht verbrettert. Seitenmauern und der Stallteil teils später erneuert. Kellerkammer noch vorhanden.
Ebenso erkennbar die in den Abseiten liegenden Opkamern.
Als einziges dazu gut erhaltenes Beispiel der hier früher vorherrschenden Bauernhäuser in dieser Entwicklungsstufe von besonderer Bedeutung.


Bauernhof - Raiffeisenring 50

Bauernhof Raiffeisenring 50 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bauernhof Raiffeisenring 50 (ehem. Mussumer Ringstraße 12)  

Denkmalnummer: 24

Tag der Eintragung: 28.10.1983

Lage: Raiffeisenring 50 (ehem. Mussumer Ringstraße 12)  

 

Charakteristische Merkmale:

Zusammen mit dem ehemaligen Bauernhaus Mussumer Ringstraße 19 befinden sich zwei an der Straßenkreuzung gegenüberliegende Hofstellen, beide mit den typischen Längsdeelenbauernhäusern und den zugehörigen Scheunen und Wagenschuppen.

Wegen ihrer nur unwesentlich veränderten Gestalt und ihrem straßenbestimmenden Zusammenhang exemplarisch für die Bauernhausgestaltung des Historismus im Westmünsterland.

Das Haus Mussumer Ringstraße12/Schlavenhorst von 1901 in hellrotem Backsteinmauerwerk.
Das Haus Mussumer Ringstraße19/ Brinkstegge bez. 1881 in dunklem Backstein, dunkles Pfannendach.

Anmerkung: Durch die neue Straßensituation ist der Zusammenhang zwischen den beiden Hofstellen nicht mehr vorhanden und eine Unterschutzstellung der Hofstelle Mussumer Ringstraße 19 nicht mehr erfolgt.


Benölkenplatz 2 - Amtsgericht

Amtsgericht Benölkenplatz 2 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Amtsgericht Bocholt  

Denkmalnummer: 57

Tag der Eintragung: 23.07.1984

Lage: Benölkenplatz 2  

 

Charakteristische Merkmale:

Das Amtsgericht ist ein Gebäude des Historismus mit Jugendstilelementen.

Das 1911 vollendete Amtsgericht ist ein dreigeschossiger Ziegelsteinbau mit Werksteingliederung und Satteldach, traufenständig zur Platzseite.

Hauptfront zum Platz mit dreizehn Fensterachsen, die drei mittleren gehören zum Mittelrisalit, der in der Dachzone mit einem hohen, bis zum Hauptfirst reichenden, jugendstilhaften Volutengiebel abgeschlossen wird.
Das Rundbogenportal auf der Mittelachse wird durch ein Giebelfeld aus zusammengesetzten geschweiften Bogen abgeschlossen, zu dessen Schmuckelementen ein Reichsadler gehört.
In den beiden unteren Geschossen ist der Mittelrisalit beidseitig durch Vorsprünge um ein Achsmaß verbreitert.
Vor den beiden seitlichen Giebelflächen springen eingeschossige Anbauten mit Krüppelwalmdächern - gleiche Neigung wie beim Hauptdach - hervor; die Ecken sind durch Werksteinquaderung betont.

2006 wurde an Stelle des Gerichtsgefängnisses ein moderner Anbau errichtet.

Im gesamten Gebäudekomplex ist heute das Justizzentrum mit Amtsgericht, Arbeitsgericht und Staatsanwaltschaft untergebracht.


Berliner Platz 2 - Fabrikschornstein (Spinnerei Driessen)

Fabrikschornstein ehem. Spinnerei Driessen  

Denkmalnummer: 47

Tag der Eintragung: 04.07.1984

Lage: Berliner Platz 2 

 

Charakteristische Merkmale:

Den Aufstieg zu einem regionalen Zentrum verdankt Bocholt der Mitte des 19. Jh. entstandener Textilindustrie.

Einer dieser frühen Industriebetriebe war die Spinnerei Driessen. Heute zeugt jedoch nur noch der 1982 restaurierte Schornstein von dieser Fabrikanlage. Die Betriebsfläche wurde in den 90iger Jahren für ein Fachmarktzentrum umgenutzt.
Auf die Erhaltung des Schornsteins wurde dabei besonderes Gewicht gelegt und bildet heute als Merkzeichen den Mittelpunkt einer Platzanlage.

Dieser achteckige, auf quadratischem Sockel stehende, gebänderte Schornstein mit dem imposant ausgebildeten Kaminkopf wurde um 1857 erbaut und ist eines der letzten vollständig erhaltenen frühen Exemplare seiner Zeit in Westfalen.

Die Rauchgaseinführung erfolgte über einen gemauerten Fuchs, der im Ansatz erhalten ist. Die Schornsteinhöhe beträgt über der Vertiefung 33,7 m. Die Schrägstellung mit Neigungsrichtung nach Südwesten beträgt 27 cm.


