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Runder Tisch "Kultur und Glaube"

Am 6. März traf sich der Runde Tisch zum Thema "Kultur und Glaube" im Europahaus. Lukas Kwiatkowski von der EWIBO stellte die aktuelle Situation vor.


"Wir haben zurzeit über 500 anerkannte kommunale Flüchtlinge", so Kwiatkowski, "und fast 300 nicht anerkannte, die in unterschiedlichen Wohnstufen untergebracht sind." Bei der EWIBO habe man jetzt eine Stelle eingerichtet, die eimal in der Woche im Job-Center eine Sprechstunde abhalten, um günstigen Wohnraum zu vermitteln. "Der Bedarf ist riesig und wir dürfen nicht vergessen, dass auch Deutsche bezahlbaren Wohnraum suchen", betonte Kwiatkowski.

Im weiteren ging Kwiatkowski auf die vielen Aktionen von Ehrenamtlichen aber auch Kindergärten, Schulen, Wohlfahrtsverbänden, dem Arbeistkreis Asyl sowie Kultur- und Sportvereinen in den Runden Tischen ein, und verwies auf diesem Weg die Internationale Fußballakademie am Hünting. 

Erfassen und Fördern

"Wir müssen die Flüchtlinge erfassen, unterbringen und anschließend fördern", erläuterte Kwiatkowski weiter, "dazu dient auch die Integreat-App, die in vielen Sprachen den Flüchtlingen die ersten Schritte in der neuen Heimat erleichtern soll.

Auch der grenzüberscheitende Austausch in dem Thema werde vorangetrieben. "Wir schauen uns in den nächsten Wochen die Wohnbebauung in den Niederlanden an", kündigt Kwiatkowski an, "evtl. können wir von der pragmatischen und unkomplizierten Verfahrensweise unserer Nachbarn lernen."

Unter der Moderation von Jule Wanders und Christian Jung disktuierten die Teilnehmer anschließend die vielfältigen Veranstaltungen, die schon mit Einbindeung der Flüchtlinge angeboten würden. Vom Spenden-Walk, Begegnunsfrühstück, Konzerten und Lesungen bis hin zu gemeinsamen Frühlings- und Sommerfesten laufe die Einbindung der Flüchtlinge schon sehr gut.

Jedermann-Ermutigung

Pascal Laigre vom Vogelhaus stellte sein Programm "Jedermann-Ermutigung" vor, das alle zwei Monate stattfinde. "Uns geht es vor allem darum, Ängste abzubauen", so Laigre.

Interregligiöser Dialog unterrepräsentiert

Als unterrepräsentiert im Runden Tisch sahen einige das Thema "Interreligiöser Dialog", da wolle man, betonte der Integrationsbauftragte der Stadt, Jochen Methling, das Thema eher auf die Ebene der Religionsgemeinschaften bringen. "Wir sind zurzeit dabei, als erste Kommune in Deutschland überhaupt", berichtete Methling, "einen Flyer zu erstellen, der Antworten  zu weltlichen Fragen gibt, die durch den Koran gedeckt sind."

Da am Montag die Vertreter der Deutsch-Ausländischen Gesellschaften fehlten, beginnt der nächste Runde Tisch am 15. Mai 2017 um 19 Uhr. Treffpunkt ist das Vogelhaus.



08.03.2017 08:10
Kategorie: Asyl
Am 6. März 2017 traf sich der Runde Tisch 'Kultur und Glaube' im Europahaus - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Am 6. März 2017 traf sich der Runde Tisch 'Kultur und Glaube' im Europahaus - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Lukas Kwiatkowski stellte die bisherigen Ergebnisse vor - Foto. Bruno Wansing, bocholt.de

Lukas Kwiatkowski stellte die bisherigen Ergebnisse vor - Foto. Bruno Wansing, bocholt.de



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