Am Sonntag startet die 23. Auflage des Aasee-Triathlon bereits um 8.30 Uhr mit den Athleten auf der Mitteldistanz. Dabei wartet der Triathlon mit einer tollen Neuerung auf: Die Radstrecke führt fast komplett über die gesperrte B 67 n.
"Wir wollten weg von den stellenweise ruppigen und schwierigen Straßenverhältnissen auf der alten Strecke", erläutert Thomas Busch, Pressesprecher der Triathlonabteilung des Bocholter Wassersportvereins, der an diesem Sonntag selber nicht dabei sein kann, weil er mit dem Oberligateam in Kamen startet, "das Absperren auf der nicht zu 100% gesperrten Radstrecke war immer problematisch, zudem bestanden immer Gefahren für die rund 1200 Sportler durch Anliegerverkehr." Durch die Verlegung der Radstrecke gehörten alle bisherigen Probleme der Vergangenheit an, "auch wenn die Kosten, die unserer Abteilung entstehen, sehr hoch sind, können wir das Budget im Vergleich zu anderen Veranstaltungen doch im Rahmen halten." Der Kreis Borken als Genehmigungsbehörde erteilte die Genehmigung in Absprache mit dem Landesbetrieb NRW und den beteiligten Städten Bocholt und Rhede. Die Stadt Bocholt begrüßt die Verlegung der Radstrecke. "Vor allem der Gesichtspunkt der Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler hat uns immer am Herzen gelegen", so Bürgermeister Peter Nebelo, "sicherlich wird der Aaseetriathlon dadurch aber auch noch attraktiver."
Die Schwimm- und Laufstrecken bleiben dagegen unverändert.
Neues gibt es auch bei der Wechselzone für den Schülertriathlon. Diese ist jetzt auf das Gelände des Peugeot Löwencentrums verlegt. Im Hauptrennen, der Bocholter Distanz und auch auf der Mitteldistanz werden an diesem Tag gleichzeitig auch die Bocholter Stadtmeisterschaften ausgetragen. Ein weiterer Anreiz für die heimischen Sportler.
Eine weitere Neuerung gibt es auch für die hoffentlich zahlreichen Zuschauer: Die McDonald's-Brücke ist nur noch in einer Richtung - und zwar in Richtung Aasee - zu begehen. "Das haben wir in diesem Jahr so geplant, um den permanenten Stau, der sonst auf der Brücke herrscht, zu entschärfen", so Michael Spogahn vom Bocholter Wassersportverein.
Für die Schülerinnen und Schüler bietet der ausrichtende Bocholter Wassersportverein am Samstag, 12. Juni, um 14 Uhr eine Gebietsbegehung und ein Probeschwimmen an.
Der Tag beginnt mit der Mitteldistanz um 8.30 Uhr, zu der sich 300 Teilnehmer angemeldet haben. Während bei diesem Rennen über 2000 Meter Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen die ersten nach gut vier Stunden ins Ziel einlaufen, kann es für die weniger Geübten doch schon bis um viertel vor vier dauern. Es folgt um 9.30 Uhr die Sprintdistanz (500m - 20 km - 5 km - 227 Teilnehmer). Um 10 Uhr starten die Teilnehmer des Volkstriathlon (200m - 20 km - 5 km), hier sind gleich zwei Starter dabei, die in diesem Jahr das 75. Lebensjahr vollenden. Nach dem Volkstriathlon folgen ab 10:40 in zwanzigminütigem Abstand die Schülertriathlons (200 m, 10 km, 2,5 km) ehe um 12:10 Uhr das Hauptrennen über die Bocholter Distanz (1.500 m - 40 km - 10 km) gestartet wird.
Um 16:15 Uhr erfolgt die Siegerehrung der schnellsten Bocholterin und des schnellsten Bocholters auf der Olympischen und Mitteldistanz. Dieser Sonderpreis wird vom Löwencentrum Bocholt mit jeweils 250 Euro prämiert. In dieser Wertung können nur Starter, die in Bocholt wohnen oder für einen Bocholter Verein starten, berücksichtigt werden.
"Die Zeiten für die Siegerehrung sind geplant, es kann jedoch zu Verzögerungen kommen", blickt Thomas Busch ein wenig voraus, "im Sinne der sportlichen Fairness werden wir warten, bis der letzte Teilnehmer eines Wettbewerbs das Ziel erreicht hat."
Bruno Wansing (09.06.10 10:15 Uhr)
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