Bismarckstraße 4 - Villa

Villa Bismarckstraße 4 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Bismarckstraße 4  

Denkmalnummer: 26

Tag der Eintragung: 01.12.1983

Lage: Bismarckstraße 4

 

Charakteristische Merkmale:

Der vierachsige, zweigeschossige, kubische Bau aus Backstein mit Putzgliederung sowie gekappten Mansarddach ist in seinen Stilformen von der niederländischen Renaissance abgeleitet.

Hervorzuheben ist der gute Erhaltungszustand und die gute künstlerische Detailqualität, die das Haus als Einzelbaudenkmal erscheinen lassen. Das Haus ist ein qualitätvolles Beispiel einer bürgerlichen Villa, erbaut 1895.

Städtebaulich wichtiges Vermittlungsglied zwischen dem Villenensemble der Bismarckstraße und dem Ensemble um die Christuskirche an der Münsterstraße.


Bismarckstraße 9 - Wohnhaus

Wohnhaus Bismarckstraße 9 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 9  

Denkmalnummer: 60

Tag der Eintragung: 20.02.1985

Lage: Bismarckstraße 9 

 

Charakteristische Merkmale:

Seitlich erschlossener zweigeschossiger schlichter Putzbau mit Walmdach und Zierfachwerk an den Zwerghäuschen.


Bismarckstraße 11 - Wohnhaus (Doppelhaus)

Wohnhaus (Doppelhaus) Bismarckstraße 11 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus (Doppelhaus)
an der Bismarckstraße 11  

Denkmalnummer: 27

Tag der Eintragung: 01.12.1983

Lage: Bismarckstraße 11

 

Charakteristische Merkmale:

Erbaut 1902 durch den Bauunternehmer Hülskamp aus Bocholt.
Zweigeschossiges Doppelhaus als Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Weite Dachüberstände und Schwebegiebel.


Bismarckstraße 12 - Wohnhaus

Wohnhaus Bismarckstraße 12 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 12  

Denkmalnummer: 38

Tag der Eintragung: 19.03.1984

Lage: Bismarckstraße 12 

 

Charakteristische Merkmale:

Zweigeschossiger neugotischer Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Coupiertes Mansarddach mit Schieferdeckung, weite Dachüberstände mit Knaggen und Schwebegiebeln an den Risaliten. Die Rückseite weiß gestrichen mit neuem Anbau.

Erbaut für den Kaufmann Otto Degener, später Wohnhaus von Heinrich Beckmann.

Auf der Nordseite links neben dem Treppenturm Stuckornament mit Jahreszahl 1902.


Bismarckstraße 13 - Wohnhaus (Doppelhaus)

Wohnhaus (Doppelhaus) an der Bismarckstraße 13  

Denkmalnummer: 28

Tag der Eintragung: 01.12.1983

Lage: Bismarckstraße 13

 

Charakteristische Merkmale:

Erbaut 1902 durch den Bauunternehmer Hülskamp aus Bocholt.

Zweigeschossiges Doppelhaus als Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Weite Dachüberstände und Schwebegiebel.


Bismarckstraße 15 - Wohnhaus

Wohnhaus Bismarckstraße 15 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 15

Denkmalnummer: 35

Tag der Eintragung: 23.02.1984

Lage: Bismarckstraße 15

 

Charakteristische Merkmale:

Zweigeschossiger Putzbau mit jugendstilhaften Stuckierungen. Fünf Achsen mit Mittelrisalit Coupiertes Mansarddach mit Schiefer gedeckt.

Erbaut 1904 für Heinrich Valleé.


Bismarckstraße 23 - Wohnhaus

Wohnhaus Bismarckstraße 23 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Bismarckstraße 23  

Denkmalnummer: 29

Tag der Eintragung: 27.01.1984

Lage: Bismarckstraße 23 

 

Charakteristische Merkmale:

Erbaut 1907. Zweigeschossiger neugotischer Backsteinbau mit Stuckierungen an Türen, Fenstern und Gesimsen. Gekapptes Mansarddach mit Schiefereindeckung.


Blücherstraße 122- Friedhofskapelle

Friedhofskapelle Blücherstraße 122 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Friedhofskapelle  

Denkmalnummer: 18

Tag der Eintragung: 28.10.1983

Lage: Blücherstraße 122 

 

Charakteristische Merkmale:

Friedhof in schöner gärtnerischer Anlage mit reichem Baumbestand. Parkcharakter im Stil der zwanziger Jahre.

In der Nähe des Haupteingangs ist die Kapelle, ein bedeutender Backsteinbau in expressionistischen Formen. Der Hauptbau auf quadratischem Grundriss mit Reihung von Okuli direkt unter dem Hauptgesims. Flachgeneigtes Pyramidendach mit offenem hölzernen und weißgestrichenen Glockendachreiter. Niedrigere flachgedeckte Eingangshalle vorgelegt. Über umlaufendem Treppensockel Arkadenhalle. Darüber Okulifenster. Rückseitig niedriger Trakt angeschoben, der im Souterrain die Leichenhalle aufnimmt, darüber die Friedhofsverwaltung. Ausdrucksvolle Portalgestaltung mit Freitreppe in Art Deko Motiven.

Das Innere der Kapelle mit flacher Holzdecke und schlichter expressionistischer Ornamentverglasung.

