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Zurück in die Zukunft - Projekt 3

Unterdrückung und Überwachung im Wandel

Gregor Leinweber und Marvin van Husen - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deGregor Leinweber und Marvin van Husen - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Mariengymnasium Bocholt, Klassenstufe 12, Fach: Kunst

Ausstellung: „Zurück in die Zukunft – Influencer gestalten die Zukunft Europas!“

Angeregt durch das Thema Zeitreisen setzen wir uns mit besonderen Persönlichkeiten in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander, die Europa beeinflussten, gerade beeinflussen oder noch beeinflussen werden.

Team Nr.3 (Gregor Leineweber, Marvin van Husen)

Titel: „Unterdrückung und Überwachung im Wandel”

Zunächst haben wir uns überlegt, wie die Gestaltung unseres Kunstwerks
aussehen könnte, damit wir die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
gleichzeitig einbeziehen. Nun ging es darum ein Thema zu finden. Unsere Darstellung des Kunstwerkes beschreibt, wie bestimmte Menschen die Überwachung und Unterdrückung innerhalb ihrer Zeit beeinflussten, beeinflussen oder auch in Zukunft beeinflussen werden.

Aufgrund unserer Herkunft haben wir uns für Adolf Hitler entschieden, da der
Einfluss seiner Taten immer noch besteht. Dieser repräsentiert die Person aus
der Vergangenheit. Hitler überwachte, unterdrückte und tötete viele Menschen,
was wir in unserem Kunstwerk darstellen möchten.

Bei der Auswahl einer Person aus der Gegenwart haben wir länger überlegt, da
es unserer Meinung nach mehrere Beispiele von Unterdrückung und
Überwachung auf der Welt gibt, auf die wir aufmerksam machen möchten. Dabei haben wir uns für Kim Jong-Un entschieden, da dieser passend für das Projekt ist. Obwohl Nordkorea nicht in Europa liegt, haben wir uns bewusst dafür entschieden, ihn zu nehmen, weil Nordkorea Europa in Themen wie Überwachung und Unterdrückung beeinflusst.

Für die Zukunft haben wir uns für keine bewusste Person entschieden, da wir
nicht wissen, wie die Zukunft aussehen wird. Um alle Zeiten einzubeziehen, sind wir auf die Idee einer Hydra gekommen, denn diese besitzt drei Köpfe und ist damit perfekt für unsere Umsetzung. Wir haben uns gefragt, wie wir die Köpfe mit dem Thema Unterdrückung und Überwachung in Verbindung setzen können, da diese eine wichtige Rolle für unser Kunstwerk spielen. So sind wir dazu gekommen, an den Hälsen der Hydra keine Drachenköpfe, sondern menschliche Köpfe zu befestigen.

Um den Aspekt Unterdrückung und Überwachung in das Projekt einzubringen, haben wir drei verschiedene Landschaften gestaltet. Auf jede Landschaft guckt jeweils ein Kopf, der die Landschaft zu dem macht was sie ist. Natürlich machten wir uns einige Gedanken darüber, wie diese Landschaften jeweils aussehen könnten.

Dabei haben wir den Fokus bei Hitler besonders auf die Judenvernichtung gesetzt. Bei Kim Jong-un haben wir beschlossen, ein Gefängnis zu bauen, welches ein Symbol für das Land Nordkorea darstellt, was aufgrund von Überwachung und Menschenrechte verachtende Regeln einem ,,Gefängnis” gleicht. Für die Zukunft haben wir uns für eine scheinbar schöne und fröhliche
Landschaft entschieden. Diese ist jedoch mit lauter Kameras besetzt. Denn
wir sind der Meinung, dass es in Zukunft keine Privatsphäre mehr gibt und das
die Freiheit unterbewusst sehr stark eingeschränkt wird.


Überwachung und Unterdrückung, dargestellt mit enier Hydra - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deÜberwachung und Unterdrückung, dargestellt mit enier Hydra - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Die Entstehung

Die dreiköpfige Hydra... - Foto: Bruno Wansing, bocolt.deDie dreiköpfige Hydra... - Foto: Bruno Wansing, bocolt.de

Zunächst haben wir die Hydra gebaut. Wir wussten sofort, dass wir diese mit Draht, Zeitung und Kleister bauen werden, da wir dies schon in der Vergangenheit bei anderen Projekten gemacht haben. Die Form der gesamten Hydra zu machen war sehr zeitintensiv, jedoch waren wir an dieser Stelle noch zu dritt in der Gruppe. Nach dem Lockdown wurde die Arbeit erst einmal eingestellt bis zum neuen Schuljahr. Dies führte dazu, dass neue Kurse entstanden sind und in manchen Gruppen Veränderungen stattfanden. Dies war bei uns der Fall, weshalb wir nun zu zweit weiterarbeiten mussten. Wir kleisterten so lange weiter, bis nur noch die Köpfe übrig blieben. Danach befassten wir uns mit den Flügeln und Zacken. Nun fingen wir an zu malen. Diese Phase war mit am schwierigsten, da uns die Farbauswahl nicht einfach fiel. Des Weiteren hatten wir Probleme, immer wieder die gleiche Farbe herzustellen. Kurz vor den Herbstferien sind wir zum Glück fertig geworden. Nach den Ferien mussten wir die Köpfe und die Landschaften innerhalb von einer Woche fertig stellen. Dieser Zeitdruck entstand durch den Entfall der dritten Person. Durch mehrere Überstunden konnten wir es jedoch schaffen, unser Projekt zu vollenden. Die Köpfe bastelten wir mit Hilfe von Ballons, die wir mit Zeitung bekleisterten. Schlussendlich teilten wir ein Brett in drei Teile, um die Landschaften zu bauen. 


Betreuender Lehrer

Daglef Seeger ist Kunsterzieher am Mariengymnasium

E-Mail: daglef.seegerping@gmailpong.com
Telefon: +49 176 83026452



Fotos

Bruno Wansing
Telefon+49 (2871) 953-571
E-Mailan Bruno Wansing

Europabeauftragte

Petra Taubach
Telefon+49 (2871) 2522-22
E-Mailan Petra Taubach