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Bocholter Friedhöfe


Bocholter Zentralfriedhof an der Blücherstraße aus der Vogelperspektive (Foto: Stadt Bocholt)Bocholter Zentralfriedhof an der Blücherstraße aus der Vogelperspektive (Foto: Stadt Bocholt)

Das Bestattungswesen und die Unterhaltung der drei städtischen Friedhöfe wird von der Friedhofsverwaltung, die dem ESB angegliedert ist, geregelt. Friedhöfe sind nicht nur ein Ort der letzten Ruhe, sondern mit ihrer Fülle von Blumen und Pflanzen gehören sie mit zu den schönsten Grünanlagen der Stadt Bocholt. Gut ausgebildete Friedhofsgärtner tragen dazu bei, dass die prägende Tradition und spezifische Gestaltung der städtischen Friedhöfe erhalten bleibt.


Städtische Friedhöfe:

  • Hauptfriedhof Blücherstraße
  • Mussum
  • Liedern

Kirchliche Friedhöfe:

  • Evangelischer Friedhof Suderwick
  • Kath. Friedhof Barlo
  • Katholischer Friedhof Mussum
  • Kath. Friedhof Spork
  • Katholischer Friedhof Suderwick


Wahl der Grabstätte

In der Regel wird eine Grabstätte, je nach Art für mindestens 25 Jahre belegt.   Bei einem Gang über den Friedhof an der Blücherstraße fällt auf, dass es verschiedene Gräber gibt, die jeweils unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bieten:

Wahlgrabstätten bieten ein Nutzungsrecht, das für 25 Jahre ausgelegt ist und bei Bedarf verlängert werden kann. Das Nutzungsrecht kann bereits vor dem Sterbefall erworben werden. Die Grabstelle ist, je nach Verfügbarkeit, frei wählbar. Für die Hinterbliebenen bietet sie einen individuell gewählten Ort der Trauer und des Gedenkens. Die Wahlgrabstätte bietet die meisten Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich Grabstein und Abgrenzung. Es besteht jedoch die Pflicht zu einer gärtnerischen Gestaltung und Pflege des Grabes.

Rasenwahlgrabstätten gibt es nur auf dem Friedhof Blücherstraße. Sie bieten wie die Wahlgrabstätten ein Nutzungsrecht, das für 25 Jahre verliehen wird. Der Wiedererwerb ist auf Antrag auf volle Jahre möglich. Die Grabstelle bietet nur wenig Spielraum für individuelle Gestaltung. Die Grabstätte wird durch die Friedhofsverwaltung mit Rasen eingesät. Innerhalb von 3 Monaten nach der Bestattung muss eine Grabplatte ebenerdig eingelassen werden. Das Abstellen von Blumenschmuck und anderen Grabgaben ist nicht möglich.

Reihengräber werden der Reihe nach belegt. Die Grabstelle wird erst nach Eintritt des Sterbefalls für die Dauer der Ruhezeit des Verstorbenen abgegeben. Eine Wahlmöglichkeit der Grabstelle besteht nicht. Die Nutzungszeit beträgt 25 Jahre. Eine Verlängerung dieser Nutzungszeit ist bei Reihengräbern nicht möglich. Auch die Reihengäber muss gärtnerisch gestaltet und gepflegt werden.

Rasenreihengräber werden ebenso wie die Reihengräber der Reihe nach und erst nach dem Eintritt  des Sterbefalls für die Dauer der Ruhezeit belegt. Eine individuelle Gestaltung der Grabstelle ist nicht möglich. Die Gräber werden nach der Bestattung mit Rasen eingesät. Die Pflege der Fläche übernehmen die Friedhofsgärtner. Innerhalb von 3 Monaten nach der Bestattung muss eine Grabplatte fachgerecht und ebenerdig eingelassen werden. Blumenschmuck und andere persönliche Grabgaben sind auf dem Rasenreihengrab nicht gestattet.

Urnenwahlgräber und Urnenreihengräber werden für die Beisetzung von Aschen abgegeben. Hierbei gelten Ruhezeiten von 20 Jahren. Sonst gelten die gleichen Vorschriften wie oben bereits bei Wahlgräbern, Reihengräbern und Rasenreihengräbern bereits beschrieben.

-> Siehe auch rechts "Satzung über die Benutzung städtischer Friedhöfe"



Bestattungen nach dem Islam

Eine Bestattung nach islamischen Regeln ermöglichen die Änderungen der Friedhofssatzung sowie ein speziell eingerichtetes Gräberfeld auf dem Bocholter Zentralfriedhof.

Die Toten dürfen ohne einen Sarg, nur in ein Leichentuch gehüllt, im Grab beigesetzt werden. Ein Sarg ist jedoch trotzdem für die Leichenhalle und den Weg bis zum Grab notwendig. Durch die Ausrichtung der Gräber ist eine Bestattung in Richtung Mekka gewährleistet.

Der islamischen Regel nach Schmucklosigkeit der Gräber kann nur bedingt entsprochen werden. Bei Gräbern auf dem Zentralfriedhof handelt es sich um Wahlgräber, die gärtnerisch gestaltet werden müssen.  Die Friedhofsverwaltung gewährt ein ausgdehntes Nutzungsrecht der Gräber. 

Ein ewiges Ruherecht kann dadurch ermöglicht werden, dass die Grabstelle nach Ablauf des Nutzungsrechtes erneut gekauft wird. Weitere Fragen zu den Möglichkeiten islamischer Bestattungen beantwortet die Friedhofsverwaltung.


Friedhofsverwaltung

Blücherstraße 122
46397 Bocholt

Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch:  8 Uhr - 12 Uhr und 13 Uhr - 16 Uhr
Donnerstag:                8 Uhr - 12 Uhr und 13 Uhr - 17 Uhr
Freitag:                       8 Uhr - 13 Uhr
Samstag:                    10:30 Uhr - 12 Uhr


Ansprechpartner

Georg Theling
Telefon+49 (2871) 24 63 75
E-Mailan Georg Theling