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Auf Spurensuche nach Problemzonen


Gehen Sie Schwachstellen auf die Spur mit einem Infrarotthermometer und Feuchtigkeitsmessgerät. (Foto: Bruno Wansing)Gehen Sie Schwachstellen auf die Spur mit einem Infrarotthermometer und Feuchtigkeitsmessgerät. (Foto: Bruno Wansing)

Mit den steigenden Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden gewinnen Details und damit auch kleine Problemzonen immer mehr an Bedeutung.

Zu den Problemzonen gehören auch Wärmebrücken. Die örtlich begrenzten Störungen in der Gebäudehülle verursachen Wärme- und somit Energieverluste. Im Extremfall können diese Kältezonen auch eine Schädigung von Bausubstanz und Wohnklima durch Feuchte-, Frost- und Schimmelschäden verursachen. Zu den Wärmebrücken gehören zum Beispiel Gebäudekanten oder –decken als auch ausragende Bauteile, wie Balkonplatten, die unzureichend oder falsch gedämmt sind oder sonstige undichte Stellen aufweisen.

Schwachstellen aufspüren mit Infrarotthermometer und Feuchtigkeitsmessgerät

Bei den Energiesparhelfern können ab sofort ein Infrarotthermometer und ein Feuchtigkeitsmessgerät ausgeliehen werden. Wärmebrücken oder schimmelgefährdete Stellen können so unkompliziert gefunden werden. Mit dem speziellen Thermometer kann die Oberflächentemperatur von Bauteilen gemessen werden. So lassen sich Wärmebrücken oder schimmelgefährdeten Stellen in Sekundenschnelle und ohne spezielle Vorkenntnisse unkompliziert finden. Zudem kann auch ein Baustoff-Feuchtmesser ausgeliehen werden. Mit diesem Gerät kann schnell und einfach aufgezeigt werden, ob Feuchtigkeit in den Wänden vorhanden ist.

Die Messung mit den Geräten dient zu einer ersten Identifikation von Schwachstellen im Haus. Die Messungen ersetzen jedoch keine fundierte Untersuchung hinsichtlich eines Schimmelpilzbefalls, dieses muss in jedem Fall durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden.

Messgeräte leihen 

Wer sich selbst als „Freizeit- Bausachverständiger“ ausprobieren möchte, der kann eines oder beide Geräte bei den Energiesparhelfern ausleihen. Die Nutzung selbst ist kostenfrei - es wird lediglich eine Kaution von 50 € erhoben. Die Kaution wird bei der Rückgabe der Messgeräte zurückgegeben.

Wer zusätzlich Geld sparen und sogenannte Stromfresser aufdecken möchte, der vereinbart einen Hausbesuch. Die Energiesparhelfer unterstützen nicht nur bei der Suche nach Wärmebrücken. Sie informieren private Haushalte über Einsparpotenziale in ihrem Energieverbrauch durch technische Lösungen, sparsamere Alternativen und individuelle Verhaltensänderung.

Bürgerinnen und Bürger, die wegen geringen Einkommens staatliche Hilfen beziehen, profitieren doppelt. Neben der individuellen Beratung zu den Einsparpotentialen, können Sie mit kleinen, aber wirkungsvollen Energieeinsparhilfen ausgestattet werden.

Wer Interesse an der Beratung hat oder eines der beiden Messgeräte ausleihen möchte, kann vormittags telefonisch einen Termin mit den Energiesparhelfern der EWIBO vereinbaren unter Tel. 2871/21765-688 oder per E-Mail unter energiesparen@ewibo.de

Thermografie-Angebot der BEW

Wer darüber hinaus wissen möchte, wo große Wärmeverluste an der Gebäudehülle seiner Immobilie auftreten, kann auch das Thermografie-Angebot der BEW in Anspruch nehmen. Durch gezielte Wärmebilder wird farblich deutlich, an welchen Gebäudeteilen Wärme verloren geht. Ansprechpartner bei der BEW ist Herr Holtkamp (Telefon: 02871-954-2500). Die Kosten belaufen sich auf 139 Euro für BEW- Kunden und 189 Euro für Nichtkunden.


Kontakt

Karolina Theißen
Telefon+49 (2871) 953-391
Fax+49 (2871) 953-222
E-Mailan Karolina Theißen
WWWStartseite Planen, Bauen, Verkehr

Tipps gegen Schimmel in der Wohnung

  1. Richtiges Heizen: die Heizung über Nacht gedrosseln und am Tag kontinuierlich heizen. Die Raumtemperatur im Wohnbereich sollte etwa bei 20 Grad liegen – wer Energie sparen will, dreht ein, zwei Grad runter. In den anderen Räumen genügt oft eine niedrigere Temperatur. Im Schlafzimmer reichen 16-17 Grad für einen behaglichen Schlafklima aus.
  2. Regelmäßiges Lüften: drei bis vier mal täglich die Fenster vollständig öffnen. Bad und Küche ruhig öfter lüfte, da hier besonders viel Feuchtigkeit herrscht. Einen besonders effektiver Luftaustausch wird durch Querlüften der Räume erreicht.
  3. Vermeiden von Auskühlung: Komplettes Auskühlen durch zu langes Lüften von Räumen kann Schimmel fördern. Das Fenster für fünf bis zehn Minuten vollständig öffnen.
  4. Abstand Möbel & Wand: Möbel wie Schränke sollten nie an Aussenwänden stehen. Zwischen Schrank und Wand sollten ca. 5 cm Abstand bleiben, damit die Luft zirkulieren kann.
  5. Keine verdeckten Heizkörper: Damit Heizkörper effizient arbeiten können, muss sich zwischen Heizkörpern und Möbeln genug Luft befinden.
  6. Luftbefeuchter meiden: Die Befeuchtung der Raumluft mit einem Luftbefeuchter fördert die Schimmelbildung.