Großer Erfolg für Lourdes Dominguez Lino

Tennis: Bocholter Spielerin gewinnt in Athen

Volle Action: Lourdes Dominguez Lino gewinnt in Athen - Foto: TC BW Bocholt - Großversion mit KlickDie für den Bocholter Tennisbundesligisten spielende Spanierin Lourdes Dominguez Lino hat einen der schönsten Erfolge in ihrer Karriere erzielt: Die 27-Jährige gewann im griechischen Athen ein 100 000-Dollar-Turnier. Das berichtet jetzt Horst Andresen für den TC BW Watt Extra Bocholt.

Damit erreichte sie in der Weltrangliste wieder einen Platz unter den Top 100. Sie wird an 89. Stelle geführt. Bocholts Coach Hartmut Bielefeld ist unterdessen dabei, für die nächste Saison seine Mannschaft zu stabilisieren. Dies soll in den kommenden Wochen gelingen. "Mit Renata Voracova und Lourdes Dominguez Lino stehen zwei Spielerinnen so gut wie sicher fest für die neue Saison. Sie haben mir bereits mündlich ihre Zusage gegeben", sagte Bielefeld im Tennispressedienst.

Lourdes Dominguez Lino gewann im Endspiel in Athen als an sechs geführte Spielerin gegen die topgesetzte, aufstrebende 17-jährige Rumänin Sorana-Mihaela Cirstea (WTA 47). Die Spanierin, seit Jahren in der Medenrunde in Bocholt zu Hause, gewann 6:4, 6:4. Sie war erfolgreich und recht souveran, immer mit Zwei-Satz-Siegen, durch das Turnier gegangen. Ihre Vereinskollegin Maria-Jose Martinez Sanchez, in Athen immerhin an Position zwei gesetzt, musste das Turnier in der zweiten Runde mit einem knappen 6:4, 4:6, 4:6 gegen die Russin Galina Voskoboeva (WTA 103) beenden.

Dominguez Lino rückte mit ihrer langjährige Doppelpartnerin Arantxa Parra Santonja bis ins Halbfinale vor. Dort kam das Aus nach einem 6:2, 4:6 (7:10) gegen die deutsche Paarung Barrois/Schruff; sie unterlag im Finale dem an eins notierten Doppel Cirstea/Voskoboeva 2:6, 4:6.

Das zwischenzeitliche Fed-Cup-Endspiel ? die Tennisweltmeisterschaft für Frauen ? lief unterdessen in Madrid ohne Bocholter Beteiligung ab. "Sowohl Lourdes Dominguez Lino als auch Maria-Jose Martinez Sanchez hatten maßgeblich mit ihren Leistungen dazu beigetragen, dass Spanien gegen Russland das Finale erreichte. Wenn sie dann zu diesem absoluten Karrierehöhepunkt nicht nominiert werden, ist das für die Spielerinnen schon enttäuschend", fühlte ihr Bocholter Coach Bielefeld mit den sympathischen Tennisgirls mit. Russland gewann mit der zweiten Garnitur 4:0 und sicherte sich seit 2004 zum viertenmal den Welttitel.



Bruno Wansing (26.09.08 14:20 Uhr)

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