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Neue Ausstellung im Stadtmuseum Bocholt: Bocholt, für viele Juden ein Tor nach Palästina

Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Einlass ab 19.00 Uhr.

Das Palestine Transit Camp im Stadtwald

Die Ausstellung beleuchtet ein fast vergessenes Detail der Bocholter Stadtgeschichte:

Als die alliierten Armeen 1945 Deutschland besetzten, fanden sie in den drei westlichen Besatzungszonen etwa 7,2 Millionen "Displaced Persons" (heimatlose Ausländer) vor. Unter ihnen waren etwa 200.000 jüdische Überlebende des NS-Völkermordes. In der Britischen Zone wurden 12.000 Menschen in Palestine Transit Camps auf ihre Ausreise nach Palästina vorbereitet. Dort hofften sie, Bürger eines neuen jüdischen Staates zu werden.
Auch im Bocholter Stadtwald war ein Palestine Transit Camp eingerichtet. Hier wurden Juden im Rahmen der britischen Aktion "Grand National" auf ihre Ausreise in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina vorbereit.


Etwa 6.500 Juden wurden 1947/48 mit elf Zügen nach Marseille gefahren. Von dort ging es mit Schiffen nach Haifa. Nach dem Abzug der britischen Mandatsmacht wurde am 14. Mai 1948 durch den späteren Ministerpräsidenten David Ben Gurion in Tel Aviv der Staat Israel ausgerufen.

Öffnungszeiten:
täglich (außer montgas) 11-13 und 15-18 Uhr sowie jederzeit nach Vereinbarung.
Gesprächsführungen jederzeit nach Vereinbarung (ab 7 Personen).
Telefon: 02871-18 45 79 - e-mail: Kontaktping@stadtmuseum-bocholtpong.de

Öffentliche Gesprächsführungen:
Sonntag, 4. und 18. Februar, jeweils 11 Uhr.

Details zur Veranstaltung:


Datum:
Vom:  29.01.2018
19:30 Uhr
Bis:   - 04.03.2018
18:00 Uhr
Veranstalter:
VHS-Arbeitskreis Synagogenlandschaften in Bocholt Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Westmünsterland Deutsch-Israelische Gesellschaft Westmünsterland in Gemeinschaft mit dem Stadtmuseum Bocholt
Veranstaltungsort:
Stadtmuseum Bocholt
Osterstr. 66
46397 Bocholt
02871/184579