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Deutsch-Französische Gesellschaften NRW tagen in Bocholt

Schwerpunktthema "Digitalisierung in der Städtepartnerschafts- und Vereinsarbeit"


Bocholt (PID) - Die Deutsch-Französische Gesellschaft Bocholt e.V. (DFG) hat in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG) zur diesjährigen Regionaltagung in die Europastadt Bocholt eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen deutsch-französischen Mitgliedsgesellschaften und aus der interessierten Öffentlichkeit informierten sich zum Schwerpunktthema „Digitalisierung in der Städtepartnerschafts- und Vereinsarbeit“.

Tagungsort war das LWL-TextilWerk Bocholt. Dort begrüßte der Präsident der DFG Bocholt, Wilfried Flüchter, die Anwesenden. Er freute sich, dass diese Tagung nach 2019 nun wieder in Präsenz stattfinden konnte. Auch Jochen Hake, Vizepräsident der VDFG, sprach ein Grußwort. Eingeladen zur Regionaltagung hatte die DFG Bocholt anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums der Europastadt Bocholt und des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaften mit Aurillac und Arpajon-sur-Cère (Frankreich). Zum Auftakt spielte die Gruppe "Zeligs" französische Chansons.

Ehrengäste bei Regionaltagung

Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Veranstaltung nach Bocholt. So sprach die scheidende französische Generalkonsulin im französischen Generalkonsulat Düsseldorf, Dr. Olivia Berkeley-Christmann, genauso ein Grußwort wie Dr. Dominic Fanatico, Leiter des Büros II des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten Ministerpräsident Henrik Wüst (Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit). Auch Bürgermeister Thomas Kerkhoff begrüßte die Anwesenden und berichtete u.a. über das europäische Stadtfest, das Bocholt gerade gefeiert hatte.

Digitalisierung im Mittelpunkt

Das Schwerpunktthema für die diesjährige Jahrestagung war die Digitalisierung im Rahmen der Städtepartnerschafts- und Vereinsarbeit. „Die Corona-Pandemie hat uns hier vor neue Herausforderungen und Chancen gestellt“, ssagte Wilfried Flüchter. Bei der Tagung gab es deshalb nicht nur Fachreferate, sondern auch ein sog. "World-Café". Hier listeten die Teilnehmenden die Veranstaltungen auf, die sie in den letzten beiden Jahren während der Corona-Pandemie in Präsenz durchgeführt hatten. Anschließend startete die zweite Runde damit, zu überlegen, wie man diese Events ins digitale Leben übertragen kann. An Kreativität und Tipps mangelte es bei diesem informellen Austausch nicht. Zahlreiche gute Beispiele kamen bei diesem Programmpunkt zusammen.

Fachreferate zu Fördermöglichkeiten und Institutionen

Im weiteren Programm stellte Dr. Margarete Mehdorn, VDFG-Präsidentin, den deutsch-französischen Bürgerfonds vor. Dieser niedrigschwellige und auf die intergenerationelle Zusammenarbeit angelegte Fördertopf hilft, deutsch-französische Projekte zu organisieren. Weitere fachkundige Vorträge zu Fördermöglichkeiten und Institutionen gab es mit der Vorstellung der Netzwerkstelle Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen (Dortmund) durch Beate Brockmann. Zum Vortragsthema „Aufbruch in die digitale Partnerschaftsarbeit“ referierte Luise Böttcher, Leipzig, vom Deutsch-Französischer Jugendausschuss – DFJA. Anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2022 hielt Florian Staudt, Mitglied im Speakers-Pool Team EUROPE DIRECT der Europäischen Kommission den Vortrag: „Die französische EU-Ratspräsidentschaft: Ambitionen in herausfordernden Zeiten“.

Unterstützer und Förderer

Die diesjährige VDFG-Regionaltagung in der Europastadt Bocholt wurde von der Deutsch-Französischen Bürgerstiftung und dem Heimatscheck aus dem Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ unterstützt.



27.05.2022 10:00
Kategorie: Europa/International



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