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Adenauerallee 14 - Villa

Villa Adenauerallee 14 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Adenauerallee 14  

Denkmalnummer: 34

Tag der Eintragung: 23.02.1984

Lage: Adenauerallee 14

 

Charakteristische Merkmale:

In Form und Dekor schlicht in nachklassizistischer Auffassung 1907 erbautes Bürgerhaus; für Bauunternehmer Hermann Hitpass, Architekt Josef Nießing. Später Wohnhaus des Fabrikanten Wilhelm Borgers (1874-1937).

Leider durch Umbauten stark verändert. Hervorzuheben ist die Lage an der Adenauerallee mit vorwiegend bürgerlich geprägter Bebauung, insbesondere der enge bauliche Zusammenhang mit dem qualitätvollen Baudenkmal Adenauerallee 16 ist wichtig für das Gesamtbild der Straße.


Adenauerallee 16 - Villa

Villa Adenauerallee 16 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Adenauerallee 16

Denkmalnummer: 30

Tag der Eintragung: 10.02.1984

Lage: Adenauerallee 16

 

Charakteristische Merkmale:

Erbaut für den Fabrikanten August Fischer, jun.

Von den erhalten gebliebenen Villenbestand Bocholts ist die Nr. 16 die einzige, die in so ausgeprägter Form sich in dem in der Architektur durchsetzenden Jugendstil zeigt. Dabei sind die barockisierenden Einflüsse ganz auf der Höhe der Zeit, wie z.B. das Gesamtwerk Behrens und Olbrichs zeigt, zwei in dieser Zeit vorbildliche Architekten Deutschlands.

Auf einem Grundstück mit schöner Pfeilermauer eine zweigeschossige Villa des Jugendstils, verputzt mit reichem Stuck in leicht barockisierenden Jugendstilformen. Die Straßenfassade zu Vier-Achsen, davon die rechte als Risalit mit Schweifgiebel, als Schlussstein eine Maske von Voluten gerahmt.
Im Erdgeschoß ein Vorbau auf geschwungenem Grundriss, im Obergeschoß ein Balkon mit großem, zurückliegenden Rundbogenfenster. Die Fenster links mit Rundsäulen im Erdgeschoß und Pilastern im Obergeschoß Links zurückliegend Eingang und Treppenhaus im Risalit, in dessen Schweifgiebel bez. 1907.  


Adenauerallee 26 - Wohnhaus

Wohnhaus Adenauerallee 26 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 26  

Denkmalnummer: 54

Tag der Eintragung: 02.10.1984

Lage: Adenauerallee 26

 

Charakteristische Merkmale:

Das Gebäude ist Teil einer zusammenhängenden Baugruppe, die um die Jahrhundertwende an der großzügig geplanten Ausfallstraße nach Norden – der heutigen Adenauerallee – als eine einheitliche zweigeschossige historische Wohnhausbebauung erstellt worden ist.Bezeichnet im Zwerchgiebel mit 1899.

Die Planung erfolgte durch den Architekten Gustav Pries aus Hameln für den Bocholter Bauunternehmer August Hülskamp. Die Baugruppe aus 3 Reihenhäusern ist einheitlich aus Backsteinen mit Stuckgliederungen erstellt. Die Mansarddächer wurden nach Kriegsbeschädigung erneuert und die Dachaufbauten zum Teil in vereinfachter Form wiederhergestellt. Der straßenseitige Eingang wurde zur Giebelseite verlegt und das Gebäude 1971 zum Mehrfamilienhaus umgebaut.

Die Bebauung zeigt hier im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie Adenauerallee 32 bis 36 ein geschlossenes Straßenbild der Jahrhundertwende. Dieses Straßenstück vom Benölkenplatz an hat trotz der Verbreiterung der Straße noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung beibehalten und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914.

Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städt. Repräsentationsachse mit übernimmt.


Adenauerallee 28 - Wohnhaus

Wohnhaus Adenauerallee 28 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 28  

Denkmalnummer: 55

Tag der Eintragung: 02.10.1984

Lage: Adenauerallee 28

 

Charakteristische Merkmale:

Das Gebäude ist Teil einer zusammenhängenden Baugruppe, die um die Jahrhundertwende an der großzügig geplanten Ausfallstraße nach Norden – der heutigen Adenauerallee – als eine einheitliche zweigeschossige historische Wohnhausbebauung erstellt worden ist. Bezeichnet im Zwerchgiebel des Nachbarhauses.

