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Mietspiegel: Stadt #Bocholt befragt Vermieter

Fragebögen werden verschickt


Bocholt (PID) - In dieser Woche erhalten rund 4.000 Vermieterinnen und Vermieter in Bocholt Post von der Stadtverwaltung. Mit Hilfe des Forschungs- und Beratungsinstituts InWIS aus Bochum erarbeitet die Stadt einen neuen, aktuellen und qualifizierten Mietspiegel.

"Ein Mietspiegel ist ein objektives Instrument für die Beurteilung von Mietpreisen, denn er gibt die ortsüblichen Mieten des freifinanzierten Wohnungsbaus wieder und sorgt somit für Transparenz und Verlässlichkeit auf dem Mietwohnungsmarkt für alle Akteure", erklärt Nicole Johann vom Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft. Wie der Name es schon verrate, "spiegele" er die üblicherweise gezahlten ortsüblichen Mieten wider und schütze somit Vermieter vor unwirtschaftlich niedrigen und den Mieter vor ungerechtfertig hohen Mieten.

Letzter Mietspiegel von 2011

Der letzte Mietspiegel wurde für Bocholt zuletzt im Jahr 2011 fortgeschrieben. In den letzten Jahren stellte sich der Bocholter Mietwohnungsmarkt als sehr dynamisch dar. Aufgrund der veralteten Datengrundlage werden die Daten neu erhoben. Die Arbeit der InWIS-Experten wird begleitet von einem beratenden Arbeitskreis, welcher aus Vertretern der Mieter- und Vermieterseite und weiteren Experten des lokalen Wohnungsmarktes sowie der Stadtverwaltung und des Kreises Borken besteht.

Die erste Sitzung des Bocholter Arbeitskreises "qualifizierter Mietspiegel Bocholt 2017" fand am 21. Februar 2017 im Ratssaal der Stadt Bocholt statt. Sebastian Klöppel vom Beratungsinstitut InWIS informierte zunächst umfassend über das Konzept und den Prozessablauf. Als zentrales Element einer neuen Datenerhebung wurde anschließend der sogenannte "Vermieterfragebogen" intensiv diskutiert und inhaltlich abgestimmt.

Umfangreicher Vermieterfragebogen

Das Ergebnis ist ein umfangreicher Fragebogen für Vermieter zur Neuerfassung sämtlicher erforderlicher Daten. Mittels dieses Fragebogens, welcher in diesen Tagen versandt wird, soll eine repräsentative und fundierte Datengrundlage für den neuen Mietspiegel geschaffen werden. Dieser Fragebogen wird anschließend von der InWIS Forschung & Beratung GmbH aus Bochum erfasst und ausgewertet. "Dies erfolgt selbstverständlich vollständig anonymisiert und unter strikter Einhaltung des Datenschutzes", betont Johann.

Telefon-Hotline für Rückfragen

Um das Ziel eines neuen qualifizierten Mietspiegels zu erreichen, ist die Stadt auf die konkrete Mithilfe der Vermieter angewiesen. Eine Telefon-Hotline wird dazu während der Erhebungsphase eingerichtet. Denn es gilt das Motto: Je mehr Angaben und je mehr Rückläufer erfolgen, desto genauer lässt sich die ortsübliche Vergleichsmiete bestimmen.

Kontakt

Für Fragen oder weitere Informationen zum Thema „neuer qualifizierte Mietspiegel für Bocholt“ stehen Nicole Johann, Stadt Bocholt, Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft, unter Tel. 02871 953-292 oder per E-Mail an nicole.johann@mail.bocholt.de sowie Sarah Kerßebaum, InWIS Forschung & Beratung GmbH, Tel. 0234 89034-25, E-Mail mietspiegel.bocholt@inwis.de, zur Verfügung.

 



15.05.2017 08:00
Kategorie: Planen und Bauen



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