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Altbausanierung: Energieberatung trotz Corona möglich

Immobilieneigentümer senden Daten und erhalten telefonischen Rat vom Fachmann


Bocholt (PID) - Hausbesitzer und Eigentümer können trotz Coronakrise einen Energiecheck an ihrer Immobilie durchführen lassen. Die Stadtverwaltung bietet den Service in Zusammenarbeit mit dem Niedrig-Energie-Institut Detmold (NEI) in geänderter Form an. Notwendige Daten werden dabei mit Hilfe eines Erhebungsbogens zunächst selbst ausgefüllt, anschließend berät der Fachmann telefonisch.

Anmeldung 

Der Service kostet 100 Euro. Anmeldungen unter Tel. 02871 953-254 oder direkt beim NEI Detmold unter Tel. 05231 390-747. Informationen und Antragsformulare ebenfalls unter www.bocholt.de/rathaus/umweltreferat/foerderprogramm-altbau-optimal. Werden anschließend Energiesparmaßnahmen umgesetzt, wird das Geld erstattet.

 

Qualifizierte Beratung auf Basis von Daten

Aufgrund des durch des Coronavirus bedingten Kontaktsverbots ist zurzeit ein persönlicher Termin vor Ort durch den Fachmann nicht möglich. „Trotzdem soll eine qualifizierte Beratung angeboten und eine zügige Nutzung von Fördermitteln ermöglicht werden. Deshalb wird jetzt eine andere Kombination aus Datenerhebung und Beratung angeboten“, erklärt Bocholts Umweltreferentin Angela Theurich.

Dabei ermitteln Eigentümer die nötigen Bestands-Daten des Hauses jetzt zunächst selbst und übermitteln sie per E-Mail, Fax oder Post an das Niedrig-Energie-Institut. Nach Durchsicht der Unterlagen meldet sich das  NEI und es erfolgt eine ausführliche telefonische Beratung. Zudem erhält der Ratsuchende einen Beratungsbericht. 

Der Erhebungsbogen erfasst die Basisdaten des Hauses, die Merkmale der wärmeübertragenden Außenbauteile sowie von Heizung und Lüftung. Er umfasst sämtliche möglicherweise vorkommenden Gebäudekomponenten. Wenn eine Beratung nur für einzelne Komponenten gewünscht wird, kann der Erhebungsbogen auch nur teilweise ausgefüllt werden (mit Basisdaten der jeweiligen Komponenten). Je vollständiger und je exakter er ausgefüllt wird, desto detaillierter fällt die Beratung aus. Denn Energieberater erkennen oft auch Schwachpunkte, die dem Hausbesitzer gar nicht bewusst sind. Häufig ändern sich nach einer umfassenden Beratung auch die Schwerpunkte, wenn dadurch mehr Geld oder CO2 gespart oder mit geringerem Aufwand größere Effekte erreicht werden können.

 

Das wird zur Datenerfassung benötigt 

Zur Erhebung der Daten benötigen Hauseigentümer einen Meterstab, ein Feuerzeug, einen Fotoapparat (oder ein Smartphone), vielleicht auch eine Taschenlampe und einen kleinen Handspiegel sowie - je nach Größe des Hauses - 30-60 Minuten Zeit. Wenn die Baupläne vorliegen, können Angaben daraus genutzt werden. Nachgemessene Maße sind aber meist zuverlässiger. 

Wenn für eine geplante Sanierungsmaßnahme bereits Angebote vorliegen, können diese auch dem Niedrig-Energie-Institut per E-Mail, Fax oder Post übermittelt werden. „Wir können dann prüfen, ob diese dem Stand der Technik und den Anforderungen der Förderprogramme entsprechen. Bitte beachten: Bei vielen Förderprogrammen darf man keine Aufträge vergeben bzw. noch nicht anfangen, bevor Förderanträge eingegangen oder bewilligt sind“, so Klaus Michael vom Niedrig-Energie Institut.

 

Förderprogramme des städtischen Umweltreferats

Einen Überblick über städtische Förderprogramme erhalten Interessenten auf der städtischen Homepage unter www.bocholt.de/rathaus/umwelt-und-klimaschutz.



30.03.2020 15:00
Kategorie: Umwelt



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