Die Planung erfolgte durch den Architekten Gustav Pries aus Hameln für den Bocholter Bauunternehmer August Hülskamp. Die Baugruppe aus 3 Reihenhäusern ist einheitlich aus Backsteinen mit Stuckgliederungen erstellt. Die Mansarddächer wurden nach Kriegsbeschädigung erneuert und die Dachaufbauten zum Teil in vereinfachter Form wiederhergestellt.

Die Bebauung zeigt hier im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie Adenauerallee 32 bis 36 ein geschlossenes Straßenbild der Jahrhundertwende. Dieses Straßenstück vom Benölkenplatz an hat trotz der Verbreiterung der Straße noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung beibehalten und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914.

Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städt. Repräsentationsachse mit übernimmt.


Adenauerallee 30 - Wohnhaus

Wohnhaus Adenauerallee 30 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 30

Denkmalnummer: 56

Tag der Eintragung: 02.10.1984

Lage: Adenauerallee 30

 

Charakteristische Merkmale:

Das Gebäude ist Teil einer zusammenhängenden Baugruppe, die um die Jahrhundertwende an der großzügig geplanten Ausfallstraße nach Norden – der heutigen Adenauerallee – als eine einheitliche zweigeschossige historische Wohnhausbebauung erstellt worden ist. Bezeichnet im Zwerchgiebel des Nachbarhauses.

Die Planung erfolgte durch den Architekten Gustav Pries aus Hameln für den Unternehmer Gustav Grote. Bauunternehmer ist August Hülskamp. Die Baugruppe aus 3 Reihenhäusern ist einheitlich aus Backsteinen mit Stuckgliederungen erstellt. Die Mansarddächer wurden nach Kriegsbeschädigung erneuert und die Dachaufbauten zum Teil in vereinfachter Form wiederhergestellt.

Die Bebauung zeigt hier im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie Adenauerallee 32 bis 36 ein geschlossenes Straßenbild der Jahrhundertwende. Dieses Straßenstück vom Benölkenplatz an hat trotz der Verbreiterung der Straße noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung beibehalten und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914.

Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städt. Repräsentationsachse mit übernimmt.


Adenauerallee 32 - Villa

Villa Adenauerallee 32 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Adenauerallee 32  

Denkmalnummer: 73

Tag der Eintragung: 04.12.2001

Lage: Adenauerallee 32

 

Charakteristische Merkmale:

Das Gebäude ist Teil einer einheitlichen historischen Wohnbebauung, die um die Jahrhundertwende an der heutigen Adenauerallee entstanden ist.

Im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmälern Adenauerallee 14 und 16 sowie 26, 28, 30, 34, 36 zeigt dieses Straßenstück noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts um 1900.

Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen. Die einheitliche zweigeschossige historische Wohnhausbebauung ist hier hervorragend erhalten.

Denkmalwert ist das historische Wohnhaus in Ecklage mit Schaufassaden zu den Straßenseiten Adenauerallee und Kuckuckstraße mit der typischen Zweigeschossigkeit und der Kombination von Backstein und hellen Stuckverzierungen.

Erbaut 1896 durch den Bauunternehmer Menting von Bernhard Breuer.


Adenauerallee 34 - Wohnhaus

Wohnhaus Adenauerallee 34 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 34  

Denkmalnummer: 53

Tag der Eintragung: 02.10.1984

Lage: Adenauerallee 34

Charakteristische Merkmale:

Das Gebäude ist Teil einer einheitlichen historischen Wohnhausbebauung, die um die Jahrhundertwende an der heutigen Adenauerallee entstanden ist.

Erbaut 1904 für den Bauunternehmer Sütfels, Bocholt. 1945 durch Kriegseinwirkungen beschädigt und ausgebrannt. Das Dach wurde als Walmdach ohne Zwerchgiebel wiederaufgebaut.

