Zu den wesentlichen Sonderbauwerken der Bocholter Stadtentwässerung gehören 50 Pumpstationen und 20 Regenbecken, die wiederum mit ca. 100 Pumpen und 15 Notstromaggregaten bestückt sind.
Die Pumpstationen sind unzerzichtbarer Bestandteil des Kanalisationsnetzes der Stadt Bocholt. Aufgrund des sehr flachen Geländes ist es nicht immer möglich, dass Abwasser im freien Gefälle der Kläranlage zuzuleiten. Die Pumpstationen dienen sowohl der reinen Schmutz- und Mischwasserförderung als auch der Regenwasserhebung und anschließenden Weiterleitung zur Kläranlage bzw. bei Regenwasser in ein Gewässer.
Die Regenbecken dienen dem Schutz der Kläranlage, der Kanäle und vor allem der Flüsse vor hydraulischer Überbelastung, indem Abflussspitzen bei Starkregen gespeichert und erst zeitversetzt weitergeleitet werden. Regenüberlauf- und Klärbecken sichern zusätzlich die Rückhaltung von Schmutzstoffen im Regenfall.
Alle wesentlichen abwassertechnischen Betriebspunkte werden mittels Fernwirktechnik von der Schaltwarte des Zentralklärwerks Bocholt aus überwacht.
Stadt Bocholt - ESB - Peter Wansing (10.03.08 14:24 Uhr)