Wer zu Hause längere Zeit einen pflegebedürftigen Menschen betreut, kann schnell an seine Grenzen gelangen. Wenn die Pflege das Leben so stark beeinflusst, dass eigene Wünsche und Bedürfnisse keinen Platz mehr finden, bahnen sich Probleme an. Gut zu wissen, dass es speziell für pflegende Angehörige eine Onlineberatung gibt, die von professionellen Psychologinnen und Psychologen betrieben wird. Diese bieten Angehörigen seelische Entlastung und Hilfe über das Internet - kostenlos und anonym. [mehr...]
Betreuungskräfte haben in den Einrichtungen der Seniorenbetreuung die Aufgabe, Freizeitangebote für Menschen mit Demenz auszurichten und sie bei der Bewältigung des Alltag zu unterstützen. Für Personen, die ALG I- oder ALG II-Empfänger sind, bietet die EWIBO eine entsprechende Weiterbildungsmaßnahme an. Mehr dazu erfahren Sie, wenn Sie nachstehenden Download anklicken. [mehr...]
Das AZURIT Seniorenzentrum Bocholt II bietet für pflegende Angehörige jeden zweiten Mittwoch im Monat eine Veranstaltung mit dem Titel "100 Fehler im Umgang mit Menschen mit Demenz oder: Die Kunst, sich miteinander wohl zufühlen durch". Die Veranstaltung baut auf praktische Übungen und Rollenspiele auf und wird von der Sozialtherapeutin Monika Niermann durchgeführt. Mehr zu der Veranstaltung erfahren sie, wenn Sie nachstehenden Flyer anklicken
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Beim letzten Treffen des Netzwerkes Demenz in diesem Jahr blickten die Mitglieder auf eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit zurück. Jutta Ehlting vom Seniorenbüro der Stadt Bocholt stellte die Aktivitäten des Aktionsplans Demenz im Jahr 2010 vor.
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Das Netzwerk Demenz hatte am Samstag, den 6. November zu einer Veranstaltung rund um das Thema Demenz ins Kinodrom eingeladen. Rund 250 Interessierte folgten der Einladung und erlebten einen informativen und unterhaltsamen Tag. Dieser startete mit dem Spielfilm "Eines Tages...", der anhand von drei Geschichten eindringlich das Leben mit Demenz beschreibt. Nach einer kurzen Mittagpause ging es weiter mit dem Vortrag "Das Herz wird nicht dement - Zugänge zu scheinbar unerreichbaren Menschen".
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Eine kleine Gruppe demenziell erkrankter Senioren/innen aus der Begegnungsstätte Käthe's Treff in Begleitung von Bärbel Hartmann und eine Kindergartengruppe von Sankt Martin Stenern mit ihrer Erzieherin Paus besuchten wie immer ein Mal im Jahr das Textilmuseum. Dies stellt einen liebgewordenen Ausflug dar. Der gute Kontakt der Kinder zu den Senioren/innen macht es einfach und bereitet allen Beteiligten große Freude. Hartmann erzählte, dass dieser rege Generationenaustausch schon seit einigen Jahren zwischen Kindergarten und Käthe's Treff besteht.
Eine gelungene Veranstaltung war der Plattdeutsche Nachmittag für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Im Rahmen des Aktionsplans führte das Seniorenbüro der Stadt Bocholt gemeinsam mit der VHS einen unterhaltsamen Nachmittag durch.
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Das LVR-Zentrum für Medien und Bildung hat eine umfangreiche DVD-Box mit dem Thema "Demenz - Filmratgeber für Angehörige" herausgegeben. Diese beinhaltet den Spielfilm "Eines Tages...", zwei weitere DVDs mit 12 Themenfilmen sowie eine CD-ROM mit Materialien. Ziel des Medienangebotes ist es, Angehörigen von Demenzkranken aber auch ehrenamtlich und professionell Betreuenden konkrete Hilfestellung zu bieten.
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Der gewohnte Gang in die Stadt oder der tägliche Einkauf sind für viele an Demenz erkrankte Menschen wichtige Rituale und bedeuten den Erhalt der Selbständigkeit. Menschen mit Demenz haben jedoch zunehmend Probleme, eigentlich bekannte Alltagssituationen zu meistern. Beispielsweise hat ein älterer Herr nicht genügend Geld dabei und möchte trotzdem den Einkauf mit nach Hause nehmen. Eine ältere Dame kommt heute schon zum 4. Mal, um eine Zeitschrift zu kaufen oder will schon wieder eine Dauerwelle. Diese und ähnliche Situationen gehören zum Alltag im Einzelhandel und Dienstleistungsbereich.
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"Warum hast Du mir das Geld aus dem Portomonnaie genommen?" Oder: "Wer bist Du eigentlich?" Das sind Fragen, die ein Demenzerkrankter seinen Angehörigen mitunter stellt. Doch wie reagiert man eigentlich in dieser Situation? Diese und viele andere Fragen waren Thema des Symposiums des Netzwerk Demenz: "HEUTE das MORGEN nicht vergessen".
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Am 22. April folgten ca. 50 Personen der Einladung der Arbeitsgemeinschaft "Grenzenlo(o)s Leb(v)en" und dem Netzwerk Demenz zu einem Informationsabend im Bültenhaus. In der Taverne auf der Brücke, die die deutsch/niederländische Zusammenarbeit symbolisiert, folgten die Teilnehmer aus Suderwick und Dinxperlo interessiert den Ausführungen der Referenten.
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Die Reihe SPIEGEL WISSEN hat ein Heft zum Thema Demenz mit dem Titel "Die Reise ins Vergessen - Leben mit Demenz" veröffentlicht. Seit Ende Februar ist diese aktuelle Ausgabe von SPIEGEL WISSEN erhältlich, die sich ausschließlich dem Thema Demenz widmet: von der Prävention über die Entstehung bis hin zu den Folgen für Betroffene, Angehörige, Pfleger, Ärzte und Gesellschaft. [mehr...]
Viele ältere Menschen denken gerne an ihre Vergangenheit. Gerade für Menschen mit Demenz ist es besonders wichtig, diese auch solange wie möglich in Erinnerung zu halten. Dazu bietet das jetzt erschiene Buch die Möglichkeit. "Das liebevoll illustrierte Bilderbuch Daran erinnere ich mich gern! thematisiert viele Facetten des Lebens und kann es den Angehörigen und Pflegekräften von Demenz-Patienten leichter machen, dem Verlust von Erinnerungen entgegenzuwirken.", so der Verein "Alzheimer Forschung Initiativ e.V.".
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Die Auftaktveranstaltung des Netzwerkes Demenz am 29. Oktober war ein großer Erfolg. Rund 350 Interessierte folgten gespannt den Ausführungen von Nicole Richard. Die Dipl. Päd. und Dipl. Psycho-Gerontologin erläuterte anschaulich die von ihr entwickelte "Integrativen Validation" (IVA) als Methode für den Umgang und die Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Sie basiert auf einer gewährenden und wertschätzenden Grundhaltung.
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