Im Zusammenhang mit den benachbarten Baudenkmalen Adenauerallee 14 und 16 sowie 26 bis 32 und 36 zeigt dieses Straßenstück noch wesentlich den Charakter der großzügigen Ausfallstraße mit Villenbebauung und dokumentiert eindrucksvoll die wirtschaftliche Blüte Bocholts vor 1914.

Die Mischung von im Stil unterschiedlichen Villen in großzügigen Parkgrundstücken mit eindrucksvollem Baumbestand ist ein für den Städtebau in wilhelminischer Zeit typisches Phänomen, die zugleich die Funktion als städtisches Repräsentationsachse mit übernimmt.  


Adenauerallee 36 - Wohnhaus

Wohnhaus Adenauerallee 36 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wohnhaus an der Adenauerallee 36

Denkmalnummer: 70

Tag der Eintragung: 19.05.1999

Lage: Adenauerallee 36

 

Charakteristische Merkmale:

Fünfachsiges, zweigeschossiges Wohnhaus mit schwarzen Pfannen gedecktes Walmdach.

Im Innern ursprünglich erhaltene Struktur mit alten Fenstern und Türen sowie im Eingangsbereich erhaltene Tür mit Oberlicht und eingebauter Lampe.


Adenauerallee 66 - Villa

Villa Adenauerallee 66 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Adenauerallee 66  

Denkmalnummer: 81

Tag der Eintragung: 03.01.2011

Lage: Adenauerallee 66   

 

Charakteristische Merkmale:

Frei stehende verputzte Villa auf der Ostseite der Adenauerallee als giebelständiges eingeschossiges Gebäude mit zweigeschossigem Mansarddach und Krüppelwalm.

Die Fassaden sind mit Zwerchhaus über dem Eingang, zur Straßenseite mit einer Ausflucht bzw. Standerker und auf der Rückseite mit einer nachträglich geschlossenen Veranda gegliedert.

Die 1912 fertiggestellte Villa wurde für den Beigeordneten und zweiten Bürgermeister der Stadt Bocholt, Dr. Johannes Alff (1881-1973) erbaut. Architekt war R. Hülskamp.

Das Gebäude besticht durch viele originale Ausstattungsdetails.


Adenauerallee 79 - Villa

Villa Adenauerallee 79 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Adenauerallee 79

Denkmalnummer: 71

Tag der Eintragung: 28.10.1999

Lage: Adenauerallee 79    

 

Charakteristische Merkmale:

Fabrikantenvilla in Backsteinmassivbauweise mit dekorativen Details aus Tuffstein und Kupferblech, auf Symmetrie ausgerichtet mit Walmdach. In der Tradition der bürgerlichen, historischen Baukultur und auf großen Wohnkomfort ausgerichtetes Wohngebäude.

Denkmalwert ist das Haus mit seinem unverändert erhaltenen Grundriss und der wandfesten Ausstattung - z. B. die originalen Türen mit den Beschlägen, die Einbauschränke, die verschiedenen Fußböden: u. a. Marmorfußboden, Parkettfußboden im Herrenzimmer, Esszimmer, Diele und Wohnzimmer, die Wandverkleidung, die Heizkörper inklusive Heizkörperverkleidungen.

Denkmalwert sind die Treppenanlagen innen und außen; ebenfalls denkmalwert sind die zum Haus gehörige Terrassenanlage und die Garteneinfriedung zur Adenauerallee hin.

Das Gebäude wurde 1925 von Architekten der Duisburger Baufirma Gebrüder Kiefer für den Textilfabrikanten Fritz Borgers errichtet.


Adenauerallee 81 - Villa

Villa Adenauerallee 81 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Villa an der Adenauerallee 81

Denkmalnummer: 69

Tag der Eintragung: 04.03.1994

Lage: Adenauerallee 81

 

Charakteristische Merkmale:

Der zweigeschossige Backsteinbau unter schiefer-gedecktem Dach ist ein gut erhaltenes Beispiel für die unter Einfluss des Bauhauses und des Werkbundes entstandene Villenarchitektur der 20er Jahre.

Aus der Gruppe der repräsentativen, villenähnlichen Wohnhäuser nördlich der Freiheitstraße ragt es durch die für die Entstehungszeit moderne, konsequente Formgebung heraus.

