Gedanken eines Bürgers

Sicherheit in der Stadt

Vor einigen Jahren bin ich in Irland gewesen.  fünf Nächte + sechs Tage habe ich in Dublin verbracht.  Was mich in Dublin sehr beeindruckt hat, war der gegenseitige Umgang der Leute miteinander. Jeder respektierte dort jeden. In den dicht gedrängten Einkaufsstraßen wurde man nie angerempelt

Vor den Läden und Pubs und in den Einkaufszentren (Malls) kontrollierten Security-Leute. Die Einkaufsstraßen und Malls wurden permanent mit fahrbaren Reinigungsgeräten gesäubert. Auch Sonntags. Täglich ab 17°° Uhr füllten sich die Pubs mit Besuchern. Wenn die Pubs nachts um 3°° Uhr von der Security geschlossen wurden, konnte es durchaus sein, das einem ein halbvolles Glas sanft aus der Hand genommen wurde, mit den Worten "Feierabend, Gute Nacht". Vor dem Hintergrund, dass um diese Zeit alle Pubgäste mehr oder weniger betrunken waren, war es sehr bemerkenswert, dass alle friedlich das Lokal räumten und nach Hause gingen. Oder unter einer Laterne noch die Reste aus irgendwelchen 'geretteten' Flaschen leerten und noch eine Zigarette rauchten. Mein Freund und ich haben während dieser fünf Nächte in der Kneipenmeile von Dublin (Temple Bar) und in den Pubs nicht eine Pöbelei bzw. eine Schlägerei gesehen.

Das hat mich zu der Überlegung gebracht, dass es einen Versuch wert wäre in unseren Städten Sicherheitskräfte entsprechend einzusetzen. Rigoros die Kneipen nachts um 3°° Uhr zu schließen. Die Kosten für diese Maßnahme können leicht aufgebracht werden. Beteiligung der Geschäfte und Kneipen. (weniger Ladendiebe und Randale). Unsere Fußballvereine, welche jedes Wochenende Bedarf an Hundertschaften der Polizei haben um Ihre Zuschauer vor "Hooligans" zu schützen. Diese Vereine sollten selbst für diese Sicherheitsmaßnahmen aufkommen müssen. Dieses eingesparte Geld könnte dann für die oben beschriebenen Maßnahmen eingesetzt werden. Es kann doch nicht sein, das der allgemeine Bürger für diesen wöchentlichen Schwachsinn auch noch bezahlen soll. Sollten die Vereine Ihre so genannten "Fans" nicht unter Kontrolle bekommen. Ganz einfach Spielverbot. In erster Linie geht die Sicherheit der Bürger in unseren Städten vor.

 

Hans Müthing



Axel Kleba (31.01.10 18:28 Uhr)

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