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Gleichstellung: Landearbeitsgemeinschaft wählt Astrid Schupp zur NRW-Sprecherin

Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros


Bocholt/Münster (PID) - Astrid Schupp ist Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen NRW. Das hat die Mitgliederversammlung in ihrer Sitzung am 26. Oktober in Münster mit der Mehrheit der Stimmen beschlossen. Die 58-Jährige ist seit Oktober 2012 städtische Gleichstellungsbeauftragte.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff, sagt zur erfolgreichen Wahl: „Ich freue mich, dass wir als Stadt Bocholt nun durch unsere Gleichstellungsbeauftragte als Sprecherin die Gleichstellungsthemen in NRW mitgestalten können. Astrid Schupp, die über vielfältige Erfahrung verfügt und zudem außerordentlich gut vernetzt ist, wird insbesondere die Interessen der Frauen in unserer Stadt und nun auch landesweit erfolgreich vertreten.“

Auf Landesebene Veränderungen bewirken

„Ich freue mich sehr darauf, nun auch auf Landesebene gemeinsam Veränderungen zu bewirken und die Interessen der Frauen und Mädchen unserer Stadt und im ländlichen Raum wahrzunehmen“, sagt Astrid Schupp. „Mir geht es insbesondere darum, die Kolleginnen in den Kommunen und Kreisen zu vertreten, neue Kontakte zu gewinnen, neues Wissen aufzubauen, regelmäßig Erfahrungen auszutauschen, das Know-how anderer mit zu nutzen und an der Ausgestaltung gleichstellungspolitischer Entwicklungen und Entscheidungen im Land Nordrhein-Westfalen mitzuwirken“, so Schupp.

Es gelte, neue Sichtweisen und Blickwinkel kennenzulernen, die Landesarbeitsgemeinschaft in einen europäischen Austausch zu begleiten, die berufsspezifische "Verinselung" zu vermeiden - und natürlich eine höhere Sichtbarkeit und Präsenz für die Anliegen und Rechte der Frauen in der Bevölkerung zu erzielen, betont Schupp.

Über die Landesarbeitsgemeinschaft

Nicht alle Frauen- und Gleichstellungsfragen können vor Ort in den städtischen Rathäusern gelöst werden, sagt Astrid Schupp. Um die Erfahrungen aus allen Städten, Kreisen und Gemeinden Nordrhein-Westfalens in die Landespolitik einfließen zu lassen, haben die Gleichstellungsbeauftragten 1988 die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstelen NRW gegründet.

Unterstützt durch eine Geschäftsstelle arbeiten gewählte Sprecherinnen daran, Frauen- und Gleichstellungsthemen landesweit zu bündeln. Damit hatte Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland eine Vernetzungsstelle für kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte geschaffen.

1988 machten es sich die kommunalen Frauen-/Gleichstellungsbeauftragten in NRW zum Ziel, ein landesweites frauenpolitisches Netzwerk zu knüpfen. Lobbyarbeit für die Interessen von Frauen zu leisten, ist heute noch das zentrale Anliegen der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/ Gleichstellungsstellen in NRW.

Die LAG NRW bietet kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in NRW ein Forum für einen landesweiten Austausch von Informationen, Erfahrungen, die Entwicklung gemeinsamer Positionen zu frauenpolitischen Themen und die Erarbeitung von Materialien und Handlungsempfehlungen für die Arbeit vor Ort. Die LAG NRW ist mit rund 375 Gleichstellungsbeauftragten derzeit die mitgliedsstärkste Landesarbeitsgemeinschaft im Bundesgebiet.



28.10.2022 09:00
Kategorie: Gleichstellung



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