Denkmalwert ist das Haus mit seinem unverändert erhaltenen Grundriss, den originalen Türen, den Einbauschränken, dem Kachelofen und dem Stabparkett im Wohnraum. Die Terrassenanlagen, die Gartentreppen und der Fußweg mit Laubengang von der Straße zum Haus sind ebenfalls denkmalwert.


Am Efing 20 - Haus Efing

Haus Efing Am Efing 20 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholtbocholt rathaus planen denkmal A 49 02 haus efing jahr 1959

Haus Efing  

Denkmalnummer: 49

Tag der Eintragung: 04.07.1984

Lage: Am Efing 20

 

Charakteristische Merkmale:

Das "Haus Efing" wird erstmalig 1323 in einer Schenkungsurkunde an das große weiße Stift zu Bocholt erwähnt. Um 1570 wird durch Johann von Rhemen auf der von Gräften umschlossenen Grundstücksfläche ein adliges Wohnhaus erbaut. Der achteckige Turm, an dem eine Tafel mit der Jahreszahl und dem Wappen der Erbauer hängt stammt noch aus dieser Zeit.

Der Rest des Hauses ist wohl im Dreißigjährigem Krieg zerstört worden. Der Neuaufbau in der heutigen Form erfolgte wohl 1655, 1669 und im 18. Jhd. Ein Torhaus aus dem 18. Jhd. ist noch erhalten, Das zweigeschossige Herrenhaus stellte den kleinsten Gebäudetypus der westfälischen Wasserburg dar, das sog. "Feste Haus". Ein entscheidenes Kennzeichen dieser Befestigungsanlage im Flachland - die umgebende Gräftenanlage - ist noch völlig intakt.  

1996 nach über 40 Jahren Leerstand unfassende Restaurierung des Herrenhauses und Umbau zum Mehrfamilienhaus.  

U.a. aufgeführt im Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Dehio S.61  


Am Hambrock 23-25 - Haus Büling

Haus Büling Am Hambrock 23-25 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Haus Büling, gen. Hambrock  

Denkmalnummer: 7

Tag der Eintragung: 01.12.1983

Lage: Am Hambrock 23-25

 

Charakteristische Merkmale:

Erbaut für Jobst von Hambrock, Generalleutnant der holländischen Kavallerie, und seine Gemahlin Mechtild Anna von Bentinck.

Zweigeschossiger Backsteinbau mit Werksteingliederung, über dem Hauptportal Allianzwappen der Erbauer, bez. 1709.

Die unvollendet gebliebene Hauptfront in typisch niederländischem Barock; sprossengeteilte Schiebefenster mit gequaderten Werksteinstürzen. Im Binnenwinkel ein niedriger älterer Fachwerkbau mit eigenem Dach.
Die Anlage von einem weit verzweigten unvollständig erhaltenen Grabensystem umgeben. Torhaus und Fachwerkscheune stark verändert.
Zit.: Dehio S. 546 -547  


Am Rosenberg 1 - Kötterhaus

Kötterhaus Am Rosenberg 1 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Kötterhaus  

Denkmalnummer: 72

Tag der Eintragung: 25.10.2001

Lage: Am Rosenberg 1

 

Charakteristische Merkmale:

Das Zweiständerfachwerkgebäude geht auf ein Haus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts zurück. Sein Äußeres zeigt jetzt die Überformung des späteren 18. Jahrhunderts. 1939/40 wurde das Gebäude nach einem Entwurf des Architekten Karl Jansen zu einem Kindergarten umgebaut. 1948 eingreifend umgebaut und innen ausgebaut, dabei die Backsteingefache mit alten Steinen neu ausgemauert und die Endtür durch sprossenverglaste Türanlage ersetzt.

Es handelt sich hier um das letzte Fachwerkbauernhaus nicht nur in Bocholt, sondern in der gesamten weiteren Umgebung. Über dem ehem. Stallteil steiles Pfannendach, der Wohnteil mit weit ausgestellten Kübbungen. Die vorkragenden Giebelverbretterungen sind auf schlichten Knaggen abgestützt. Die Gefache jeweils oben mit Bändern aus schräg gesetzten Backsteinen gegliedert.

Bedeutend ist u. a. der Umbau der 1940er Jahre, da das Gebäude die Ansprüche und Ausstattung der Kindergärten zeigt, die von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt eingerichtet wurden.