Bemerkenswert die von den Funktionen her sorgfältig konzipierte Anlage, zugleich als künstlerische Bauform von großer Klarheit und hervorragender Proportionierung. In dieser Qualität als Friedhofskapelle fast ohne Parallele.

Erbaut um 1937.

Der historische Teil des Friedhofes wurde am 04.06.2008 unter Denkmalschutz gestellt.


Blücherstraße 122- Städtischer Friedhof

Städtischer Friedhof  

Denkmalnummer: 79
Tag der Eintragung: 04.06.2008
Lage: Blücherstraße 122    

Charakteristische Merkmale:
Das Denkmal "Städtischer Friedhof Bocholt" besteht neben dem abgegrenzten 13,1 ha großen Friedhofsareal, der Mauer am Kapellenplatz, dem Wegesystem, der strukturgebenden Bepflanzung sowie den ortsgeschichtlich und künstlerisch bedeutenden Grabstätten, aus der Friedhofskapelle (am 28.10.1983 unter Denkmalschutz gestellt), den Ehrenfriedhöfen der beiden Weltkriege, den Alleen und der Kreuzigungsgruppe. Zu ihren besonderen Merkmalen gehören auch die mit Natursteinkantensteinen gefassten Wege, deren Ecken an Wegeeinmündungen und Wegekreuzungen abgerundet sind, die wassergebundenen Wegedecken, die Natursteinplattenwege in der Ehrenanlage für die Gefallenen des 2. Weltkriegs und die Wasserbecken bzw. Brunnen. Im Jahr 1904 wurde mit den Erd- und Entwässerungsarbeiten für den neuen Friedhof begonnen, fertig gestellt wurden die Friedhofsanlagen im Jahr 1906. Im Mai 1908 erfolgte die erste Belegung. In der Amtszeit des Bürgermeisters Rudolf Geller konzipierte Friedrich Hermann Kraatz (1850-1934), der von 1897 bis 1913 Stadtbaumeister in Bocholt war, die Neuanlage des Städtischen Friedhofs an der Blücherstraße. Der Entwurf einer nahezu quadratischen Friedhofsanlage mit Mittelrondell und Wegesystem hat seine unverwechselbare Gestalt bis heute bewahrt. Der Friedhof ist ein herausragendes und frühes Beispiel für die geometrisch-architektonischen Gestaltungsprinzipien, die Anfang des 20. Jahrhunderts durch die so genannte "Reformgartenbewegung" in der Gartenkunst wiederbelebt wurden und sich bewusst absetzten von der bis dahin verbreiteten landschaftlichen Gestaltung von Gärten, Parks und Friedhöfen.


Böggeringstraße 94 - Fabrikantenvilla

Fabrikantenvilla Böggeringstraße 94 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Fabrikantenvilla
an der Böggeringstraße 94

Denkmalnummer: 2
Tag der Eintragung: 01.09.1983
Lage: Böggeringstraße 94  

Charakteristische Merkmale:
Es handelt sich um ein qualitätsvolles Beispiel einer Fabrikantenvilla im Stile der Neurenaissance und ist auf 1904 datiert. Hervorzuheben sind der gute Erhaltungszustand und die gute künstlerische Detailqualität, die das Haus als Einzeldenkmal erscheinen lassen. Die Villa ist ein typisches Exemplar der Villen, die sich frei an dem Stil der niederländischen Renaissance orientieren (Backstein mit Putzgliederung).


Bürgerhaus - Kaiser-Wilhelm-Straße 11

Bürgerhaus Kaiser-Wilhelm-Straße 11 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Bürgerhaus an der Kaiser-Wilhelm-Straße 11  

Denkmalnummer: 44
Tag der Eintragung: 04.07.1984
Lage: Kaiser-Wilhelm-Straße 11  

Charakteristische Merkmale:
Das aus einem geschlossenen Baukubus mit aufgesetztem Walmdach bestehende Bürgerhaus ist um 1860 erbaut worden. Die Bausubstanz wurde im Innern durch Kriegseinwirkung erheblich zerstört und beim Wiederaufbau Veränderungen unterworfen. Das Außenmauerwerk ist ganz erhalten geblieben und befindet sich in gutem Zustand. Der zweigeschossige, fünf Achsen breite Putzbau steht in der Tradition des 18. Jh. Die Stuckfassade ist im Sinne der Erbauerzeit in qualitätvollem spätklassizistischem Dekor ausgeführt: Ritzquaderung. Im Erdgeschoß Rundbogenfenster, im Obergeschoß Rechteckfenster mit geraden Verdachungen. Der die Geschosse trennende Fries mit gegenständig angeordneten Akantusranken und Pferdeköpfen. Die Seitenwände und die Rückseite sind ohne Gliederung. Das Gebäude ist eines der bedeutendsten Beispiele dieses Typs im Münsterland. 2005 umfassend restauriert und mit qualitätvollen Erweiterungsanbau versehen.


Kontakt für Fragen und Anregungen:


Bernhard Deckers
Telefon+49 (2871) 953-420
E-Mailan Bernhard Deckers