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Zurück in die Zukunft - Projekt 10

Die ungehörte Stimme der Gesellschaft

Projekt 10 - Ungehörte Stimme - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deProjekt 10 - Ungehörte Stimme - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Mariengymnasium Bocholt, Klassenstufe 12, Fach: Kunst
Ausstellung:
»Zurück in die Zukunft - Influencer gestalten die Zukunft Europas!«

Angeregt durch das Thema Zeitreisen setzen wir uns mit bedeutenden
Persönlichkeiten in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander, die Europa beeinflussten, gerade beeinflussen oder noch beeinflussen werden.

Team Nr. 10 , Anna Tebroke, Mika Schneiders, Morien Heuchert, Sam Mümken

Titel: »Die ungehörte Stimme der Gesellschaft«

Geprägt vom musikalischen Einfluss unserer Zeit und den damit verbundenen
kritischen Aussageabsichten hinter den Texten des 21. Jahrhunderts, haben wir uns das Thema des Liedes „Musik ist keine Lösung“ des Künstlers Alligatoah (bgl. Lukas Strobel) zur Aufgabe genommen, um die Message hinter dem Song bildlich darzustellen.

Der mehrfach in den Charts platzierte Rapper Alligatoah erzählt in seinem Song „Musik ist keine Lösung“ unter anderem von der Politik, welche immer wieder Entscheidungen trifft, die gesellschaftlich stark umstritten sind. Das lyrische Ich, welches in dem Fall den Politiker darstellt, beschreibt dies mit der Aussage „Denn wir kommen mit Kohlekraft, dem Monopol der Macht, mit Munition en masse, durch Korruption ergattertem Logenplatz“. Anschließend fügt es „Du kommst mit Notenblatt, wir haben uns totgelacht“ hinzu und zeigt hiermit, wie es sich den Musikern, welche politikkritische Texte publizieren, überlegen sieht, sich somit über sie stellt und deutlich macht, dass die Kritik der Musiker nicht ernst genommen wird. Dieses Zitat war die Inspiration für unser Projekt und schallt daher aus dem Plattenspieler, welcher symbolisch, aufgrund der veralteten Form der Musikwiedergabe, für die konservativen Einstellungen vieler Politikerinnen und Politiker steht. Der dargestellte kurz vor dem Ruhestand stehende fiktive Politiker Heinz Geldinger, dessen Nachname aufgrund des Begriffes „Geld“ satirisch für den Kapitalismus und die
Geldgier vieler politischen Systeme und Akteure steht, hält sich die Ohren zu, um nicht der Kritik an seiner Persönlichkeit, welche aus dem Plattenspieler ertönt, zuhören zu müssen. Dies soll die Ignoranz und das Weggehören seitens der Politik darstellen.

Viele Künstlerinnen und Künstler haben Millionen von Fans weltweit und können somit mit ihren Aussagen, Auftritten und Publikationen bei ihren Fans Großes erreichen. Doch immer wieder kommt die Problematik auf, dass dies bei der Politik keine Beachtung findet, was wir mit unserer Darstellung ebenfalls darstellen wollen. Wir alle verlangen von Politikern, dass sie unsere Wünsche umsetzen. Dabei verstecken sich diese Wünsche in vielen teilen der Kunst, wo viele Fans hinter stecken, die diese unterstützen. Durch die Arbeit der Künstlerinnen Künstler kann Europa daher politisch und sozial entscheidend beeinflusst werden!


Team Nr. 10 , Anna Tebroke, Mika Schneiders, Morien Heuchert, Sam Mümken - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deTeam Nr. 10 , Anna Tebroke, Mika Schneiders, Morien Heuchert, Sam Mümken - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de
Team Nr. 10 , Anna Tebroke, Mika Schneiders, Morien Heuchert, Sam Mümken - Foto: Bruno Wansing, bocholt.deTeam Nr. 10 , Anna Tebroke, Mika Schneiders, Morien Heuchert, Sam Mümken - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Betreuender Lehrer

Daglef Seeger ist Kunsterzieher am Mariengymnasium

E-Mail: daglef.seegerping@gmailpong.com
Telefon: +49 176 83026452



Fotos

Bruno Wansing
Telefon+49 (2871) 953-571
E-Mailan Bruno Wansing

Europabeauftragte

Petra Taubach
Telefon+49 (2871) 953-258
E-Mailan Petra Taubach