Zum denkmalwerten Kötterhaus gehört auch der hochwüchsige und wertvolle Eichenbestand auf der umgebenden Freifläche.


Amtsgericht - Benölkenplatz 2

Amtsgericht Benölkenplatz 2 - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Amtsgericht Bocholt  

Denkmalnummer: 57

Tag der Eintragung: 23.07.1984

Lage: Benölkenplatz 2  

 

Charakteristische Merkmale:

Das Amtsgericht ist ein Gebäude des Historismus mit Jugendstilelementen. Das 1911 vollendete Amtsgericht ist ein dreigeschossiger Ziegelsteinbau mit Werksteingliederung und Satteldach, traufenständig zur Platzseite.
Hauptfront zum Platz mit dreizehn Fensterachsen, die drei mittleren gehören zum Mittelrisalit, der in der Dachzone mit einem hohen, bis zum Hauptfirst reichenden, jugendstilhaften Volutengiebel abgeschlossen wird.
Das Rundbogenportal auf der Mittelachse wird durch ein Giebelfeld aus zusammengesetzten geschweiften Bogen abgeschlossen, zu dessen Schmuckelementen ein Reichsadler gehört.
In den beiden unteren Geschossen ist der Mittelrisalit beidseitig durch Vorsprünge um ein Achsmaß verbreitert.
Vor den beiden seitlichen Giebelflächen springen eingeschossige Anbauten mit Krüppelwalmdächern - gleiche Neigung wie beim Hauptdach - hervor; die Ecken sind durch Werksteinquaderung betont.

2006 wurde an Stelle des Gerichtsgefängnisses ein moderner Anbau errichtet.

Im gesamten Gebäudekomplex ist heute das Justizzentrum mit Amtsgericht, Arbeitsgericht und Staatsanwaltschaft untergebracht.


Auf der Recke/Herzogstraße - Wasserturm

Wasserturm Auf der Recke/Herzogstraße - Foto: Bernhard Deckers, Stadt Bocholt

Wasserturm  

Denkmalnummer: 48

Tag der Eintragung: 04.07.1984

Lage: Auf der Recke / Herzogstraße  

 

Charakteristische Merkmale:  

Der Wasserturm, Baujahr 1913, ist einer der bedeutesten profanen Denkmäler und das wichtigste technische Denkmal der Stadt Bocholt.

Entworfen und gebaut wurde der Turm nach dem "Intze-Prinzip" von dem Münsteraner Architekten Alfred Hensen 1869-1931 (Hensen gilt als einer der qualitätvollsten und wandelbarsten Architekten Westfalens seiner Zeit).

Im Inneren ist der Baukörper bis zum Wassertank hohl, Stahlkonstruktionen steifen den Baukörper von innen aus. Der Wassertank hat ein Fassungsvermögen von 1000 cbm. Die Höhe des Turmes beträgt 42,0 m bei einem Durchmesser von 16,0 m. Der Rundbau aus Backsteinmauerwerk ist durch Lisenen in Quaderimitation gegliedert.

1963 erfolgten Instandsetzungsarbeiten des durch Kriegsereignisse beschädigten Wasserturmes mit der Umgestaltung des Turmkopfes durch Zumauern der oberen Fensterreihe und Neuausbildung der Attika und des Daches.

In 1997 wurden 4 Klassenräume in den Turm eingefügt, die über einen externen Treppenturm erschlossen sind, Entwurf Architekturbüro Prof. Pfeiffer, Lüdinghausen.

In 2002 erfolgte der Ausbau des Erdgeschosses zu einem Ausstellungs- und Tagungsraum.

Der Wasserturm bildet einen unerläßlichen Blickpunkt an der Nordwest-Ecke des Benölkenplatzes. Seit 2004 sorgen Pumpen für den richtigen Druck im Trinkwassernetz und der Wasserturm wurde vom Netz genommen.

2012 wurde eine umfassende Restaurierung der Fassade mit Neuaufmauerung des Turmkopfes vorgenommen.


Kontakt für Fragen und Anregungen:


Bernhard Deckers
Telefon+49 (2871) 953-420
E-Mailan Bernhard Deckers